Fahrradfreundliche Unternehmen

Viele Arbeitgeber begrüßen und unterstützen es schon sehr, wenn ihre MitarbeiterInnen mit dem Rad zur Arbeit kommen. Sie wissen, dass diese MitarbeiterInnen fit, aktiv und wohlgemut im Betrieb bzw. der Behörde ankommen. Besonders diejenigen, die ganzjährig zu Fuß oder mit dem Rad kommen, haben laut der Studie "Mobilität und Gesundheit"  im Durchschnitt zwei Krankheitstage im Jahr weniger. Sie haben einen besseren Body-Mass-Index (BMI), ihr Wohlbefinden ist deutlich größer (sie haben einen höheren Well-Being-Score). Zudem sind Fahrradstellplätze um ein Vielfaches günstiger als Pkw-Stellplätze.


Arbeitgeber, die ein Interesse haben, dass noch mehr MitarbeiterInnen regelmäßig mit dem Rad zur Arbeit kommen, können sich Anregungen aus einem ausführlichen Handbuch "Fahrradfreundlicher Arbeitgeber" des ADFC kostenlos hier herunterladen: https://www.fahrradfreundlicher-arbeitgeber.de/beratung/handbuch/

Die drei wichtigsten Punkte sind:

  1.  Es gibt einen Ansprechpartner für alle Fragen des Radverkehrs, der den Rad fahrenden Kollegen bekannt ist.
  2.  Es gibt genügend überdachte, eingangsnahe Radständer, an denen die Räder sicher angeschlossen werden können.
  3.  Es liegt eine Atmosphäre der Wertschätzung und der Unterstützung für mit dem Rad zur Arbeit kommende KollegInnen vor.

Hier ist eine Checkliste mit weiteren Anregungen.

Arbeitnehmer, die mit dem Rad zur Arbeit fahren, können natürlich auch aktiv werden z. B. indem sie mit Wünschen und evtl. den angegebenen Materialien auf die Geschäftsleitung oder den Betriebsrat zugehen. Auch können sie das Gespräch mit anderen RadlerInnen suchen und gemeinsam bzw. in Absprache Wünsche und Anregungen ihrem Betriebsrat/Personalrat bzw. ihrem Vorgesetzten übermitteln.

Auch im Winter kann man mit dem Rad an die Arbeit fahren. Getreu der alten Weisheit, dass es kein schlechtes Wetter, sondern nur falsche Kleidung gibt, kommt man fitter und gesünder auch durch die kalten Wintertage.

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