Durch das Glemstal zum Schloss Solitude am letzten Maitag

Um 9 Uhr trafen wir uns am Rathaus in Marbach und waren froh dass zuvor der Wetterbericht positiv ausgefallen war. Dieter Haag schlug vor, durch das Glemstal zum Schloss Solitude zu fahren. Wegen der starken Regenfälle vor 2 Tagen waren wir nicht sicher ob der Radweg an der Glems befahrbar ist.
Der Weg dahin führte über Benningen – Freiberg – Monrepos – Asperg – Markgröningen – zum Glemstalradweg – unter Glemstalbrücke der Schnellbahn bei Markgröningen durch und dem Glemstalviadukt der B10 nach Schwieberdingen, vorbei am Hallenbad und an Schulen.
Auf dem Glemstalradweg waren Teilstücke der Strecke noch mit Schlamm bedeckt, aber der Weg war befahrbar. Die Auswaschungen des Hochwassers waren noch überall sichtbar und zeugten von der gewaltigen Energie starker Strömungen. Der Fluss führte immer noch viel Wasser. Nicht vergleichbar mit normalen Pegelständen.
Zwischen Schwieberdingen und Ditzingen führt der Radweg über 2 kurze kräftige Steigungen nach Westen in Richtung Hemmingen. Nach den Anstiegen folgten die Abfahrten wieder zurück zur Glems. Entlang der Glems steigt der Radweg stetig an. Beim Metzger in Ditzingen besorgten wir uns Leberkäswecken bzw. Essen zur Stärkung für die zweite Tageshälfte.
Auf einem Spielplatz der Gartenstadt bei Leonberg machten wir Mittagspause.
Auf dem Glemstalradweg radelten wir weiter bis Glemseck. Auf der Krummbachtalstraße Straße fuhren wir vorbei am Gerlinger Kopf und den Chefetagen der Robert Bosch GmbH weiter auf der Solitudestraße zum Schloss Solitude. Wir waren auf ca. 500 m über NN angekommen und hatten den höchsten Punkt unserer Tagestour erreicht. Wir legten eine Pause ein, um die schöne Landschaft rings herum zu genießen. Von hier oben hatten wir bei blauem Himmel einen herrlichen Blick über die Solitudeallee bis nach Ludwigsburg.
Nachdem wir ca. 45 km fast ständig bergauf gefahren waren, freuten wir uns über die kommenden flotten Abfahrten – über Weil im Dorf - Korntal – Neuwirtshaus – Stammheim – Ludwigsburg – Neckartalradweg.
Kurz nach 16 Uhr kehrten wir im Biergarten in Marbach am Neckar ein. Wir hatten eine schöne und landschaftlich abwechslungsreiche Radtour mit Bravour und Freude gemeistert und belohnten uns mit einem kühlen Getränk.
Gefahrene Radstrecke ca. 88 km,  Anstiege ca. 810 m
Tourleiter:  Dieter Haag
Bericht: Helmut Püschel

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