Nachrichten aus dem Landesverband

 

Die RadSternfahrt 2018 steht vor der Tür! Am 10. Juni radeln wir wieder von verschiedenen Orten aus der Region Stuttgart ins Zentrum, um dort gemeinsam eine Runde um den Cityring zu drehen und auf den Radaktionstagen der Stadt Stuttgart gemeinsam den Abschluss zu feiern.

Es gilt also, ab jetzt schon kräftig die Werbetrommel zu rühren, damit wir die rund 6000 Radlerinnen und Radler des Vorjahres knacken! Sagt all euren Freunden, eurer Familie, euren Kollegen, Bekannten, Verwandten bescheid!

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Am 28. April fand in Ulm die Landesversammlung Baden-Württemberg statt. Baubürgermeister Tim von Winning begrüßte die Delegierten und spornte zu mehr Aktivität an: die Stimme der Radfahrerinnen und Radfahrer müsse lauter werden, um wirklich aufzufallen.



v.l.n.r.: Katrin Voss-Lubert, Vorsitzende des ADFC Ulm, Oberbürgermeister Tim von Winning, Landesvorsitzende Dr. Gudrun Zühlke

Es gab viele interessante Themen und Diskussionen, u.a. warum der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann im Gegensatz zu seinem bayrischen Amtskollegen kein Mitglied im ADFC ist. Hier stellte sich heraus, dass Hermann nicht parteilich sein möchte, trotzdem aber gute Radpolitik machen möchte, wie er in seiner Antwort an Hermino Katzenstein, Abgeordneter des Landtags und Delegierter des ADFC schrieb.
Nach der Entlastung des alten Vorstands wurde ein neuer Vorstand gewählt. Die Landesvorsitzende Dr. Gudrun Zühlke wurde mit über 91% der Stimmen in ihrem Amt bestätigt. Neben ihr wurden Volker Gardain und Joachim Braun wiedergewählt.  Frank Hoffmann scheidet aus beruflichen Gründen aus dem Vorstand aus. Der Vorstand wurde mit gleich drei neuen Kandidaten besetzt und erweitert: Krestina Kirchmann, Dominic Egger und Joachim Weiß ergänzen das Gremium für die nächsten zwei Jahre. Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle!



v.l.n.r.: Krestina Kirchmann, Joachim Braun, Dominic Egger, Kathleen Lumma, Dr. Gudrun Zühlke, Joachim Weiß, Volker Gardain

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Der ADFC Baden-Württemberg wurde vom SWR Fernsehen um Rat zum Thema „Stromrad, Unfälle und Senioren“ gebeten.

Sind die älteren Menschen wirklich das große Problem, oder werden deren Unfälle durch die altersbedingt schwereren Verletzungen nur stärker wahrgenommen? Unter Mithilfe des ADFC-Fahrsicherheitstrainers Peter Beckmann beleuchtet der SWR die Problemstellen: ungeeignete Wege, kritische Verkehrsbereiche, fehlende Spurbreiten, aber auch blind durch die Gegend laufende Smartphone-Nutzer, natürlich aber auch fehlendes fahrerisches Können und altersbedingte Einschränkungen.

Die Sendung „Marktcheck“ wird vom SWR 3 TV am 8. Mai ausgestrahlt und findet sich später in der Mediathek.

 

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Schorndorfs Oberbürgermeister Matthias Klopfer hat vor dem historischen Rathaus die Auszeichnung als "Fahrradfreundlicher Arbeitgeber" von Dr. Silvia Körntgen vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) entgegen genommen.

Mit der Auszeichnung in "Bronze" habe man aber noch deutlich Luft nach oben, meinte Oberbürgermeister Matthias Klopfer. Durch die Auszeichnung könne man eine Vorbildfunktion für andere Arbeitgeber im Ort darstellen und sich als attraktiver Arbeitgeber profilieren. Auf die Initiative sei man mit dem Eintritt in die "Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundliche Kommunen" (AGFK BW) aufmerksam geworden.
In Schorndorf freut sich nicht nur der OB über die Auszeichnung. Auch Michael Maier, Ansprechpartner für den ADFC in Schorndorf, sieht die Auszeichnung als Zeichen, dass Schorndorf zu einer Fahrradstadt heranwachse.
Mit den für die kommenden Jahre geplanten Maßnahmen stehe einer zukünftigen Zertifizierung in "Silber" nichts mehr im Weg, so Dr. Silvia Körntgen. Die Remstal Gartenschau und der Schorndorfer Themenschwerpunkt "Sport und Spaß" werde das Interesse am Rad langfristig steigern und neuen Schwung bringen.

