Winterdienst auf Geh- und Radwegen

Leider ist auf manchen Radwegen kein oder nur ein unzureichender Winterdienst in Schwäbisch Hall und den umliegenden Gemeinden. Die Verwaltungen bemühen sich um gute Verhältnisse.
Wenn auf einem Weg noch kein Winterdienst oder nur verspäteter Winterdienst gemacht wird, bitten wir, das direkt der Stadtverwaltung (Herr Thamm, Stadtplanungsamt: T. 0791 751 389 oder H. Bort, Werkhof der Stadt SHA T. 751 673) zu melden. Diese sind bemüht, das in den Räumplan zu integrieren. Bei Radwegen der umliegenden Gemeinden bitte direkt z. B. den Bürgermeister der Gemeinde um rechtzeitige Räumung bitten.
Gerne unterstützen wir vom ADFC SHA und Umgebung dieses Anliegen. Bitte eine kurze Email mit genauer Beschreibung des Weges senden an dieter.wolfarth(..at..)adfc-bw.de (DW 14.12.2018)

 

Süßes für Fahrradfahrer mit Licht

Schokoladenherzen gab es für brave Radler. Damit bedankten sich das städtische Klimaschutzmanagement und der ADFC Schwäbisch Hall vor Kurzem bei Radfahrern, die in der Dunkelheit ihr Licht eingeschaltet hatten. An zwei Kontrollpunkten am Schulzentrum West und Ost radelten zwischen 7 und 8 Uhr rund 200 Radler vorbei. „Ein Drittel fuhr bei Dunkelheit mit ausgeschalteter oder nicht vorhandener Beleuchtung. Das ist sehr gefährlich, da sie so von den anderen Verkehrsteilnehmern kaum wahrgenommen werden können“, betont Dieter Wolfarth vom ADFC. Radfahrer, die ganz ohne Licht oder schlecht beleuchtet unterwegs waren, erhielten eine Postkarte, die dazu aufforderte, in der Dunkelheit mit Licht zu fahren. „Radfahren im Winter ist nicht nur sinnvoll, um den hohen Schadstoffausstoß zu reduzieren, sondern auch gut für die eigene Gesundheit“, ergänzt Stefano Rossi, Klimaschutzbeauftragter der Stadt Schwäbisch Hall (HT vom 12.12.2018).

Radweg Michelfeld nach Bubenorbis

In die Realisierung der seit Jahren gewünschten Radverbindung von Michelfeld nach Bubenorbis kommt Bewegung. Laut HT vom 13.09.2018 liegen erste Entwurfsplanungen bereits vor und in 2019 soll mit dem Ausbau begonnen werden. Der ADFC Schwäbisch Hall wird mit den am Projekt Beteiligten Kontakt aufnehmen und seine Unterstützung bei den Planungsarbeiten anbieten. Wir werden an dieser Stelle weiter berichten.

Geschotterte Waldwege: Sturzgefahr für RadfahrerInnen

Früher wurden Waldwege ab und zu gesplittet. Das war nicht gut für das Radfahren, aber man konnte einigermaßen damit klarkommen. Seit einiger Zeit werden die Waldwege jedoch geschottert, also mit größeren Steinchen und Steinen belegt. Auch hat die Menge bzw. die Dicke der Schicht eher zugenommen. Das ist deutlich unangenehmer und gefährlicher. Es dauert meist monatelang, bis dieser Schotter endlich eingefahren ist, so dass Radfahren wieder gut möglich ist. Frisch geschotterte Waldwege insbesondere an Gefällestrecken sind höchst gefährlich. Blockiert das Rad auf Schotter, ist der Sturz fast unausweichlich. 
Unsere Bitte: Melden Sie jeden Sturz bei der zuständigen Gemeinde oder Forstverwaltung. Drängen Sie auf Abhilfe. 
Wenn es eine ausgewiesene Radroute ist, steht auch die Frage einer Schadenersatzforderung im Raum. Unserer Meinung nach ist ein mit losem Schotter belegter Weg nicht radfahrtauglich! Es gibt eindeutig bessere Lösungen. (DW 27.08.2018)

Anbei einige Beispiele

Die Unterführung am Hotel Hohenlohe

ist Teil der sehr wichtigen Radverbindung Innenstadt - Gottwollshausen/Breiteich. Leider ist sie nicht sehr Radfahrer/Innen freundlich. Beim Aufwärtsschieben bleibt man mit dem Pedal hängen. Wir haben die Stadt darum gebeten, hier eine bessere Lösung zu finden. Bei einem Bauvolumen von 50 Mio. für den Weilertunnel sollte das ja wohl möglich sein ...

