Codierung Termine

Wir sind jedes Jahr an mehreren Orten bei Radveranstaltungen mit unseren fachkundigen Aktiven für Sie da.

2018

  • 3. März, Kastner, Kuppenheim, 10-13 Uhr
  • 24. März, Gebrauchtradbörse Rehm, Baden-Baden, 8-12 Uhr
  • 5. April, Rastatt, ab 17 Uhr
  • 14. April, Radlbörse Volksbank (Schweigrother), Baden-Baden, 9-12 Uhr
  • 3. Mai, Bühl, ab 17 Uhr
  • 7. Juni, Rastatt, ab 17 Uhr
  • 5. Juli, Rastatt, ab 17 Uhr
  • 2. August, Rastatt, ab 17 Uhr
  • 6. September, Rastatt, ab 17 Uhr
  • 9. September, Tour de Gaggenau (Start 10:30-12 Uhr diesmal in Ottenau, Rudolf-Harbig-Str), 11 bis 14 Uhr
  • 15. September, Bauernmarkt Bühl, 9-15 Uhr
  • 30. September, Bauernmarkt Rastatt, 13-18 Uhr  entfällt
  • 4. Oktober, Rastatt, ab 17 Uhr
  • 21. Oktober, Kirwe Sinzheim

Neue Termine bieten wir im kommenden Jahr.

Um Anmeldung wird gebeten.
Kontakt: Hermann Schneider, Ötigheimer Weg 12, 76437 Rastatt
hermann.schneider(..at..)adfc-bw.de oder Tel. 07222 22395

Wir informieren Sie über unsere Codierungen auch in der Tagespresse.


Termine unserer Freunde in Karlsruhe finden Sie hier.
Schauen Sie, ob im gewünschten Monat Codier-Termine angeboten werden.


Hinweise:

Die Codierung kostet 12 Euro, für ADFC-Mitglieder 6 Euro.
Wer Neu-Mitglied wird, erhält die Codierung zum Mitgliederpreis.

  • Da der Mitgliedsbeitrag generell per SEPA-Lastschrift von Ihrem Konto eingezogen wird, sollten Sie Ihre Bankkarte dabei haben, denn auf deren Rückseite steht generell die IBAN - und diese hilft unserer Organisation.
  • Da für eine Codierung 10 bis 15 Minuten benötigt werden, kann es zu Wartezeiten kommen.
    Wir bitten darum, neben guter Laune, auch zusätzlich etwas Geduld mitzubringen.

Um Missbrauch zu vermeiden, ist es erforderlich zur Codierung einen Personalausweis und einen Eigentümernachweis (z.B. Kaufvertrag) mitzubringen. Der ADFC behält es sich vor, bei Zweifeln am rechtmäßigen Besitz eines Fahrrades die Codierung abzulehnen.


Codierung unterstützt Diebstahlschutz

Wer sein Fahrrad codieren lässt, schlägt Langfinger in die Flucht. Denn ohne Eigentumsnachweis kommt man damit nicht weit: Die Codierung zeigt sofort, wem das geklaute Rad wirklich gehört. Das Prinzip ist simpel: Eine Graviermaschine bringt auf dem Rahmen einen persönlichen Code an. Die Eigentümer-Identifikations-Nummer (FEIN) besteht aus einer individuellen Ziffern- und Buchstabenkombination. Sie setzt sich aus Kfz-Ortskennzeichen, Straßenschlüssel (aus dem Einwohnermeldeamt) sowie den Eigentümer-Initialen zusammen.

So ist der Code z.B. BAD00012345001XY18 aufgebaut:
-    polizeiliches Kennzeichen (BAD, BH oder RA)
-    3 Stellen Gemeindeschlüssel (000)
-    5 Stellen Straßenschlüssel (12345)
-    3 Stellen für die Hausnummer (001)
-    2 Stellen Initialen des Eigentümers (XY)
-    2 Stellen das Jahr der Codierung 20(18)

Der Vorteil: Polizei oder Fundamt erkennen per Code sofort den Eigentümer und können ihn im Diebstahlfall informieren - ohne Rückgriff auf Datenbanken. Die Rahmennummer der Fahrrad-Hersteller allein kann so etwas nicht. Sie wird vom Hersteller ohne jegliches System eingestanzt.

Der ADFC Fachausschuss Technik, AG Codierung, macht es jetzt noch leichter, den richtigen Code zu finden. Er hat rund eine Million Straßenkennziffern gesammelt und in einer Datenbank aufbereitet. ADFC Gliederungen und codierende Fahrradhändler können diese jetzt nutzen.

Unter http://www.fa-technik.adfc.de/Codierung/fein.pl ist ein Codegenerator aufrufbar, mit dem jeder seinen FEIN-Code abfragen kann. Somit sind künftig Fahrradhändler und ADFC-Gliederungen in der Lage, auch Fahrräder zu codieren, deren Besitzer bzw. Eigentümer nicht im direkten Einzugsgebiet der Händler oder ADFC-Gruppe leben.
Selbstverständlich wird die Dechiffrierung ausschließlich der Polizei möglich sein, die dafür ein entsprechendes Programm erhält. Dieses wird auch veraltete Straßenkennziffern entschlüsseln können, soweit diese dem FA Technik bekannt sind.
Dies ist ein Meilenstein im Bemühen des ADFC, eine weitgehend einheitliche Wertsachencodierung in Deutschland anzustoßen und den interessierten Gliederungen die Arbeit der Codebeschaffung größtenteils abzunehmen. Denn nicht nur Fahrräder können mit FEIN codiert werden, sondern auch Laptops, Handys u.a..

Kein spanabhebendes Verfahren
Bei der Codierung wurde bisher die rechte Seite (Kettenseite) des Sattelrohres ca. 0,1-0,2 mm tief das Metall des Fahrradrahmens spanabhebend markiert. Unser neues System(seit 2017) verdichtet statt dessen das Material an dieser Stelle. Zum Korrosionsschutz und zur besseren Erkennung wird sie mit einem Aufkleber mit Sichtfenster abgedeckt. Nicht möglich ist eine Codierung bei Carbon- oder extrem dünnwandigen Rahmen, sowie bei einigen Sonderrahmenkonstruktionen.

Weitere Infos gibt es unter www.adfc.de/Technik/Diebstahl/Vorbeugen/Fahrrad-Codierung/Fahrrad-Codierung

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