Von links nach rechts:
Jan Grube (Fachbereich Stadtentwicklung und Baurecht), Manfred Beier (Leiter Fachbereich Stadtentwicklung und Baurecht), Oberbürgermeister Matthias Klopfer, Dr. Silvia Körntgen (ADFC), Michael Maier (ADFC)

 

 

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Am 05. April war der ADFC Baden-Württemberg zu Gast in Bad Säckingen im Landkreis Waldshut. Die Stadt hatte eingeladen, um die Zukunft der Fahrradförderung in der Kommune zu diskutieren. Bad Säckingen hatte sich zweimal erfolgreich für die Förderpakete der RadKULTUR beworben, 2017 das kleine Förderpaket, 2018/2019 auf das große Förderpaket, insgesamt 50.000€ wurden und werden vom Land als Fördergelder ausgegeben, zu denen noch 25.000€ Eigenanteil kommen. 2017 wurden die Gelder u.a. in öffentliche Werkzeugsäulen investiert.
Am Mittag führte der Fahrradbeauftrage Bernhard Biendl Bürgermeisterstellvertreter Frank van Veen, die ADFC-Landesvorsitzende Gudrun Zühlke und den Fachreferenten für Infrastruktur Frank Zühlke durch Bad Säckingen, um ihnen die Rahmenbedingungen für Radfahrerinnen und Radfahrer in Bad Säckingen vorzustellen. Es wurden die Fahrradstraße am Rheinufer, die Fahrradboxen und für Radfahrende geöffnete Einbahnstraßen vorgestellt. Es wurden auch problematische Stellen angefahren und mögliche Lösungen diskutiert.

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Lust auf eine Radreise durchs Fränkische Weinland, das Siegerland oder den Harz? Erkunden Sie mit dem ADFC München Deutschlands abwechslungsreiche Radreiseregionen. Weitere Informationen finden Sie hier.

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Die Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg wurde am 06.03.2018 mit dem Zertifikat "Fahrradfreundlicher Arbeitgeber" ausgezeichnet. ADFC-Landesvorsitzende Dr. Gudrun Zühlke überreichte dem Geschäftsführer der NVBW, Bernd Kringel, das zugehörige Siegel in Silber. Somit ist die NVBW die erste zertifizierte Institution des Landes. Im Rahmen der Übergabe hatte die NVBW einen RadCheck für Bedienstete und Laufkundschaft am Wilhelmsplatz veranstaltet. Eine der Hauptveränderungen, die man in der NVBW durchsetzte, war der Übergang vom Dienstwagen zum Dienstfahrrad. Die zugehörige Infrastruktur schuf man mit speziellen Fahrradabstellanlagen im abschließbaren Fahrradkeller, Dusch- und Umkleide- und Trockenmöglichkeiten sowie einem Werkzeugset. Firmenintern wird der Umstieg aufs Rad mit Infomaterialien und verschiedensten Aktionen zur Motivation begleitet und kommuniziert.

v.l.n.r.: Michael Fritsch (Personalabteilung/Gesundheitsmanagement NVBW), Günter Rasch (NVBW- und AGFK-Geschäftsstelle), Anna Hussinger (NVBW und AGFK-Geschäftsstelle, Fahrradkoordinatorin NVBW), Bernd Klingel ( NVBW-Geschäftsführer), Dr. Gudrun Zühlke (ADFC Landesvorsitzende BW), Florian Ellenbörger (Fahrradkoordinator NVBW), Markus Streng (NVBW- und AGFK-Geschäftsstelle, Koordination der Veranstaltung)

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Seit Mai 2017 ist die kostenfreie Fahrradmitnahme im öffentlichen Nahverkehr in Baden-Württemberg nahzu flächendeckend möglich - ein Vorteil für viele Pendler, Touristen und Ausflügler, die das Fahrrad in der Bahn transportieren wollen. Doch seit Dezember 2017 untergraben das Land Baden-Württemberg und die DB Regio die Fahrradfreundlichkeit im Nahverkehr auf der sog. Gäubahn zwischen Stuttgart und Singen.

Auf dieser Bahnstrecke verkehren seit Dezember stündlich InterCity-Züge (IC), die als RegionalExpress (RE) gekennzeichnet sind. Diese Züge dürfen mit einer Nahverkehrsfahrkarte genutzt werden. Fahrgäste auf dieser Strecke kommen also in den Genuss einer IC-Fahrt zum Nahverkehrspreis. Doch das ist nur die halbe Wahrheit, denn für Radfahrende, die auf dieser Strecke unterwegs sind, gelten nicht die Bedingungen des Nahverkehrs, sonders IC-Bedingungen: Die Fahrradmitnahme ist damit reservierungs- und kostenpflichtig und nicht wie im Nahverkehr (z.B. im RE) kostenfrei und ohne Reservierung möglich.
Damit wird die flächendeckende, kostenfreie Fahrradmitnahme im Land untergraben - und das auf einer Strecke, die Richtung Bodensee führt und große Bedeutung für Rad fahrende Bahnkunden hat.

Besonders tückisch dabei ist, dass Radfahrende bei der Buchung eines passenden Zuges nicht explizit über diese Besonderheit aufgeklärt werden, denn der Bahnkunde, der ausschließlich nach Nahverkehrsverbindungen mit kostenfreier Fahrradmitnahme sucht, bekommt die IC-Züge auf der Gäubahn als RE-Verbindung angezeigt und kann damit von einer kostenfreien Mitnahme ohne Reservierungspflicht ausgehen. Das böse Erwachen kommt dann am Bahnsteig, wenn der IC einrollt.
Die Bahn weist auf bahn.de unter Details zwar auf die Reservierungspflicht hin, doch dieser minimale Hinweis dürfte in der Praxis übersehen werden, da es unüblich ist, in einem Nahverkehrszug Fahrradstellplätz zu reservieren.
Außerdem ist die Strecke Stuttgart-Singen auch nicht bei den Zugstrecken aufgelistet, die derzeit von der kostenfreien Fahrradmitnahme ausgeschlossen sind. Auch wer sich vorab gut informiert, hat also kaum eine Chane, diesen Schildbürgerstreich der Bahn und des Landes zu durchschauen.

