Erkundung von Trassen für den Radschnellweg Lahr-Emmendingen

Befahrung mit Planungsbüro und Teilnehmern der Steuerungsgruppe

Heute wurde bei steifem und kaltem Nordwind das Teilstück Orschweier-Lahr unter die Räder genommen. Verschiedene Möglichkeiten wurden abgefahren und diskutiert. Beginnend am Bahnhof Orschweier waren außer 2 Mitarbeitern des Planungsbüros VAR+, 2 Vertretern des Regionalverbandes, 1 Vertreter des Regierungspräsidiums, 2 Vertretern Ettenheims, Bürgermeister Palleit und Bürgermeister Benz auch Helmut Schönberger als Vertreter des ADFC Ortenaukreis am Start. Es stellen sich zahlreiche grundsätzliche Fragen die nicht leicht zu beantworten sind: entlang der neu zu bauenden Kreisstraße, auch gern schon B3neu genannt, oder auf altbekannten Wirtschaftswegen entlang der B3 oder auf Wirtschaftswegen dazwischen? Ab Kippenheim mit Bürgermeister Gutbrod und Lahrs Verkehrsplaner Martin Stehr dann eine schwierig zu knackende Nuss weil in Frage stehende Wege einen Umweg bedeuten. Weiter nach Lahr entlang der B3 auf der Ost- oder der Westseite? Auch die Blendung bei Dunkelheit durch Autolicht wurde thematisiert, wobei hier durch neue Fördergelder schon bald eine Verbesserung auch für das bestehende RadNETZ in Aussicht gestellt wurde. In Lahr scheidet die Ortenaubrücke mit ihren 3,5m als Radschnellweg aus, zu schmal, zu viele Fußgänger. Die Führung durch See- und Bürgerpark mit Querung des Zubringers ist unbefriedigend. Übergabepunkt zum Teilstück Lahr-Offenburg, das ja schon früher evaluiert und wegen Widerständen aus Friesenheim und Hohberg nicht weiter verfolgt wird, ist der Kreisverkehr Schwarzwaldstraße. Am Bahnhof Lahr waren wir dann nach sechseinhalb Stunden ziemlich erschöpft.


Es geht voran mit Radschnellwegen

Offenburg-Willstätt-Kehl-Strasbourg wird gebaut

Die Landesregierung hat die Förderung zugesagt. Hier die frohe Kunde und die Presse: BZ, DNA

Auch im Süden und Norden des Kreises geht es weiter. Neue sogenannte Steuerungsgruppen wurden installiert und treffen sich um kreisüberschreitende Radschnellwege entlang der B3 Emmendingen-Lahr und Appenweier-Achern-Bühl zu untersuchen. Diese Steuerungsgruppen sind eine Initiative des Regionalverbandes südlicher Oberrhein (RVSO) der seit 2016 die Entwicklung von Radschnellverbindungen (RSV) vorantreibt. Die von den beauftragten Planungsbüros erarbeiteten Machbarkeitsstudien werden den zugeordneten Steuerungsgruppen vorgestellt und dort dann diskutiert. Eingeladen zu den Steuerungsgruppen sind neben Vertretern des Regierungsbezirks und des Kreises die Bürgermeister der tangierten Gemeinden und weitere Verbände wie BUND und ADFC. 
Hier der Sachstandsbericht von Ende 2020. Der ganze Prozess ist auf dem Site des RVSO einsehbar.

Übrigens, die Elsässer sagen Velostras, die Schweizer Velobahn, wenn sie explizit einen Radschnellweg meinen. Radbahn wäre mein Favorit.

