„Wir brauchen nicht noch mehr Schilder“

 

Der ADFC Schwäbisch Gmünd fordert eine „Koalition der Vernünftigen“ in Sachen Radverkehr in Gmünd.

 

Schwäbisch Gmünd. Der ADFC Schwäbisch Gmünd appelliert an die Mitglieder im Gmünder Gemeinderat, fraktionsübergreifend eine „große Koalition der Vernünftigen“ in Sachen Radverkehr zu bilden. Nach Meinunnung des ADFC sollten die Fahrradstraßen in Schwäbisch Gmünd nach den Richtlinien und Vorgaben der Empfehlungen für Radverkehrsanlagen (ERA), des ADFC und der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg (AGFK-BW) beschlossen werden. Dabei betont der ADFC Schwäbisch Gmünd: „Niemand möchte das Autofahren verbieten oder Bürger umerziehen. Aber ein Fahrrad ist für uns ein Verkehrsmittel, um von A nach B zu kommen, und nicht nur ein Sportgerät.“ Das hätten auch der Landtagsabgeordnete Dr. Scheffold, Oberbürgermeister Richard Arnold und viele andere Verantwortliche bereits begriffen – aber nach Ansicht des ADFC noch nicht alle. „Wir brauchen nicht noch mehr Konzepte, neue Routen und noch mehr Schilder. Erkennen wir doch die Fakten an und deklarieren die jetzt schon vorhandenen Radrouten der Altagsradler zu Fahrradstraßen und schonen die finanziellen Resorcen der Stadt für wichtigere Dinge“, teilt der ADFC Schwäbisch Gmünd weiter mit.

Sichere Routen für Radler

Andere Städte – zum Beispiel Göppingen, Heidenheim, Aalen oder Schorndorf – sind dem ADFC zufolge in Sachen Gestaltung des Radverkehrs „viel weiter fortgeschritten“ als Schwäbisch Gmünd.

Nun ziehe die Stadt Schwäbisch Gmünd nach und will Fahrradstraßen verwirklichen – mit der Folge, dass viele Diskussionen darüber geführt werden. Nun fragt sich der ADFC Schwäbisch Gmünd: „Vor was hat man in Gmünd Angst?“ Was spreche dagegen, zum Beispiel die Schwerzerallee, die Klarenberg-, die Gemeindehaus-, die Leutze-, die Wilhelm- oder die Werrenwiesenstraße in Schwäbisch Gmünd zu Fahrradstraßen umzuwidmen? Nach Meinung des ADFC hätten die Anwohner durch eine solche Umgestaltung der genannten Straßen „keinen Durchgangsverkehr mehr und dürften mit Auto und Fahrrad schneller fahren“, als dies in einer verkehrsberuhigten Zone der Fall wäre. Zudem hätten die Radler dadurch sicherere Routen.

© Gmünder Tagespost 22.10.2018 22:22    » weiterlesen (Gmünder Tagespost 22. Okt. 2018)


 

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