Luftrettung bietet Dienstfahrräder

Service

Zum Arbeitsplatz mit Muskelkraft - DRF Luftrettung bietet ihren Mitarbeitern Dienstfahrräder an

Eine Mitarbeiterumfrage zur Idee eines finanziell geförderten Dienstfahrrads gab den Anstoß: Knapp Dreiviertel der befragten Kolleginnen und Kollegen, die 2018 an der internen Befragung teilnahmen, zeigten sich interessiert an dieser Option. Bereits im März wurde das Konzept am Standort Baden-Airpark und in der Zentrale in Filderstadt vorgestellt. Seit Mai können die ersten Radlerinnen und Radler in die Pedale treten.

Auf dem Dienstfahrrad zur Arbeit – mit dieser Alternative zu Auto, Bus und Bahn können sich viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der DRF Luftrettung anfreunden: Befragt nach ihrer Einstellung zu dieser Idee, zeigten sich viele von ihnen begeistert. Das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden, nämlich auf dem Weg zur Arbeit etwas für die eigene Gesundheit zu tun, fand breite Zustimmung. Zurecht, denn Fahrradfahrer leben nicht nur gesünder, sie steigern ihr körperliches Wohlbefinden und sind deshalb auch insgesamt motivierter. Die Ökobilanz treibt die Angestellten der DRF Luftrettung zusätzlich zum Umstieg auf den „Drahtesel“ an. Keinerlei Abgase oder Lärmbelastung sowie deutlich reduzierte Schadstoffemissionen stehen klar auf der Haben-Seite der Zweiräder. Die Umfrageteilnehmerinnen und -teilnehmer benannten darüber hinaus auch finanzielle Vorteile, etwa im Vergleich zum Privat-PKW: Hier führten sie geringere Mobilitäts- und Instandhaltungskosten als Argument „Pro Fahrrad“ an.

Die DRF Luftrettung griff das Konzept gern auf: „Wir haben uns bewusst für dieses Modell entschieden, weil wir es als sinnvolle Ergänzung zu bestehenden Mobilitätskonzepten betrachten“, erklärt Dr. Krystian Pracz, Vorstandsvorsitzender der DRF Luftrettung und ergänzt: „Die Mitarbeiterumfrage im vergangenen Jahr und die darin erkennbare breite Zustimmung innerhalb unserer Organisation war letztlich der ausschlaggebende Impuls, die Option eines Dienstfahrrades anzubieten.“

Kostengünstig, individuell und sicher
Im vergangenen Mai schließlich wurde das Dienstfahrrad-Konzept bei der DRF Luftrettung eingeführt. Das Leasing-Modell funktioniert per Gehaltsumwandlung – ähnlich also wie bei einem Firmenwagen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben die Wahl zwischen konventionellen Fahrrädern oder E-Bikes. Jedes Fahrrad lässt sich individuell nach Wunsch konfigurieren. Geradelt wird selbstverständlich sorgenfrei: Dafür sorgt neben einem Premium-Rundumschutz und UVV-Sicherheitscheck das europaweite Händler- und Servicenetz.


So geht Verkehrswende: Radtest bei DRF (Fotos: DRF Luftrettung)
 
Erfolgreiche Einführung
Nach einer ersten Information in der internen Mitarbeiterzeitschrift, konnten sich die Kolleginnen und Kollegen Anfang März ein individuelles Bild von den verschiedenen Modellen machen. Mit einer Roadshow gastierte der Leasing-Partner für jeweils einen Tag am Operation-Center der gemeinnützigen Organisation am Baden-Airpark sowie an der Zentrale in Filderstadt. Eine Gelegenheit, die die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausgiebig nutzten, um die Fahrräder auf Herz und Nieren zu testen und sich detailliert im Gespräch mit den Experten des Leasinganbieters zu informieren. Direkt im Anschluss meldeten sich bereits zahlreiche Kolleginnen und Kollegen für das Dienstfahrrad-Leasing an, bis Ende Mai stieg die Zahl der Nutzer nochmals deutlich. „Es freut uns sehr zu sehen, dass unser Angebot auf derart hohe Resonanz stößt“, so Pracz, selbst passionierter Radfahrer.

 
Über die DRF Luftrettung
Die DRF Luftrettung setzt an 29 Luftrettungsstationen in Deutschland und an zwei Stationen in Österreich Hubschrauber für die Notfallrettung und für den Transport von Intensivpatienten zwischen Kliniken ein, an zehn Standorten im 24-Stunden-Betrieb. Sie ist darüber hinaus im Netzwerk der AP³ Luftrettung an einer weiteren Station in Liechtenstein beteiligt. Europaweit ist die DRF Luftrettung der Nachtflugexperte unter den zivilen Betreibern mit den meisten Hubschrauber-Flugstunden bei Dunkelheit. Darüber hinaus führt die DRF Luftrettung weltweite Rückholungen von Patienten mit eigenen Ambulanzflugzeugen durch. Jahr für Jahr starten die rot-weißen Luftretter, zu denen derzeit 570 Notärzte, 170 Piloten und 120 HEMS-TC gehören, zu über 40.000 Einsätzen.

Mehr Informationen unter: drf-luftrettung.de oder facebook.com/drfluftrettung
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