Helmut Schönberger


Radweg Kippenheim - Kippenheimweiler

Noch eine Bahnbrücke als Nadelöhr.
Berichte 30.11. BZ und 2.12. BZ

siehe auch den Beitrag zur Bahnbrücke von der B3 nach Hugsweier


Bahnbrücke Schuttern - Friesenheim

Thema seit den Anfangstagen des ADFC

Foto: Christine Bohnert-Seidel
Die Ortsverbindung im Stil einer Schnellstraße über die Bahn ist von Anbeginn eine Fehlkonstruktion. Warum plant man so ein Bauwerk das mit seinem weiten Kurvenradius zum Rasen nur so herausfordert ohne Gehweg und Radfahrstreifen, obwohl es zwei Ortsteile in nur 1 Km Entfernung voneinander verbindet? Auch der ÖPNV wurde nicht berücksichtigt. Neben der Brücke befindet sich der miserabel angebundene Bahnhof der immer noch von jedem zweiten Zug bedient wird. Die Voraussetzungen hier einen leistungsfähigen und attraktiven Verkehrsknoten für immerhin 10.000 Einwohner zu schaffen wären günstig. Mit Buskaps auf der Brücke und Rampen zu den Bahnsteigen wäre eine praktische Umsteigemöglichkeit geschaffen. Zur Sicherheit für Bus- und Radverkehr wäre Tempo 30 anzuordnen. Im Umfeld eines solchen Knotens würde sich ein Supermarkt gut machen. Das schöne ungenutzte Bahnhofsgebäude könnte einen Kiosk beherbergen. Die Drehscheibe Friesenheims mit schnellen Busverbindungen in alle Ortsteile wäre perfekt. Was haben sich die Erbauer einer solchen trostlosen Brücke nur gedacht? Nur möglichst schnell weg von diesem Ort?
Aber auch heute will niemand richtig ran obwohl es Zuschüsse reichlich gibt, für Rad-, Fuß- und Kollektivverkehr. Der Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer hat die Mittel für den Radverkehr verdreifacht, 1,45 Milliarden stehen für 2021-23 zur Verfügung. Außerdem hat er das Bündnis für moderne Mobilität ins Leben gerufen, in dem Bund, Länder und Kommunen gemeinsam die Mobilität ins Visier nehmen. Über das Sonderprogramm Stadt und Land werden kommunale Projekte im Regelfall zu 80% gefördert, mit Landeshilfen sind bis zu 100% möglich. Das ist z.B. in Ettenheim der Fall mit dem Radweg von Ettenheimmünster über Münchweier nach Ettenheim. 
Worauf noch warten? Förderanträge jetzt stellen! Mehr Mut, mehr Zukunft!
Helmut Schönberger

Bericht LZ


Das Ortenauer Klimabündnis hat vor dem Offenburger Forum-Kino vier Parkplätze besetzt

Hier soll der Fahrradweg geführt werden und es sollen Fahrradstellplätze vor dem Kino entstehen

Außerdem ist die Situation für Radler und Fußgänger hier sehr unübersichtlich. Der grüne Radweg wird vor dem Kino auf den Gehweg geführt und Fußgänger und Radler können sehen wo sie bleiben. Das ist ein Unding für eine fahrradfreundliche Stadt.
BZ und Staz haben berichtet.


Es geht voran mit Radschnellverbindungen

Die Stelle eines Koordinators soll geschaffen werden

Nach dem Scheitern der ersten Versuche im südlichen Kreisgebiet wird jetzt Offenburg-Strasbourg und Appenweier-Achern-Bühl ins Auge gefasst (siehe weiter unten "Schnellwege auf dem Abstellgleis"). Die bereitgestellten Bundeszuschüsse müssen schließlich abgeholt werden. 
Bericht in der BZ

Sachstandbericht des Regionalverbandes


Ortsgruppe Offenburg gegründet

Der ADFC Ortenaukreis ist ein Kreisverband im Landesverband Baden-Württemberg. Jetzt hat sich im Kreis eine erste Ortsgruppe gegründet.

Der Ortenaukreis mit 430.000 Einwohnern umfasst 5 große Kreisstädte, 11 kleinere Städte und viele Dörfer in der Rheinebene und in den Schwarzwaldtälern. Seit 1991 ist der ADFC im Kreis aktiv. Radverkehrspolitik hat seither einen viel höheren Stellenwert bekommen und es kommt immer mehr darauf an, vor Ort mit Aktionen, Stammtischen und Aktiventreffen präsent zu sein. Daraus sollen eigenverantwortliche Ortsgruppen mit einer festen Struktur werden die dann vor Ort verlässliche Ansprechpartner für Verwaltung, die Presse und Mitglieder sind.
Formal sind Ortsgruppe und Kreisverband nicht eingetragene Vereine innerhalb des Landesverbandes der als eingetragener Verein den Status der Gemeinnützigkeit hat.
Erst eine, dann zwei, dann viele Ortsgruppen, damit wir unsere Interessen vor Ort besser einbringen können! 
Helmut Schönberger

