Tour de Murg

Tourenbericht

Vom Schwarzwald in die Rheinebene

Bei idealem Radelwetter trafen wir uns zu zehnt am Gleis 4 im Herrenberger Bahnhof. Dann ging's erst mit dem RE nach Eutingen und dort in die S-Bahn bis Freudenstadt Stadtbahnhof. Wir hatten überraschenderweise genügend Platz für uns und unsere Räder.

Um 10:00 Uhr ging's dann los mit dem Radeln. Durch Freudenstadt und weiter ins Forbachtal (steile Abfahrt) fuhren wir flott und wohlgemut nach Baiersbronn. Unterwegs besichtigten wir noch kurz die "königliche Hammerschmiede". In Baiersbronn wurde letzter Proviant für die Mittagspause eingekauft. Bei bester Stimmung - es ging ja immer schön bergab auf recht ordentlichen Radwegen - gelangten wir zu unserem Picknickplatz an der ehemaligen Landesgrenze Württemberg/Baden. Dort genossen wir die angenehme Wärme im Schatten, bevor's zum nächsten Highlight, der Einkehr in einem Café in Gernsbach ging. Doch davor mussten wir noch die eine und andere kurze Steigung bewältigen (insgesamt 233 HM). Nach der ausgiebigen Kaffeepause ging's eben weiter bis nach Rastatt. Über der Stadt hingen schon sehr dunkle Wolken und es wurde auch immer schwüler. Nichtsdestotrotz entschieden wir uns noch für die Außenbesichtigung des Barock-Residenzschlosses und kamen danach noch "trockenen Rades" bis zum Bahnhof. Dort angekommen fing der Regen an.... Die Bahnrückfahrt klappte auch gut, wenngleich die Züge sehr voll waren. Die Teilnehmer waren alle von der Tour sehr angetan und freuen sich schon auf weitere Touren. Wir sind mit einem Durchschnitt von 18 km/h die 67 km sehr leicht und wenig anstrengend gefahren; sind wir doch bei einer Höhe von 740 m gestartet und geendet hat die Tour auf 130 m "Höhe".

 

Tourbeginn in Freudenstadt

 

Picknick im Grünen

 

Vorbei an Weinhängen

Kaffeepause

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