Aktion im Betrieb bekannt machen


Es gibt viele Möglichkeiten, im eigenen Betrieb die Trommel für die Kampagne "Mit dem Rad zur Arbeit" zu rühren, etwa mit Berichten und Ankündigungen im Intranet, in Firmenzeitschriften, am Schwarzen Brett oder in Betriebsversammlungen.

Am Besten stellt man die Aktion, gerade in größeren Betrieben,  gemeinsam mit fachlich versierten "Verbündeten" vor - und spricht sich mit der Geschäftsführung, mit den Gesundheitsbeauftragten, der Personal- oder auch der Marketingabteilung der Firma ab.

Das trifft öfter als gedacht auf fruchtbaren Boden - gerade in Zeiten, in denen Gesundheits- und Umweltfragen stärker denn je diskutiert werden, auch in Unternehmen und bei deren Beschäftigten. Jede Pendlerin und jeder Pendler kennt schmerzlich die Preisspirale an den Tankstellen. Inhaltliche Argumente, für Alltagswege per Rad zu werben, gibt es also genug. Kein Wunder, dass sogar der Bundesverkehrsminister "Mit dem Rad zur Arbeit" unterstützt. Ideell ist man also in prominenter Gesellschaft.

Auch die örtlichen Vertreterinnen und Vertreter von AOK und ADFC helfen gerne weiter, versorgen engagierte Aktions-Werberinnen und -Werber mit Info-Materialien und Aktionsmedien (Plakaten, Broschüren). Und oft auch mit Rat und Tat, etwa bei der Vorbereitung von Rad-Events oder Gesundheitstagen in der Firma. 

Wie mache ich die Aktion im Betrieb bekannt?

Plakatanschlag am "Schwarzen Brett" 
Info auf der Firmenwebseite im Intranet mit Verlinkung auf "www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de"
Info über den Betriebsrat, über die Personalabteilung, die Firmenleitung
Artikel in der Firmenzeitung
E-Mailverteiler an alle Radler und Beschäftigten
Beitrag auf Firmenveranstaltung
Plakat / Infoblatt am Mitarbeitereingang



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Einen guten Überblick über hilfreiche Angebote gibt es hier im Internet:  www.adfc.de/gesundheit
Hier finden Sie im Bereich "Tipps & Tools für Organisatoren vor Ort" zahlreiche Materialien für die Werbung im Betrieb.

Unter www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de können Sie Ihre Firma zur Teilnahme an der Aktion anmelden und finden viele Infos aus den Aktionsregionen.

Aktionsmaterial: Plakate und Flyer

Checkliste:
Fahrradfreundlicher Arbeitgeber
 

Sind qualitativ hochwertige Fahrradabstellanlagen auf dem Betriebsgelände vorhanden?
Sind sie überdacht und beleuchtet?
Reicht die Anzahl der Fahrradstellplätze aus?
Sind sie günstiger platziert als Autoparkplätze?
Genießen Radfahrer in der Firma weitere Vorteile, z.B. indem der Radverkehr Abkürzungen gegenüber dem motorisierten Verkehr angeboten bekommt?
Gibt es Umkleideräume und Spinde, um von der Fahrradkleidung zur "Dienst"kleidung wechseln zu können?
Gibt es Duschen?
Hat der Betrieb im Bereich der leitenden Angestellten Vorbilder, die täglich die Fahrradnutzung vorleben?
Gibt es im Betrieb kleine Aktionen oder Belohnungsmodelle für Alltagsradler?
Werden in der Firma Freizeitaktivitäten, wie z.B. Betriebsausflüge, mit umweltfreundlichen Verkehrsmitteln geplant?
Gibt es im Betrieb einen Ansprechpartner für Fahrradfragen?
Haben Firmenchefs / leitende Mitarbeiter schon einmal die Hauptfahrradrouten zum Betrieb kontrolliert und besonders gefährliche Stellen den zuständigen Ämtern gemeldet und Verbesserungen gefordert?

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