Berichterstattung: OT Amtsblatt

Einladung zur Gründung einer ersten Ortsgruppe im Ortenaukreis: Offenburg

Am Montag, 29.9.2020 um 19h in der Mensa des Stadtteil- und Familienzentrums am Mühlbach, Vogesenstr. 14 A, Offenburg

Da wo man zu Hause ist und sich auskennt kann man mitreden. Es ist deshalb nur natürlich, dass man dort mit Gleichgesinnten etwas zum Positiven bewirken möchte. Man kennt die Verwaltung und hat auch schon Gespräche geführt oder Leserbriefe geschrieben. Mit einer Organisation wie dem ADFC kann man mehr bewirken wenn man vor Ort präsent ist. Den Kreisverband Ortenau gibt es zwar seit fast 30 Jahren in Form von Stammtischen, aber zunächst nur in Lahr. Seit 2000 auch in Appenweier und später auch in Offenburg, neu in Oberkirch und Achern. Jetzt kommt der nächste Schritt, die Gründung von Ortsgruppen. Den Anfang macht Offenburg. Hier kommt die Einladung.
Helmut Schönberger


Ortenauer Klimabündnis gegründet

Ortenauer Klimabündnis gegründet

In Offenburg hat sich aus mehreren Einzelinitiativen das Ortenauer Klimabündnis, kurz OK, gegründet. Es ist mit Aktionen wie dem Straßenfest in der Langen Straße, der Parkplatzbesetzung beim Ritterhaus und der Kuscheltieraktion in der Rammersweierstraße in Aktion getreten. Ziel ist die Sensibilisierung für die Notwendigkeit einer umwelt- und menschenfreundlicheren Politik. Dabei steht die Verkehrspolitik im Fokus mit ihrer Autozentriertheit. In der Verkehrsplanung wird immer noch alles dem Auto untergeordnet, die Planer denken vom Auto aus, Fuß- Rad- und Kollektivverkehr finden am Rande statt. Das Ortenauer Klimabündnis will, dass sich das ändert. Innenstädte sollen autofrei werden, der Kollektivverkehr soll attraktiver werden, man muss zuverlässig von jedem Dorf in die Stadt kommen auch ohne ein Vermögen in ein Auto zu investieren. Ziel ist ein öffentlicher Verkehr in jedes Dorf zu jeder Stunde.

Das Ortenauer Klimabündnis will im gesamten Ortenaukreis aktiv werden. Die nächsten Aktionen sind in Achern, Haslach, Lahr und Ettenheim geplant.

Die auch von der Landesregierung z.B. beim vergangenen Verkehrssicherheitstag in Offenburg propagierte VISION ZERO muss ernst genommen werden: keine Verkehrstoten mehr! Jeder Unfall muss auf Vermeidbarkeit untersucht werden. Für den Radverkehr muss es mehr Platz geben. Dafür möchte das Ortenauer Klimabündnis die Menschen und eine politische Mehrheit gewinnen. Der ADFC ist dabei! Das Fahrrad als demokratischstes weil billiges und effizientes Individualverkehrsmittel muss eine zentrale Rolle bei der Verkehrswende spielen!

Helmut Schönberger


Fahrradbrücke Rheinübergang Freistett-Gambsheim

Das war eine grandiose Einweihung. Wir sind förmlich überrannt worden von Interessierten beider Rheinseiten. Unser Infostand wurde unterstützt von Rheinauer ADFC-Mitgliedern und hat an diesem Tag mehrere Mitglieder gewonnen. 
Helmut Schönberger


Widersprüchliches aus Friesenheim

Verkehrskonzept 2035

Nach der Torpedierung einer Radschnellverbindung (RSV) Offenburg-Lahr durch Bürgermeister Weide in den vorbereitenden Sitzungen des Regionalverbandes muss man sich doch schwer wundern, dass er jetzt zu dem Problem des belastenden Autoverkehrs sagt: "Die einzig sinnvolle Lösung ist es, andere Verkehrsformen wie das Fahrrad voranzutreiben". Alles nur ein Missverständniss? 
Helmut Schönberger

http://www.badische-zeitung.de/friesenheim/anwohner-des-kernorts-klagen-ueber-zu-viel-verkehr

