Einzeldarstellung

Gut 750 Fahrradfahrer demonstrieren für einen Radweg zwischen Bergatreute und Baienfurt

Verkehrspolitik

Am Freitag, den 20. September fand die zweite Raddemo für einen Radweg zwischen Bergatreute und Baienfurt statt. Mit einer Sternfahrt fuhren die Teilnehmer nach Bergatreute. Dort startete die eigentliche Demonstration. Den Abschluss bildete eine Kundgebung am Marktplatz in Baienfurt.

Die Schwäbische Zeitung berichtet, dass an die 750 Radfahrer im Alter von zwei bis 85 Jahren am vergangenen Freitag erneut für einen Radweg entlang der Landesstraße 314 zwischen Bergatreute und Baienfurt demonstriert haben. Damit seien etwa 150 Radler mehr als noch bei der ersten Raddemo im September 2018 mitgeradelt. Die hatte für ordentlich Aufsehen in der Region gesorgt.

Dieses Mal hatten die Organisatoren zu einer Sternfahrt aufgerufen. Aus allen Himmelsrichtungen fuhren die Teilnehmer in gemischten Gruppen nach Bergatreute: aus Mochenwangen, Aulendorf, Bad Waldsee, Wolfegg, Vogt, Bad Wurzach, Ravensburg, Weingarten, Baienfurt und Baindt. Das sollte die Bedeutung des Radwegs für die Region untermalen. Unter den Demonstranten waren auch die CDULandtagsabgeordneten August Schuler und Raimund Haser. Von Bergatreute aus fuhr der Pulk auf der L 314 nach Baienfurt auf den Marktplatz,
wo es dann abermals eine Kundgebung für das Projekt gab. Die Polizei begleitete die Demonstranten auf ihrem Weg im Achtal wieder professionell und sicherte die Demonstration ab. Solange galt Überholverbot auf der gefährlichen Strecke.

Im Vorfeld hatten die grünen Landtagsabgeordneten Manfred Lucha und Petra Krebs bei einer Veranstaltung in Baienfurt am 10. September bekannt gegeben, dass es im Oktober ein Gespräch mit dem Landesverkehrsministerium geben soll. Vorgeschlagen werden soll ein Kompromiss: Die Gemeinden übernehmen die Kosten für die Planung, das Land den Bau und die Grundstückskosten.

Hier gibt es ein Video von der Raddemo: https://www.youtube.com/watch?v=vsTWlKrVbGk&feature=share

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