Lassen Sie Ihr Unternehmen jetzt zertifizieren!

Radfahren auf dem Weg zur Arbeit ist eine win-win-win-Situation: Beschäftigte, Arbeitgeberinnen und -geber und Allgemeinheit profitieren! Satteln Sie auf und profitieren Sie!

"Fahrradfreundlicher Arbeitgeber": Das Qualitätssiegel!

Seit 2005 können sich Arbeitgeber vom ADFC als fahrradfreundlich zertifizieren lassen. Interessierte Betriebe werden von geschulten ADFC-Betriebsberaterinnen und -beratern geprüft.
Ein speziell entwickelter, differenzierter Kriterienkatalog dient als einheitliche Bewertungsgrundlage.

Das Verfahren zur Zertifizierung wurde immer weiter professionalisiert, seit Frühjahr 2017 ist das Zertifikat EU-weit anerkannt.

Und so geht´s:

Wer sich zertifizieren lassen möchte, kann unter https://www.fahrradfreundlicher-arbeitgeber.de/selbstevaluierung/ mit einem kurzen Selbsttest herausfinden, ob eine Zertifizierung möglich ist. Im nächsten Schritt kann der Betrieb bei positiver Selbstevaluierung zum Audit angemeldet werden. Im gesamten Bundesgebiet beraten Auditorinnen und Auditoren über Möglichkeiten der Optimierung und überprüfen vor Ort die Angebote. Bei positivem Ergebnis erhält der Betrieb je nach Qualität und Quantität der Angebote das Qualitätssiegel "Zertifizierter Fahrradfreundlicher Arbeitgeber" in Bronze, Silber oder Gold.

Die Zertifizierung als fahrradfreundlicher Betrieb dürfte sich schnell amortisieren. Durch ein radfreundliches Image "mit Brief und Siegel" und durch mehr Mitarbeitende, die fit und motiviert zur Arbeit radeln.

Mehr Informationen finden Sie auf der offiziellen Internetseite.

Zertififzierte Unternehmen

Eine Liste der Unternehmen in Baden-Württemberg, die bereits als fahrradfreundlicher Arbeitgeber vom ADFC ausgezeichnet worden sind, finden Sie hier.

Checkliste Fahrradfreundliche Arbeitgeber

- Sind qualitativ hochwertige Fahrradabstellanlagen auf dem Betriebsgelände vorhanden?
- Sind sie überdacht und beleuchtet?
- Reicht die Anzahl der Stellplätze aus?
- Sind sie günstiger platziert als Autoparkplätze?
- Genießen Radfahrer in der Firma weitere Vorteile, z.B. indem der Radverkehr Abkürzungen gegenüber dem motorisierten Verkehr angeboten bekommt?
- Gibt es Umkleideräume und Spinde, um von der Fahrradkleidung zur "Dienstkleidung" wechseln zu können?
- Gibt es Duschen?
- Hat der Betrieb im Bereich der leitenden Angestellten Vorbilder, die täglich die Fahrradnutzung vorleben?
- Gibt es im Betrieb kleine Aktionen oder Belohnungsmodelle für Alltagsradler?
- Werden in der Firma Freizeitaktivitäten, wie z.B. Betriebsausflüge, mit umweltfreundlichen Verkehrsmitteln geplant?
- Gibt es im Betrieb eine/-n Ansprechtner/-in für Fahrradfragen?
- Haben Firmenchefinnen und -chefs bzw. leitende Mitarbeitende schon einmal die Routen zum Betrieb kontrolliert und besonders gefährliche Stellen den zuständigen Ämtern gemeldet und Verbesserungen gefordert?

Fragen Sie uns nach einer Zertifizierung!

Anfragen an:
Sonja Lehmann, sonja.lehmann(..at..)adfc-bw.de

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