Verkehrspolitik

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Ergebnisse des Fahrradklimatests 2018

April 2019. Im ADFC-Fahrradklima-Test 2018 hat sich Tübingen mit einer Schulnote von 3,5 im Vergleich zu 2016 kaum verändert. Immerhin erreichte die Stadt Platz 8 in der Ortsgrößengruppe 50.000-100.000 Einwohner. Vor Tübingen liegen (in absteigender Reihenfolge) Rüsselsheim, Greifswald, Dormagen, Wesel, Konstanz, Nordhorn und an der Sptize Bocholt mit einer Note von 2,39.

Die Fahrradfreundlichkeit der Städte konnte im Herbst 2018 mit Fragen zum Verkehrsklima, Stellenwert und Sicherheit des Radfahrens oder der Infrastruktur bewertet werden. 622 Teilnehmer hatten für Tübingen an der Befragung mitgemacht. In der Entwicklung seit 2012 ist das diesjährige Ergebnis das bisher schlechteste. 3,3 (2012), 3,1 (2014), 3,4 (2016), 3,5  (2018).

Gute Noten gab es in Tübingen für geöffnete Einbahnstraßen in Gegenrichtung (2,2), Radfahren durch Alt und Jung (2,2), Erreichbarkeit Stadtzentrum (2,5) und Werbung für das Radfahren (2,5).

Der Zustand der Radwege wurde als eher mittelmäßig bewertet. Oberfläche der (Rad)wege (3,6), Reinigung der Radwege (3,6), Hindernisse auf Radwegen (3,7) und Winterdienst auf Radwegen (3,8). Die Beurteilung des Winterdiensts hat sich im Vergleich zu 2016 sogar um 0,2 verschlechtert (2016: 3,6). Abstellanlagen bekamen mit 3,8 eine eher schlechte Note.

Schlechte Bewertungen bekam Tübingen bei Themen wie Konfikte mit Fußgängern (4,0) und Konflikte mit KFZ (4,1), die Ampelschaltungen (4,1), Fahrraddiebstahl (4,3), Führung an Baustellen (4,4) und die Breite der Radwege (4,5).

Links: Fahrradklimatest 2018

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