Schnellwege auf dem Abstellgleis

Nachdem der Schnellweg Offenburg–Lahr mangels Interesse der tangierten Gemeinden Hohberg und Friesenheim auf Eis gelegt wurde und Offenburg–Gengenbach wegen zu geringer Nutzerzahlen von Stuttgart nicht akzeptiert wird kommt Offenburg–Kehl ins Spiel. Dies vor allem weil Kehl–Strasbourg mit hoher Frequenz punkten kann und Strasbourg schon bis zum Rhein vorgelegt hat. Die Machbarkeitsstudie ist in Arbeit. Zum Aus für den Schnellweg Og-Gengenbach unser Kommentar zu dem Bericht in der Badischen Zeitung: „An der nördlichen Ortseinfahrt von Gengenbach wurde vom Straßenbauamt eine vorher gerade Radwegführung so verschwenkt, dass dem straßenbegleitenden Radverkehr die Vorfahrt genommen wurde. Und diese Schikane wurde auf einer Vorrangroute im RadNETZ, entgegen aller Musterlösungen erst vor 2 Jahren gebaut. Da braucht man sich dann nicht zu wundern wenn Stuttgart hier keine hohe Priorität sieht. Im Übrigen könnte OG mal seine Hausaufgaben machen und die Situation rund um den Bahnhof klären. Ein Unding mit dem Rad vom Nordausgang in die Innenstadt zu kommen! Nach 16 Jahren Untätigkeit freuen wir uns auf einen neuen OB!“ 

Helmut Schönberger

Radschnellverbindungen im Ortenaukreis

Seit über einem Jahr forciert der Regionalverband Südl. Oberrhein Planungen für Radschnellverbindungen (RSV). Anlass ist der Beschluss der Landesregierung bis 2025 landesweit 10 solcher Pilotprojekte zu verwirklichen. Für den Ortenaukreis werden drei Projekte in einer Machbarkeitsstudie näher untersucht. Kehl-Strasbourg hat die höchste Priorität, Offenburg-Lahr ist im vordringlichen Bedarf, Offenburg-Gengenbach ist nur im weiteren Bedarf aber in der Realisierung am weitesten fortgeschritten weil sich die betroffenen Gemeinden Offenburg, Ortenberg, Ohlsbach und Gengenbach einig sind und Vorleistungen erbracht haben. Das kann von der Trasse nach Lahr nicht gesagt werden, Hohberg ist gänzlich desinteressiert und Friesenheim sieht keinen Bedarf. Lahr ist auch erst auf unsere Anregung hin zu dem Gremium gestoßen. Wir sind in der Steuerungsgruppe beratend präsent. 
Helmut Schönberger

Informationsportal zur Radverkehrsförderung in BaWü: www.fahrradland-bw.de/radverkehr-in-bw/radschnellverbindungen


Radschnellwege, Machbarkeitsstudie

18.10.2017 Technisches Rathaus Offenburg

Von 17 Trassen aus der Potenzialanalyse haben es 4 in die Machbarkeitsstudie geschafft, 2 davon liegen im Ortenaukreis. Es wird hier nur das Gebiet des Regierungsbezirks betrachtet; Ziel ist, 10 Schnellwege in BaWü zu verwirklichen. In der Steuerungsgruppe, zu der erstmals auch der ADFC eingeladen war, wurden die Trassen Offenburg-Lahr und Offenburg-Gengenbach diskutiert. Die Lahrer Trasse wird entlang der B3 auf vorhandenen und zu optimierenden Wegen gesehen und die Gengenbacher am Kinzigdamm. Viele Details wurden erörtert, in der Hauptsache die Anschlüsse in Offenburg und Lahr an das örtliche Netz.

Wir haben für die Trasse OG-Lahr entlang der B3 das Problem der Blendung aufgrund des tiefer liegenden Radweges angesprochen. Ein Unfall und darauf erschienene Leserbriefe und Kommentare verdeutlichen die Situation im nachhinein. Ein weiterer Vorschlag von uns betrifft die Führung durch Niederschopfheim. Wir regten an die Hauptstraße durch den Ort als Fahrradstraße auszuweisen, die Planung sieht vor an der B3 zu bleiben.

Die nächsten Schritte sind Kosten/Nutzen-Analyse, Priorisierung, Beteiligungskonzept. Termin 7. Februar 2018. 

