Stammtisch

Das war der erste Stammtisch nach der Coronapause, also seit März. Wir waren zu sechst bei Elti weil Blanks noch nicht wieder geöffnet haben. Themen waren

  • unsere Pressemitteilung zur Forderung nach mehr Platz für Fuß- und Radverkehr, insbesondere nach einer Fahrradzone in der Schillerstraße. Die Berichterstattung in BZ und LZ. Zum Thema StVO-Novelle hat dann die LZ auch noch einen Artikel gebracht in dem der örtliche ADFC zu Wort kommt.
  • Aktionen um unseren Forderungen Gehör zu verschaffen, nach dem Vorbild des Ortenauer Klimabündnisses. Eine Idee ist, mit Gehzeugen den Poserring (Urteilsplatz-Friedrich-Gärtner-Bismarckstraße-Rathausplatz-Lotzbeck-Schiller-Kaiserstraße) zu bespielen. Dazu wird es ein weiteres Treffen geben.
  • Critical Mass, soll sie wieder starten? Das war eine lange Diskussion mit viel für und noch mehr wider. Gegenargumente waren vor allem die Aggressionen von Autlern und die geringe Beteiligung. Der Wunsch nach Polizeischutz kam auf. Als Demo anmelden widerspricht dem Gedanken der CM. Es sollte ein entspannter gemeinsamer Veloplausch sein. Wir kamen zu keinem Entschluss. Ich empfehle noch mal den schönen Artikel von Maren Manz im Stadtanzeiger zu lesen.
  • Über den Zwischenbericht der Planersocietät zum Verkehrsentwicklungsplan im Rathaus haben Sigi und Helmut berichtet. Dazu gibt es auch ein Protokoll.
  • Ein Gast aus Offenburg trägt sich mit dem Gedanken auf große Reise mit dem Fahrrad zu gehen. Wir diskutierten Reiseräder und Dorothee konnte aus Erfahrung plaudern.

Mobilparty Lahr

Schon in den 90ern gab es "Mobil ohne Auto" in Lahr, ein Aktionstag der verkehrspolitischen Szene. Der VCD war sehr aktiv und organisierte beispielhafte Ausflugsfahrten z.B. zum Kloster Maulbronn auf der stillgelegten Schiene direkt zum Weltkulturerbe. Unvergessen ist die erste Fahrt zu den Höhehäusern mit Hilfe der SWEG und einem geliehenen Gelenkbus mit Fahrradmitnahme, der Vorläufer der jetzigen Freizeitlinie. In der Stadt gab es Fahrradausstellungen am gesperrten Urteilsplatz, schon damals mit einem breiten Angebot an Lastenrädern. Nach wenigen Jahren schlief das ganze in Lahr ein. Die Autohändler hatten Lunte gerochen und kreierten ihrerseits mit "Auto mobil" einen Autosalon in der Fußgängerzone. Nach weiteren Jahren ergriff die Stadt mit ihrem Eventberater Uwe Baumann die Initiative und erweiterte den Tag zu einer "Mobilparty" mit SWEG, Autoteilern, Fahrradhändlern und Verkehrsinitiativen. Der Oberbürgermeister eröffnete die Party mit einem Rückblick und Ausblick, es gab Livemusik am gesperrten Rathaus- und Urteilsplatz, Essen- und Trinkstände, das Spielmobil war auch dabei. Bericht LZ


Nachtrag April 2020:

Der Samstag im April litt oft unter schlechtem Wetter und zu wenig Resonanz.
Die Stadt und auch die SWEG haben sich wieder zurückgezogen und die Lahrer ADFC-Aktiven haben entschieden dieses Jahr nicht dabei zu sein. Der Coronavirus hat dann sowieso alles abgetötet.


Changeons le systèm - Verkehrswende jetzt!

Radschnellweg statt Schutterparallele!

Alternatiba wurde empfangen, verköstigt und konnte ein Mittagschläfchen im Sand oder auf Polstern im La Lahr Land halten. Zuvor wurde der Ernst der Lage im Klimawandel erörtert. Mehrere Lahrer haben die Gruppe dann nach Freiburg begleitet. 

http://www.badische-zeitung.de/lahr/strampeln-fuer-die-umwe

 

Ja, die Stadt Lahr wird offiziell Alternatiba empfangen!

Presseinformation der Stadt Lahr:

Lahr als Gastgeber der alternativen Tour de France
3. August 2018
Am Samstag, den 11. August wird die Tour Alternatiba in Lahr eine kurze Etappe einlegen, auf ihrem Weg von Straßburg nach Freiburg. Tour Alternatiba ist eine Gruppe französischer Klimaschützer, die mit einer Radtour der besonderen Art auf den Klimawandel und unsere Möglichkeiten, ihn zu bekämpfen, aufmerksam machen möchte (https://alternatiba.eu/de/).
Stadtplanungsamt und Stabsstelle Umwelt der Stadt Lahr werden den Anlass nutzen, um mal wieder positive Schlagzeilen für unser nextbike-System zu produzieren. Wir laden Gemeinderatsmitglieder und interessierte Bürger dazu ein, die Tour Alternatiba an der Stadtgrenze in Hugsweier zu empfangen und an den Rathausplatz zu geleiten. Für die Teilnahme werden die Pedelecs kostenlos entliehen (Anmeldung notwendig). Auch die IG Rad wird eingeladen, uns zu begleiten. Um die Vorteile der Pedelecs am besten zu vermitteln, fahren wir auf dem Hinweg über den Schutterlindenberg und machen dann Station in der Gartenwirtschaft Edelweiß, bis die französischen Radler eintreffen. Danach werden sie auf direktem Weg in die Stadt begleitet.
Auf dem Rathausplatz findet ein kleiner Empfang durch den Klimaschutzmanager Dr. Michael Dutschke statt, zu dem die Presse eingeladen wird. Im Anschluss wurde einer der Pavillons des La Lahr Land für uns reserviert. Dort bewirtet die Stabsstelle Umwelt die 13 TeilnehmerInnen der Tour Alternatiba mit vegetarisch belegten Bagels und je einem Getränk nach Wahl.
Zeitplanung für Sa. 11. August 2018
Zeit Ort Aktivität
10:00    Rathausplatz    Ausgabe der nextbike-Räder
10:30    Rathausplatz    Abfahrt durch Lotzbeck- und Schillerstraße Rich- tung Schutterlindenberg
11:15    Edelweiß, Hugsweier    Ankunft am Begegnungspunkt, bei Bedarf gastronomischer Zwischenstopp im Gartenlokal
11:45    Hugsweier    Ankunft Alternatiba in Hugsweiser und Begleitung im Pulk in die Stadt
12:30    Rathausplatz    Kurzer Empfang durch Verwaltungsspitze, kleiner Imbiss im La Lahr Land
14:00    Rathausplatz    Weiterfahrt Alternatiba nach Freiburg

Alternatiba pausiert am Sa 11.8. mittags in Lahr am Rathausstrand

Französische Umweltinitiative unterwegs

Zwölf Radler aus Frankreich sind seit Anfang Juni unterwegs als Umweltbotschafter. Sie suchen einen Platz zwischen Strasbourg und Freiburg für ihre Mittagspause. Wäre das nicht eine gute Gelegenheit das Umweltengagement der Stadt Lahr ein Mal mehr in der Öffentlichkeit zu zelebrieren und es mit dem Thema Verkehr zu verbinden, frägt Helmut bei der Stadt an.

Es kostet nicht viel und sendet ein freundliches Bild in die Welt. Die zwölf Radler auf ihren Rädern, darunter zwei Triplets und ein Quad (drei- und viersitziges Rad) sind fotogen und sicher ein Thema für die örtliche Presse. 

Man könnte die Gruppe am Rathausstrand empfangen und bewirten.

https://alternatiba.eu/de/

https://de.wikipedia.org/wiki/St%C3%A9phane_Hessel?wprov=sfti1


Radeln ohne Alter

Die Initiative „Radeln ohne Alter“ gibt es schon seit 2016 in Lahr. Die Idee kommt aus Dänemark und fand ihren Weg über den Fahrradkongress 2015 in Strasbourg nach Lahr. Der Förderverein für das städtische Altersheim kaufte eine original Kopenhagener Rikscha mit der ehrenamtliche Piloten die Spitalbewohner zur Freude aller herumkutschieren. Dieses Jahr war die Landesgartenschau natürlich ein ganz besonderer Anziehungspunkt. Lassen wir die Bilder sprechen:


Lahr: Lichtaktion am Clara Schumann-Gymnasium und an der Friedrichschule

6. Dezember 2017

Zum dritten Mal wurde die Lichtaktion am Nikolaustag auf Initiative der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen (AGFK) in Lahr durchgeführt, 2015 am Bahnhof und 2016 war Scheffel-Gymnasium und Otto Hahn-Realschule dran. Immer mit schönem Medienecho. In Offenburg gab es auch die Lichtaktion aber ohne ADFC.

http://www.badische-zeitung.de/lahr/schokoherzen-als-belohnung

https://m.bo.de/lokales/lahr/nikolaus-fahrradbeleuchtungs-check-zwei-lahrer-schulen?back=lokales

http://www.regiotrends.de/de/staedte-gemeinden/index.news.360455.html

http://www.badische-zeitung.de/offenburg/schokoherzen-fuer-fahrradfahrer-aber-nur-mit-licht


Lahr hat es nicht geschafft

Lahr hatte Ende 2016 den Antrag auf Anerkennung als fahrradfreundliche Kommune gestellt. Im Sommer 2017 war die Befahrung mit 20köpfiger Prüfkommission. Die Auszeichnung wurde angeblich knapp verfehlt, weil nicht in allen Kategorien die erfoderliche Punktzahl erreicht wurde. Eine ausführlichere Begründung soll noch ergehen.

Die Stadt will in 2-3 Jahren einen erneuten Versuch starten.

Lahr stellt Antrag auf Zertifizierung als fahrradfreundliche Kommune

Dieser Antrag wurde von der Stadt Lahr bei der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen (AGFK) im Herbst 2016 gestell. Im Juli 2017 fand die Befahrung durch eine 20-köpfige Prüfkommission statt in der neben Vertretern der AGFK auch das Regierungspräsidium, das Verkehrsministerium BW und auch die Verbände VCD, BUND und ADFC vertreten waren. Ein überaus umfangreicher Fragebogen und zwei Besprechungen lassen die Ernsthaftigkeit des Anspruchs erahnen. Die Entscheidung trifft die AGFK und gibt sie im Dezember bekannt.


Seelbach fordert Radschnellweg

Bericht BZ

© ADFC BW 2020