Rückblick Eurobike 2012

ADFC-Veranstaltungen - Kurse

Ein Mal pro Jahr trifft sich die Fahrradwelt am Bodensee. Die weltgrößte Fahrradmesse stellte auch diesmal neue Rekorde auf: Mit 43.700 Fachbesuchern aus 97 Ländern, 1.250 Ausstellern aus 49 Ländern, 366 Weltpremieren, 20.500 Fahrradfans am Publikumstag und 1.889 Medienvertretern aus 49 Nationen endete die wichtigste Bike-Show der Welt mit einem ausgezeichneten Ergebnis.

ADFC-Eurobike-Stand    ADFC-Eurobike-Stand

Mit einem neuen Stand in den Farben des ADFC-Logos und einem neuen Standkonzept fand sich der ADFC - gemeinsam mit dem Europäischen Radfahrerverband ECF -  auch 2012 wieder auf der Eurobike. Gemeinsam bildeten Bundes- und Landesverband das Standteam der ersten drei Tage, am Besuchertag halfen Aktive des Kreisverbandes Bodenseekreis mit.

ADFC-Eurobike-Stand    ADFC-Mitarbeiterin Franziska Fuchs auf dem Liegeradparcours
 
Zu finden war der Stand im Foyer West, neben dem Stand des Bundesverkehrsministeriums und den beim EUROBIKE AWARD 2012 prämierten, preisgekrönten Rädern und Fahrradprodukten.

Designrad auf dem EUROBIKE AWARD 2012    Fachvorträge und ADFC

Das ADFC-Standkonzept bot einen offenen Stand. Für die Lobbyarbeit an den Fachbesuchertagen gab es zwei Sitzecken an der hinteren Wand des Standes. Für die Besucher waren zwei Parkbänke aufgestellt. Eine Fahrradpumpstation zog die Blicke der Besucher auf sich - solch einen Service wünscht man sich in jeder Stadt! Neben dran gab es ein Lastenfahrrad, voll beladen mit der aktuellen Ausgabe der ADFC-Mitgliederzeitschrift RadWelt. Dazu mehrere mit Bild und Text versehene Blöcke, die Kerngedanken der Radverkehrspolitik vermitteln sollten und interessiert betrachtet wurden. Interessierte konnten sich am Stand gleich mehrsprachig erkundigen, so z.B. auf Deutsch, Englisch, Französisch oder Spanisch.
Der ADFC bot jeden Tag Vorträge zu verschiedenen Themen an ("Tech-Talk"). Themen waren Prüfstandards für Fahrräder, Kennzeichnungspflicht, Sinn und Unsinn von Standards sowie ein Vortrag zum Thema "Kinder aufs Rad".

Staatssekretärin Gisela Splett auf dem Scorpion der Firma HP Velotechnik

Messerundgang: Staatssekretärin Gisela Splett auf dem Scorpion der Firma HP Velotechnik

Am Freitag besuchte die baden-württembergische Verkehrsstaatssekretärin Dr. Gisela Splett die Eurobike und wurde bei ihrem Rundgang von Vertretern des ADFC begleitet. Zuvor hatte sie den ADFC-Stand besucht. Spletts mehrstündiger Rundgang brachte ihr einen guten Überblick über die Neuheiten und technischen Innovationen in der Fahrradbranche. Dabei besuchte sie unter anderem die Stände namhafter baden-württembergischer Hersteller, Händler und Traditionsunternehmen.

   

Staatssekretärin Splett im Gespräch mit dem ADFC-Bundesgeschäftsführer Burkhard Stork


 

Qualität aus dem "Ländle": Konrad Weyhmann und Barbara Schattmaier von der Stuttgarter Firma Paul Lange & Co im Gespräch mit Gisela Splett. Paul Lange & Co beliefert zahlreiche Länder in Europa mit Shimano-Komponenten und -markenartikeln.

Qualität aus dem "Ländle": Die Fahrradmanufaktur Velotraum aus Weil der Stadt liefert feinste Räder für jeden Bedarf. Geschäftsführer Stefan Stiener (rechts) im Gespräch mit der Staatssekretärin.

 

Mit einem Griff wird das Fahrrad in die Senkrechte befördert: Gabrielle Okhuizen von Wheelylift.com erklärt Gisela Splett die Funktion und Bedeutung solcher platzsparender Radabstellanlagen


Qualität aus dem "Ländle": Florian Dobner von fxxcycles aus Freiberg am Neckar im Gespräch mit Gisela Splett.


Qualität aus dem "Ländle": Bei Gobax in Mössingen dreht sich alles um die Lust mit der Last. Gobax erhielt den Gründerpreis für excellentes Businesskonzept und Innovation.

Die Staatssekretärin fasste ihre Eindrücke folgendermaßen zusammen: "Die EUROBIKE ist eine beeindruckende Messe mit sehr innovativen Ausstellern. Wir können uns glücklich schätzen, die europaweit größte Fahrradmesse hier in Baden-Württemberg zu haben. Der Stadt Friedrichshafen und den Veranstaltern ist es gelungen, mit vielen kreativen Ideen die Messe an ihrem Standort zu halten. Es hat mich beeindruckt zu sehen, wie viele Traditionsunternehmen, aber auch junge, aufstrebende Betriebe und erfolgreiche TüftlerInnen der Fahrradbranche in Baden-Württemberg zuhause sind.
Die Aufbruchstimmung in diesem wachsenden Markt ist auf der EUROBIKE mit Händen zu greifen. Das ist gut so, denn schließlich geht es um ein Verkehrsmittel, das eine klima- und ressourcenschonende Mobilität ermöglicht und noch große Potenziale hat. Gerade weil es im Land etliche Entwickler und Hersteller hochwertiger Fahrradkomponenten gibt, sollten wir dafür sorgen, dass in der Landesverwaltung wie bei den Dienstwagen auch bei Fahrrädern darauf geachtet wird, das Produkte aus Baden-Württemberg angeschafft werden."

 

© ADFC BW 2018

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