Pressemitteilung

Pressemitteilung des ADFC zur Planung der B27-Enzbrücke zwischen Besigheim und Walheim

Presseinfo

ADFC fordert Unterführung für Radfahrer

Wenn die B27-Enzbrücke zwischen Besigheim und Walheim schon neu gebaut werden muss, dann sollten dabei auch die Belange der Radfahrer be- rücksichtigt werden, so der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) Kreisverband Ludwigsburg. In einer Pressemitteilung fordert er eine Unterführung der B27 für Radfahrer und Fußgänger anstelle der geplanten Verkehrsampel.

Wegen des schlechten Bauzustand soll die Brücke der B27 über die Enz durch einen Neubau ersetzt werden. Nach den Plänen des Regierungspräsidiums soll dabei aber die seitherige Interimslösung einer ampelgeregelten Querung für den Radverkehr beibehalten werden. Für Albrecht Kurz, im ADFC-Kreisvorstand für Verkehrspolitik zustandig, ist der Neubau aber die Chance, dass endlich die schon lange geforderte Unterführung unter der B27 entlang der Enz realisiert werden kann.

Touristen auf dem Enztalradweg, aber auch Pendler und Schülerinnen und Schüler im Alltagsverkehr benutzen die Radverbindung zwischen Walheim und Besigheim. Die Querung über die Ampel bereite im Berufsverkehr und vor allem für Gruppen Probleme.

Der ADFC sieht in der Ampellösung auch eine Gefahrensituation: Bei dem geradlinigeren Verlauf der Straße seien gefährliche Situationen wegen Nichtbeachtens des Rotsignals vorprogrammiert. Autofahrer rechneten nicht mit einer roten Ampel auf freier Strecke zwischen zwei Ortschaften.

Mit der jetzt vorliegenden Planung der Regierungspräsidiums werde eine vernünftige Lösung für die kommenden Jahrzehnte verhindert. Bei einer sehr weit in die Zukunft reichende Entscheidung ist für den ADFC dies Sparen an der falschen Stelle und an der dort stark befahrenen B27 schlicht nicht mehr zeitgemäß.

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