Helmut Schönberger


2100€ Spende an Schutterner Fahrradszene

Das Fest „200 Jahre Fahrrad“ in Schuttern hat dank großzügiger Sponsoren 2100€ Überschuss gemacht. Auch dank der Vereinsgemeinschaft die ehrenamtlich gewirtet hat und der „Original Filterländer“ die auf Gage verzichtet haben. Je 200€ bekamen zwei Familien mit mobilitätseingeschränkten Kindern als kleine Beihilfe für teure Spezialräder, 200€ gingen an den Historischen Verein Schuttern zwecks besserer Draispräsentation und je 750€ an die evangelische und katholische Gemeinde für weitere Mobilitätshilfen mit Fahrrädern. 
Helmut Schönberger

200 Jahre Fahrrad

Sternfahrt nach Schuttern und Fest

Sonntag, 30. April 2017

Hier im Amtshaus, Hauptstr. 24 in Schuttern hatte Karl Drais zwei Jahre sein Büro als Forstinspektor. Es war die erste Anstellung des 23jährigen. Da war die Laufmaschine noch nicht erfunden! Zum Dienstantritt kam er in einer Kutsche mit einem Diener. Gewohnt hat er in einem ehemaligen Klostergebäude in der Nähe, siehe das Bild weiter unten. Nach seiner Beförderung zum Forstmeister wurde er als Forstbeamter pensioniert und zum Professor der Mechanik ernannt.

In der Offohalle und im Klostergarten wollen wir das 200jährige Jubiläum des Fahrrades begehen. Radsportvereine organisieren eine Ausstellung historischer Räder, die örtliche Vereinsgemeinschaft sorgt für Kaffee und Kuchen, Getränke und belegte Brote, Tische und Bänke. Mehrere Nachbauten der Drais'schen Laufmaschine werden zu sehen sein und man kann sie ausprobieren! Und als Geheimtipp: Die sonst nicht öffentliche Ausgrabung unter der Klosterkirche ist geöffnet und es werden Führungen angeboten.

Sternfahrten führen nach Schuttern von folgenden Startpunkten:

  • 8:00 Sasbach Kirchplatz (Holger Fein +49 174 4261030) über 8:15 Achern Rathausplatz 8:30 Renchen Rathausplatz 8:45 Appenweier Rathausplatz
  • 8:30 Oberkirch Bahnhof (Franz Laible +49 160 99325631)
  • 9:00 Offenburg Marktplatz (Regina Seidenberg +49 178 5127800)
  • 9:30 Lahr Marktplatz (Helmut Schönberger +49 176 62274477) über Draisstraße in Lahr West
  • 9:00 Ettenheim Marienplatz
  • 8:00 Strasbourg/Kehl Passerelle des Deux Rives (Maxime COLLETTE), Altenheim Rathaus, Ichenheim Rathaus …
  • 8:00 Freiburg Radstation Wentzingerstr. 15, 9:20 Riegel Bahnhof (Björn Haake +49 175 8236470)
  • noch keine Planung: 8h00 Zell am Harmersbach Rathaus, über Freiherr von Drais-Weg, 500 Höhenmeter
  • noch keine Planung: Erstein
  • noch keine Planung: Fahrten aus Wolfach, Hornberg, Rust …

Mitglieder von Radsportvereinen können mit den Sternfahrten nach Schuttern Punkte sammeln.

  • ab 10:00 Frühstück in der Offohalle, Bewirtung durch Vereinsgemeinschaft Schuttern
  • Ausstellung "Das Rad im Laufe der Zeit" des RSC Friesenheim
  • mehrere Nachbauten der Drais'schen Laufmaschine, auch zum Ausprobieren!
  • Grußwort des Verkehrsministers Winfried Herrman
  • ab 11 Uhr spielen die „Original Filter-Länder“
  • 11:00 Beginn der halbstündlichen Führungen durch die Ausgrabung unter der Kirche.
  • 12:30 Vortrag über das bewegte Leben des Karl Drais von Ekkehard Klem. Das ist das Herzstück der ganzen Veranstaltung! Eventuell wird ein Film über die Entwicklung des Fahrrades gezeigt.
  • 13:00 Fahrradsegnung mit Pfarrer Steffen Jelic vor der Klosterkirche
  • 13:10 Pressebild mit Laufmaschinen und Radlern vor dem Amtshaus, Hauptstraße 24! Dort hatte Drais sein Büro
  • 13:15 Mittagessen im „Adler“ oder „Prinzen“ oder selbstversorgt, Tische und Bänke stehen bis 14 Uhr
  • 14:00 Aufbruch nach Offenburg
  • 15:00 Besichtigung eines Kurbelvelozipeds, einer sog. Michauline, im Ritterhaus in Offenburg, ca 1870
  • Individuelle Heimfahrt oder Rückfahrt nach Schuttern
  • Ausklang bei schönem Wetter in Maries Freiluft-Café-Biergarten in Schuttern, Prinzenstr. 24

