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Hintergrund des Konzepts

In den letzten Jahren hat sich die Mobilität von Kindern immer mehr zu einer unselbständigen entwickelt: Viele Kinder werden von ihren Eltern mit dem Auto oder dem ÖPNV zur Schule und ihren Freizeitaktivitäten gebracht. Dadurch wird das Fahrrad fahren und zu Fuss gehen immer mehr in den Hintergrund gedrängt, was zu einem Rückgang an alltäglicher Bewegung führt. Die Folge sind oft Kinder und später Erwachsene, die mit den Folgen von Übergewicht zu kämpfen haben.

Um den Folgen dieser Entwicklung entgegen zu treten und Kinder wieder das Verkehrsmittel Fahrrad näher zu bringen, hat der ADFC Rhein-Neckar/Heidelberg ein Konzept entwickelt, mit dem Schulen, Vereine und sonstige Träger der Jugendbildung und – arbeit unterstützt werden sollen.

 


Ziele und Auswirkungen der Mobilitätsbildung - Fahrrad

Das Hauptziel des Projektes „Mobiltätsbildung – Fahrrad“ des ADFC Rhein-Neckar/Heidelberg besteht in einer Steigerung der Nutzung des Fahrrades bei der Altersgruppe der 8-18 Jährigen.
Die vermehrte Nutzung desFhrrades durch die Schüler und Schülerinnen als Verkehrsmittel hat viele positive Auswirkungen für die Kinder und Jugendlichen, die Eltern, die Schule wie auch für die Gesellschaft.

  • Steigerung der eigenständigen Mobilität der Kinder (weniger "Taxi Mama")
  • Durch die verstärkt eigene Nutzungdes Fahrrades werden die Kinder und Jugendlichen im Verkehr sicherer
  • Gesundheitsförderung durch in den täglichen Ablauf integrierte Bewegung
  • Aufmerksame und wache Schülerinnen und Schüler im Unterricht, da die Kinder und Jugendliche bereits am Morgen aktiv waren und Sauerstoff "getankt" haben
  • weniger motorisierter Indiviualverkehr in den Schulbereichen
  • Schülerinnen und Schüler übernehmen soziale Verantortung (Lotsenprojekt)
  • Förderung des selbstständigen Denkens durch Partizipation
  • Weniger CO²-Ausstoß durch die Reduktion von Autofahrten

 Eine Übersicht Über die einzelen Bausteine der Verkehrspädagogik gibt es hier.

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