Radfahrstreifen

Verkehrssicherheit:
Radfahrstreifen sind von der Straße (Fahrbahn) durch eine dicke und durchgezogene Linie getrennt. Radfahrstreifen sind mit Fahrrad-Piktogrammen gekennzeichnet. Zum Fahrbahnrand oder zu parkenden Autos können Radfahrstreifen zusätzlich mit einem dünnen durchgezogenen Linie abgegrenzt sein.
Autos dürfen auf Radfahrstreifen nicht fahren, halten oder parken.
An Ampeln fahren Radfahrer nach den Signalen für den Autoverkehr, soweit keine eigenen Signale aufgestellt sind.

Vorteile:
1. Radfahrstreifen bieten hohen Fahrkomfort und auch die Möglichkeit, schnell voranzukommen.
2. Auf Radfahrstreifen sind Fahrradfahrer für Autofahrer besser zu sehen, besonders an Kreuzungen und Zufahrten. Diese sind bei Radwegen der häufigste Unfallort.
3. Gegenüber dem Mitfahren auf der Straße haben Radfahrstreifen den Vorteil, dass Radfahrer an wartenden Autos (z. B. an Ampeln) bequemer vorbei fahren können. Dies ist für die Verkehrssicherheit von Bedeutung, da sie so aus dem „Toten Winkel“ der Autofahrer heraus in deren Blickfeld vorfahren können.
4. Radfahrstreifen helfen, Konflikte zwischen Fußgängern und Radfahrern zu vermeiden, wie sie auf Radwegen oder bei erlaubter Nutzung des Gehweges vorkommen können.
5. Radfahrstreifen führen dazu, dass Radfahrer seltener in der falschen Richtung, d. h. links der Fahrbahn fahren. Linksfahrende Radfahrer (Falschfahrer) sind überdurchschnittlich oft an Unfällen beteiligt, weil Autofahrer an Einmündungen nicht mit ihnen rechnen.

Fahrradmitnahme in Fernverkehrszügen der Deutschen Bahn AG

Die Deutsche Bahn AG plant, die "IC" und "ICE"-Züge durch die neue Zuggeneration "ICX" zu ersetzen. Der ADFC setzt sich dafür ein, diese neue Zuggeneration mit ausreichenden und benutzerfreundlichen Fahrradabteilen auszustatten!

 

Schutzstreifen

Verkehrssicherheit:
Schutzstreifen sind Teil der Straße (Fahrbahn) durch eine dünne, unterbrochene Linie gekennzeichnet. Schutzstreifen mit nicht durchgezogener LinieSchutzstreifen sind mit Fahrrad-Piktogrammen gekennzeichnet. Autos dürfen auf Schutzstreifen nicht parken und nur ausnahmsweise fahren, z. B. in einer engen Straße, wenn zwei Busse sich begegnen. Halten bis zu 3 Minuten ist auf Schutzstreifen zulässig. Die Breite der restlichen Fahrbahn zwischen den Schutzstreifen ist so gewählt, dass zwei Autos sich in der Regel begegnen können.
An Ampeln fahren Radfahrer nach den Signalen für den Autoverkehr.

Vorteile:
1.Schutzstreifen bieten hohen Fahrkomfort und die Möglichkeit, schnell voranzukommen.
2. Auf Schutzstreifen sind Fahrradfahrer für Autofahrer besser zu sehen, wichtig an  Kreuzungen, den häufigsten Unfallorten.
3. Gegenüber dem Mitfahren auf der Fahrbahn haben Schutzstreifen den Vorteil, dass Radfahrer an wartenden Autos (z. B. an Ampeln) bequem vorbei fahren können! Für Verkehrssicherheit ist dies wichtig, weil Radfahrer so aus dem „Toten Winkel“ der Autofahrer heraus in deren Blickfeld vorfahren können.
4. Schutzstreifen helfen, Konflikte zwischen Fußgängern und Radfahrern zu vermeiden, wie sie auf Radwegen oder bei erlaubter Nutzung des Gehweges vorkommen können.
5. Schutzstreifen führen dazu, dass Radfahrer seltener in der falschen Richtung, d. h. links der Fahrbahn fahren. Linksfahrende Radfahrer (Falschfahrer) sind überdurchschnittlich oft an Unfällen beteiligt, weil Autofahrer an Einmündungen nicht mit ihnen rechnen.

Nachteil:
Auf Schutzstreifen werden Autos öfter (falsch) parken und halten und dadurch das Radfahren behindern. "Falschparker" behindern jetzt schon auf herkömmlichen Radwegen und auf "engen" Schutzstreifen werden parkende Autos noch mehr stören, denn es gibt wenig Platz zum Ausweichen und Umfahren dieser Autos.

© ADFC BW 2017