KEIN Fahrradverbot mehr auf dem Rechberg

>> Einigung: Radfahren auf dem Rechberg
     (aus den Gmünder Zeiungen, PDF)


4. Okt. 2012: Radaktionstag
im Landkreis Göppingen


 

(Rems-Zeitung im Juli 2012)

 

 

Zum Fahrradverbot auf dem Rechberg - seit Mai 2012

 

Radfahren im Zeitfenster?

Das Fahrverbot auf dem Rechberg soll für Radfahrer gelockert werden

Das Fahrverbot auf dem Rechberg gilt eigentlich schon seit langem. Seit sich einige Wanderer über ungestüme Radfahrer beschwerten, wurden dort neue Verbotsschilder aufgestellt. Jetzt wollen alle Beteiligten eine akzeptable Lösung für Wanderer und Radfahrer suchen.

Schwäbisch Gmünd-Rechberg. Lange Zeit wurden Radfahrer und vor allem Moutainbiker stillschweigend geduldet. Trotz des Verbotsschilds wurden Radfahrer von den Fußgängern auf dem Rechberg akzeptiert. „Rechtlich und bürokratisch gesehen war das natürlich immer ein Verstoß gegen das Gesetz“, stellt Stadtsprecher Markus Herrmann klar. Aber oft passe die Wirklichkeit nicht dazu. „Solange es niemanden störte, wurde auch nichts dagegen unternommen.“
Doch in letzter Zeit gab es des öfteren Beschwerden über die so genannten Rowdies, die den Berg ohne große Rücksicht und mit schneller Geschwindigkeit heruntergefahren sind. Das Ordnungsamt stellte neue Verbotsschilder auf, die jetzt unter den Radfahrern und Moutainbikern Unmut hervorrufen (die GT berichtete, nachzulesen auch unter www.tagespost de). „Wir kämpfen auf jeden Fall darum, dass Radfahrer offiziell Ausflüge auf den Rechberg unternehmen können“, sagt Roland Benkelmann, Vorsitzender der Ortsgruppe Schwäbisch Gmünd des Allgemeinen-Deutschen-Fahrrad-Clubs (ADFC).
In einer Sitzung mit Radfahrern, der Stadt Schwäbisch Gmünd, der Rechberger Ortsvorsteherin Anne Zeller-Klein und Pfarrer Klaus Stegmaier wurde beschlossen, nach Kompromissmöglichkeiten zu suchen. „Wir werden uns im Herbst noch einmal treffen. Alle Betroffenen können sich Gedanken machen, wie das Problem gelöst werden kann“, sagt Herrmann. Einige Möglichkeiten wurden schon ins Auge gefasst, wie zum Beispiel eine zeitliche Begrenzung für Radfahrer oder getrennte Wege für Wanderer und Radfahrer. Mit diesem Beschluss können, wenn auch eingeschränkt, die Förster leben. „Die Beschlüsse sind für uns in Ordnung. Man sollte den Menschen nicht vorschreiben, wie sie auf den Rechberg kommen sollen, für Kompromisse sind wir zugänglich“, sagt Wilhem Holzapfel von der Gräflich Rechberg‘schen Zentralverwaltung. Dennoch seien sie gegen neue Ausweisungen von Radwegen in ihren Wäldern. Wenn man eine Möglichkeit gefunden habe, so der Stadtsprecher, werde man diese in einer Probephase testen. „Wir werden nichts überstürzen. Das ist ein Pilotprojekt. Wenn es sich bewährt, kann man auch darüber nachdenken, es an anderen Orten zu verwenden, wie zum Beispiel dem Kalten Feld. Dies werde aber erst nächstes Jahr getestet werden, zur neuen Radfahr-Saison.

VERONIKA KANZLER Gmünder Tagespost 17.08.2012
Quelle >> Tagespost am 17. August 2012

>> Pressespiegel der Gmünder Zeitungen (PDF)

>> Leserbriefe und Kommentare (PDF)

>> ADFC-Stellungnahme in der Tagespost

>> ADFC-Stellungnahme in der Rems-Zeitung

 

Signal an alle Fahrradfahrer in Gmünd:

neue Radständer am Kalten Markt

>> aus Gmünder Tagespost und Rems-Zeitung (PDF)

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