Offener Brief an Stadt Göppingen: "Sichere Schulwege in Zeiten von Corona"

Verkehrspolitik

Allmählich öffnet sich der öffentliche Raum für die Bevölkerung. Wenn in den kommenden Wochen die Schulen sukzessive wieder öffnen, werden sich jedoch die Schulbusse zum Nadelöhr entwickeln: Nach Ansicht von Fachleuten wird es faktisch unmöglich sein, bei normaler Auslastung die geforderten Mindestabstände im Bus einzuhalten. Die Experten empfehlen deshalb, möglichst mit dem Rad zur Schule zu fahren.

Allerdings wird es auch auf den engen Geh- und Radwegen immer schwieriger, die Abstände zu Fußgängern und Radfahrenden zu beachten. Gleichzeitig sind auf den Straßen weniger Autos unterwegs als vor Ausbruch der Pandemie.

Viele Städte in Deutschland und auch weltweit haben deswegen schnell reagiert und Kfz-Fahrspuren zu temporären Radwegen umgestaltet.

Der ADFC empfiehlt dies auch für Göppingen und wird bei diesem Aufruf von Parents for Future Göppingen und dem VCD Göppingen unterstützt.

Hier gehts zum vollständigen Offenen Brief (1,6 MB)

Zitat des Luwigsburger OB Matthias Knecht zu einer ähnlichen Situation in Ludwigsburg: in der „Gesamtabwägung“ hat die „Sicherheit von Hunderten Schülern“ gegenüber „Einzelinteressen für 14 Stellplätze“ nun die besseren Karten.

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