(DW 27.07.2018)

 

Ärgernis unnötige oder ungesicherte Poller bzw. Pfosten oder Felsen

Wenn Sie sich als Fußgänger oder Radfahrer an einem im Weg aufgestellten Hindernis verletzen, sollten Sie genau hinschauen. Wir raten, die Situation auf jeden Falls aus mehreren Perspektiven zu fotografieren.
Grundsätzlich gilt: Ein Radweg sollte einschließlich eines seitlichen Sicherheitsraumes von ca. 30 cm frei von Hindernissen sein. Wenn unbedingt ein Pfosten oder ähnliches auf einem Fuß- und Radweg notwendig ist, dann gelten hierfür strenge Vorschriften (u.a. Warnfarbe, retroflektierend, Mindestdurchfahrbreite, Einfassung durch 20 m langen Keil aus Randmarkierung).
Sollten diese nicht eingehalten worden sein, könnte man evtl. Schadensersatzansprüche geltend machen.

Leider genügen in SHA und Umgebung bei weitem nicht alle Einbauten in Fuß- und Radwege den Vorschriften. Helfen Sie mit, Fuß- und Radwege sicherer zu machen: Melden Sie Sicherheitsmängel der zuständigen Gemeinde, oder der Stadt SHA, oder dem ADFC.
Einige Beispiele für Schwäbisch Haller Stolperfallen in Fuß- und Radwegen

(DW 27.07.2018)

Studie: Ganzjahresradler sind gesünder und fitter

Arbeitnehmer, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Arbeit kommen, sind durchschnittlich zwei Tage pro Jahr weniger krank, als Auto- und ÖPNV-Nutzer. Das hat die Studie "Mobilität und Gesundheit" von EcoLibro und der AG Mobilitätsforschung der Universität Frankfurt ergeben. Dabei ist es für die Gesundheit besonders günstig, wenn man sich ganzjährig für das Fahrrad entscheidet.

Sanierung Rottalweg zwischen Traubenmühle und Rösersmühle

Der Teerweg ist zwischen Traubenmühle und Rösersmühle in schlechtem Zustand. Die Landesforstverwaltung beabsichtigt ihn zu sanieren, aber leider nur als wassergebundenen Waldweg. Da der Radweg nicht nur große touristische Bedeutung hat, sondern als Kreisradweg gerade auch den Alltags-Radverkehr zwischen Mainhardt und Oberrot bzw. Schwäbisch Hall betrifft, sollte er unbedingt asphaltiert sein. Leider wird bisher der Wunsch sowohl der Gemeinde Mainhardt als auch des ADFC nach einer Asphaltdecke mit Verweis auf 180.000 € Mehrkosten abgelehnt. Diese müsste die Gemeinde Mainhardt tragen. Möglich scheint, dass der Landkreis die Finanzierung dieser Mehrkosten mitträgt. Ein Termin für die Sanirung steht noch nicht fest.

Falls die Schotterung des sanierten Weges ähnlich ist wie die Schotterung um die kürzlich sanierten Brücken, wäres es aus Sicht des Radfahrers fast besser, den Weg zu belassen wie er ist.

Wir werden weiter darüber informieren.

 

Woran erkennt man ein fahrradfreundliches Unternehmen?

  1. Es gibt einen Ansprechpartner für alle Fragen des Radverkehrs, der den Rad fahrenden Kollegen bekannt ist.
  2. Es gibt genügend überdachte, eingangsnahe Radständer, an denen die Räder sicher angeschlossen werden können.
  3. Es liegt eine Atmosphäre der Wertschätzung und der Unterstützung für mit dem Rad zur Arbeit kommende KollegInnen vor.

Weitere Informationen finden Sie hier

Fahrradstadt Schwäbisch Hall

Keine freie Fahrt am Spitalbach

Seit längerem ist die Ausfahrt im oberen Bereich "Am Spitalbach" in die Marktstraße für Radfahrer gesperrt. Der ADFC hat bei der Stadt die Öffnung dieses Bereiches für RadfahrerInnen beantragt. Weiter

Neuer Flyer "Sicher Rad fahren in und um Schwäbisch Hall"

Projekt "Freies Lastenrad"

Der ADFC Schwäbisch Hall beabsichtigt, 2018 ein „Freies Lastenrad“ mit Motorantrieb anzuschaffen. Weitere Informationen finden Sie hier

Mindestabstand im Straßenverkehr / ADFC Warnweste

Um im Straßenverkehr besser gesehen zu werden, bietet der ADFC Schwäbisch Hall eine spezielle Warnweste mit Hinweis auf den gesetzlich vorgeschriebenen Mindestabstand an. Weitere Informationen finden Sie hier

Interessante rechtliche Fragen und Anworten rund um das Thema Rad fahren

 

Fahr Rad, weil es Spaß macht – Fahr Rad mit dem ADFC

 

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vom Landesverband:

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