VERKEHRSPOLITIK

Park(ing) Day – Park statt Asphalt am 18. September 2020

Am internationalen Parking Day (18.09.20) stellt eine Kooperation aus klima- und verkehrspolitischen Gruppen in Tübingen zwischen 11 und 18 Uhr an verschiedenen Plätzen in der Stadt eine alternative Parkraumnutzung für Menschen statt Autos vor.

Unter dem Motto „Park statt Asphalt“ werden die Aktivist*innen Alternativen vorstellen und mit Passant*innen überlegen, wie Flächen auf Menschen statt Autos ausgerichtet werden können. Die Kooperation besteht aus Fridays for Future Tübingen, Parents for Future Tübingen, Nez, Cradle to Cradle NGO Tübingen, ADFC Tübingen und BUND RV Neckar-Alb. Die Gruppen sind am Uhlanddenkmal, und in der Wilhelmstraße, kurz hinter dem Lustnauer Tor zu finden.

Jeden dritten Freitag im September findet diese Aktion statt um kritische Diskussionen zum Thema Nutzung und Gestaltung des öffentlichen Raumes anzuregen. 23 Stunden am Tag steht ein Auto im Durchschnitt [1]. Pro Jahr verbringen Autofahrer*innen in Deutschland 41 Stunden [2] mit der Parkplatzsuche. Das verursacht 30% des Verkehrs in Großstädten [1] und verbraucht Kraftstoff im Wert von 900 Euro pro Auto und Jahr [2]. Zudem sind 40% aller Autounfälle Park- und Rangierunfälle [3]. Die Aktivist*innen wollen dafür Alternativen zeigen.

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Radverkehrsforderungen für Tübingen

Die Verkehrszahlen der Stadt Tübingen zeigen, dass der Autoverkehr aktuell wieder fast auf dem gleichen Stand ist, auf dem er vor der Corona-Krise war. Die Fahrgastzahlen des ÖPNVs sind um 50% eingebrochen. Um die vorhandenen Verkehrsstrukturen nicht zu verfestigen und um die Verkehrswende endlich anzupacken, greifen deshalb einige Städte zu radikalen Umverteilungen: Italien führt eine 500 Euro Kaufprämie fürs Fahrrad ein, Wien wird in der Innenstadt autofrei, London bereitet eine Verzehnfachung des Radverkehrs vor, Brüssel wird zur Tempo 30 Zone und wochenends autofrei und Paris verdoppelt die Radwege. Auch in Deutschland werden einige Pop-Up-Bike-Lanes errichtet. Wo bleibt hier das „ökologische“ und „fahrradfreundliche“ Tübingen?

Zusammen mit dem BUND, VCDGreenpeace, Radentscheid Tübingen, Scientists for Future Tübingen, Parents for Future Tübingen, Health for Future Tübingen und  Fridays for Future Tübingen haben wir Radverkehrsforderungen für Tübingen zusammengestellt. Am 17. Juli wurden die Forderungen nach einer Fahrrad-Demo dem Gemeinderat übergeben.

Radverkehrsforderungen herunterladen.

Fahrradklimatest

Liebe Radlerinnen und Radler in Tübingen und Rottenburg,

vom 1. September bis zum 30. November läuft die Umfrage zum großen ADFC-Fahrradklima-Test 2020. Der Fahrrad-Club ruft gemeinsam mit dem Bundesverkehrsministerium wieder hunderttausende Radfahrerinnen und Radfahrer dazu auf, die Fahrradfreundlichkeit von Städten und Gemeinden zu bewerten. Der Test hilft, Stärken und Schwächen der Radverkehrsförderung zu erkennen. Für uns im ADFC ist er ein wichtiges Instrument,  Verbesserungsvorschläge durchzusetzen, da die Kommunen inzwischen den Ehrgeiz haben, als fahrradfreundlich eingestuft zu werden und sich die Ergebnisse der Umfrage genau anschauen.

Bitte beteiligen Sie sich, falls Sie in Tübingen und/oder Dußlingen, Mössingen, Rottenburg unterwegs sind und füllen Sie die entsprechenden Fragebögen aus. Sie finden Sie unter www.fahrradklima-test.de
Rechts oben auf der Seite ist die magentafarbene Schaltfläche, die man anklicken muss, um zum Fragebogen zu gelangen.

Bitte weitersagen, -mailen, -posten. Geben Sie auch gerne unseren Flyer weiter.

 

Meldungen

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Fahrradladen am Haagtor