Über die Hohenhaslacher und Ensinger Seen ins Enztal

Bei diesem außergewöhnlichen Indian Summer drehen sich die Räder der Dienstagsradler immer weiter. Tourenleiter Dieter führte in die Stromberg-Region, die für uns Radler immer wieder reizvoll ist. Dazu gibt es viele Weg-Alternativen auf gut ausgebauten Radwegen, wobei es für viele von uns auch gerne mal über "Stock und Stein" gehen darf.

Nach dem "Einradeln" über den Neckartal-Radweg und das Ingersheimer Wiesental ging es vom Enztal hinauf Richtung Hohenhaslach. Gleich nach der Bietigheimer Kammgarnspinnerei links, sanft ansteigend über das Industriegebiet Löchgauer Feld auf reizvoller Alternative zum Baumbachtal, durch eine schöne Wald-, Weinberg- und Wiesenlandschaft. Freudental lassen wir rechts liegen. Am Schlankenbächle entlang radeln wir durch den Wald zum idyllisch gelegenen Rastplatz am Hohenhaslacher See, einer der Anglerseen in der Gegend. Baden ist dort verboten, ebenso am Ensinger See, den wir nach einigen weiteren Kilometern im kupierten Gelände streifen. Auf diesen herrlichen Aufnahmen kann man den Ensinger See im Jahreslauf verfolgen: www.youtube.com/watch

Über Kleinglattbach - Klappich sagen die Einheimischen - und Vaihingen geht es hinab an die Enz, wo der ein oder andere froh gewesen wäre die letzten der am Morgen noch wärmenden Kleidungsstücke ablegen zu können. Bei solchen Temparaturschwankungen sind Arm- und Beinlinge halt die geschickteren Radlerklamotten! Nicht jedermanns Sache ist es bei frühmorgendlichen acht Grad in kurzen Hosen zu starten.

Bei rund 25 Grad schmeckte das leckere Eis in der unteren Bietigheimer Fußgängerzone besonders gut, ehe wir nach rund 80 Kilometern wieder in Marbach ankamen. Da hatten sich auch rund 600 Höhenmeter "zusammengeläppert".

Für die Dienstagsradler
Uwe Rith

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