Radtour durchs Gäu zum Rauschbart

Tourenbericht

20 Teilnehmer radelten mit zum schönsten Biergarten Deutschlands 2012

Nach einer längeren Pause stand dieses Jahr mal wieder die Tour zum Biergarten Rauschbart oberhalb von Horb auf dem Programm. Mit 20 Teilnehmern war die Beteiligung auch dieses Jahr wieder rekordverdächtig, trotz des Endspiels der Fußball-Weltmeisterschaft um 17 Uhr am gleichen Tag. Das war bei der Tourvorstellung natürlich gleich ein Thema - wir werden doch rechtzeitig wieder zurück sein? Der Tourenleiter konnte alle beruhigen - wenn keine unvorhergesehenen Pannen auftreten, sollten wir problemlos gegen 16 Uhr wieder in Herrenberg sein.

Kurz nach 10 Uhr starteten wir in Herrenberg und fuhren über Gültstein, Tailfingen, Bondorf, Baisingen, Göttelfingen, Eutingen im Gäu und Bildechingen auf abwechslungsreichen Wegen zum Biergarten, den wir nach knapp zwei Stunden Fahrzeit kurz nach zwölf Uhr erreichten - fast 20 Minuten früher als angekündigt. Trotz regen Besucherandrangs fanden wir schnell zwei Tische. Auch die Getränke- und Essensusgabe klappte zügig, sodass für das leibliche Wohl schnell gesorgt war. Danach blieb genügend Zeit, um den tollen Ausblick auf Horb und das Neckartal zu genießen:

Auf der Hinfahrt fielen uns schon die grauen Wolken auf, die nichts Gutes verhießen. Unter den schattenspendenden Bäumen waren wir aber auch vor dem kurzen Schauer geschützt, der während unserer Pause nieder ging. Gegen 13:15 starteten wir zur Rückfahrt und hofften insgeheim, dass die grauen Wolken Richtung Herrenberg bis zu unserer Ankunft weiterziehen würden. Der Weg führte uns zunächst auf gleicher Strecke zurück nach Eutingen. Von dort ging es über Ergenzingen und vorbei an Bondorf Richtung Öschelbronn und Unterjettingen. Hier gab es zwischen Bondorf und Jettingen noch ein paar Geländeprüfungen, die aber alle Teilnehmer mit Bravour meisterten. Schließlich erreichten wir den Herrenberger Bahnhof ziemlich genau um viertel vier - deutlich früher als erwartet, und was noch wichtiger war, trocken. Die Gewitterwolken waren weiter gezogen oder hatten sich aufgelöst. Nur für die gleich abfahrende S-Bahn reichte es nicht mehr. So gab es für einige Teilnehmer noch ein schnelles Radler an der Bahnhofsschenke, während andere sich zum Eisessen in die Stadt aufmachten oder den Heimweg antraten, um rechtzeitig zum Fußballspiel zuhause zu sein. Alle waren sich jedoch einig, dass dies eine tolle Tour gewesen sei.

Streckenverlauf 2018:

Höhenprofil 2018:

Zurück gelegte Strecke: 63 km, 720 hm

Text und Bilder: Roland Stich

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