Glücklich kann sich nur der Radfahrende schätzen, der einen der "echten" RE-Züge auf dieser Strecke erwischt, die mit 30 Fahrradstellplätzen ausgestattet sind. Diese RE-Verbindungen in den Fahrplanauskünften der Bahn zu finden, ist jedoch eine Wissenschaft für sich. Die RE-Züge werden im Internet nicht automatisch...

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Silvia Körntgen vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) überreichte kürzlich die Auszeichnung als „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“ in der Zentrale der Sparkasse Offenburg/Ortenau an deren Vorstandsvorsitzende Helmut Becker und zeichnete damit die Sparkasse Offenburg/Ortenau erneut für ihr Engagement für die Fahrrad fahrenden Beschäftigten der Sparkasse aus.

Das Rad-Engagement der Sparkasse Offenburg/Ortenau ist vorbildlich und wurde mit dem Qualitätssiegel "Fahrradfreundlicher Arbeitgeber" in Silber belohnt: Sie bietet ihren radelnden Beschäftigten hochwertige, sichere Fahrradabstellanlangen, Fahrradserviceboxen, Dusch- und Umkleidemöglichkeiten. In der Zentrale in Offenburg war die Abstellanlage im Einfahrtsbereich der Tiefgarage häufig überfüllt. Deshalb wurden Pkw-Parkplätze in der Nähe des Personaleingangs in Fahrradstellplätze in einem abgeschlossenen Fahrradkäfig umgewandelt. In der Hauptstelle Oberkirch wurde auf Initiative von Radlern ein Sanitärraum mit Dusche, Waschbecken, Spinden und Platz zum Umkleiden neu eingerichtet.

Die Sparkasse Offenburg nimmt seit Beginn der Aktion in Baden-Württemberg (2005) an der Gesundheitskampagne „Mit dem Rad zur Arbeit“ teil und stellt zusätzliche Preise für interne Verlosungen zur Verfügung. Auch die Kundinnen und Kunden hat die Sparkasse im Blick und ist hier ein wichtiger Multiplikator in Sachen Fahrrad. So gab es beispielsweise eine Codieraktion für Fahrräder und Verlosungen von Fahrrädern.

Bereits 2014 wurden neben der Sparkassenzentrale auch die Hauptstellen in Lahr, Oberkirch und Achern für ihre vorbildliche Unterstützung der radelnden Beschäftigten ausgezeichnet. Mittlerweile ist der Umzug der Hauptstelle in Offenburg in ein neues Gebäude abgeschlossen und den Beschäftigten stehen jetzt auch hier Fahrradabstellanlagen, Duschen und Umkleiden zu Verfügung.


Foto: Sparkasse Offenburg/Ortenau

Von links nach rechts:
Thomas Fichter (Bereichsleitung Personal Sparkasse Offenburg/Ortenau), Dr. Silvia Körntgen (ADFC),
Helmut Becker (Vorstandsvorsitzender Sparkasse Offenburg/Ortenau), Rainer Boos und Markus Wiegert
(Vorstände der Betriebssportgemeinschaft der Sparkasse Offenburg/Ortenau)

Über die Auszeichnung "fahrradfreundlicher Arbeitgeber"

Der ADFC unterstützt seit vielen Jahren Unternehmen und Verwaltungen bei der Optimierung ihrer Fahrradfreundlichkeit und zertifiziert als fahrradfreundlicher Arbeitgeber.
Seit 2017 ist die Zertifizierung EU-weit am Start. Auf der Beratungswebsite...

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Auf unserer Homepage gibt es  seit dieser Woche neu die Radreisen des ADFC München. Die Münchner bieten einige Touren in Deutschland an, die perfekte Ergänzung zum Programm des Landesverbandes Baden-Württemberg. Die Anreise erfolgt zumeist mit der Bahn. Erfahrene Tourenleiter stecken viel Herzblut in die Ausarbeitung der Reisen und freuen sich auf viele Teilnehmer.

Im Juni geht es ins Böhmische Bäderdreieck, im Juli in den Harz oder Wellness & Mountainbiken Ende Juli am Lech. Wie bereits im letzten Jahr bietet der ADFC München ein buntes Programm an - buchbar über unsere Homepage. Bereits Ende April führt eine Radreise ins schöne Oberschwaben Nördlich des Bodensees. Kennen Sie Karantanien? Das Gebiet um Kärnten, Friaul und Slowenien wurde vor über tausend Jahren so genannt und ist Ziel einer sportlich anspruchsvollen Reise im Juli.

Alle Radreisen des ADFC München gibt es hier.

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