Der Reinerlös aus Bewirtung und Sponsorengeldern geht als Spende an örtliche soziale Mobilitäts-Projekte und soll eine dauerhafte Präsentation des Karl Drais durch den historischen Verein ermöglichen. 
Helmut Schönberger

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In dem Haus mit Erker im Klosterhof hatte Karl Drais eine Wohnung im zweiten Stock. Diese ehemaligen Klostergebäude wurden nach der Säkularisation 1806 auf Abriss versteigert. Das Aquarell hängt im Rathaus Schuttern.

Plakat zum Ausdrucken und Aufhängen (A4):

Pressemitteilung hier


Fahrradklima-Test 2016, die Ergebnisse

Am Freitag, 19. Mai 2017, wurden die Ergebnisse des Fahrradklima-Tests veröffentlicht! Wir haben für Sasbach, Achern, Appenweier, Oberkirch, Offenburg, Lahr und Ettenheim je eine Pressemitteilung veröffentlicht. Die Presseresonanz im Pressespiegel.


Radschnellwege, Potenzialanalyse

Landratsamt

In den Bundesverkehrswegeplan 2030 sind im Mai 2016 Radschnellwege als neue Kategorie aufgenommen worden. Der Regionalverband Südl. Oberrhein hat frühzeitig eine Potenzialanalyse in Auftrag gegeben deren Ergebnis heute vorgestellt wurde. Hier kann man die Präsentation herunterladen. Im Anschluss hat das Gremium einstimmig die zweite von insgesamt vier vorbereitenden Stufen beschlossen, eine Machbarkeitsstudie für vier Radbahnen. Zwei davon im Ortenaukreis: Offenburg Lahr und Offenburg Gengenbach.

Die Betrachtung einer von uns angeregten Trasse Seelbach-Lahr-Allmannsweier blieb außen vor. Angeblich wegen zu wenig Potenzial, nach Hochrechnungen sind weniger als 2000 Fahrradpendler/Tag zu erwarten, das ist die Mindestmenge um für eine Förderung in Betracht zu kommen. Ein niedrigerer Ausbaustandard wäre natürlich möglich, das fällt aber nicht in diese Betrachtung.

Weder die Lahrer noch die Seelbacher Gremienvertreter hatten die Zahlen hinterfragt, drei Lahrer blieben dem Tagesordnungspunkt gänzlich fern. Vertreter aus Lahr und dem Schuttertal im Gremium Regionalverband sind:

  • Theo Benz, CDU, war anwesend, hat nichts gesagt
  • Wolfgang G. Müller, SPD, abwesend
  • Eberhard Roth, FWV, beim Tagesordnungspunkt abwesend
  • Carsten Gabbert, GRÜNE, anwesend, hat auch nichts gesagt
  • Lukas Oßwald, LINKE, abwesend

Immerhin hat der Seelbacher Gemeinderat das Thema Radschnellweg im Zusammenhang mit der neuerlichen Priorisierung einer zweiten Schuttertalstraße diskutiert und in seiner Stellungnahme zum BVWP 2030 eingefordert: Badische Zeitung 

Helmut Schönberger


Haslach im Kinzigtal hat Probleme mit falsch parkenden Radlern

Ein Interview mit dem Schwarzwälder Boten

© ADFC BW 2021


Ansprechpersonen

Regelmäßige Termine

s.a. Stammtische

Pandemiebedingt können ab 2.11. 2020 keine Stammtische stattfinden. Bitte bei der jeweiligen Ansprechperson fragen wann wieder Treffen stattfinden oder ob eventuel Ferntreffen organisiert werden.
 


Der ADFC Ortenaukreis dankt seinen Fördermitgliedern für ihre Unterstützung:

  • Draisin Spezialräder, Achern

  • Radwelt Rest, Oberachern