Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ startete am 1. Mai

Service

Jeden Tag im Pendler-Stau und dann stundenlang am Schreibtisch sitzen? Das ist bekanntermaßen ungesund, macht schlapp und schlechte Laune. Aber wie lockt man eingefleischte Autofahrer morgens auf das Rad? Wir vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club und die AOK schaffen das seit 2001 millionenfach mit unserer gemeinsamen Sommer-Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“. Ab sofort kann man sich wieder anmelden.

20 Tage zwischen Mai und August
„Mit dem Rad zur Arbeit“ beginnt am 1. Mai und endet am 31. August 2019. Wer sich anmeldet und an 20 Tagen mit dem Rad zur Arbeit fährt – es zählen auch Teilstrecken –, kann neben Fitness und dem gutem Gefühl auch tolle Preise gewinnen: Reisen, Fahrradzubehör und vieles mehr. Viele Arbeitgeber und Behörden machen mit, so dass Kollegenteams gebildet werden können. Hintergrundinfos, ein Erklärvideo und die Anmeldemöglichkeit gibt es auf www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de

Ein Erklär-Video gibt es hier.

Wer in den sozialen Medien mit dem Hashtag #mdrza Fotos vom morgendlichen Arbeitsweg oder spannende Geschichten postet, erhöht die Gewinnchancen und den Spaß.


OB Pütsch und AOK-Geschäftsführer Bernhard Ibach (vl) überreichen einer Rastatterin einen Apfel als Dank, dass sie „mit dem Rad zur Arbeit“ fährt, zusammen mit Edith Villwock und Ralph Neininger (ganz rechts) vom ADFC

Leichter Einstieg in ein besseres Leben
Menschen sind „Gewohnheitstiere“, die ein einmal antrainiertes Verhalten nur schwer wieder ablegen. Dazu gehört auch, morgens routinemäßig ins Auto zu steigen. Mit allen bekannten Nachteilen für Gesundheit und Umwelt. Deshalb ist die Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ so erfolgreich, weil sie durch einen kleinen Anreiz eine grundlegende Verhaltensänderung bewirken kann. Zwei Drittel der Teilnehmenden aus den Vorjahren sind nach dem Aktionszeitraum regelmäßig beim Radfahren geblieben, das hat eine Auswertung der AOK gezeigt. Eine Win-Win-Situation auf vielen Ebenen!


Schlanker und glücklicher mit dem Rad zur Arbeit

Zwei Tage weniger krank, schlanker und glücklicher
Arbeitnehmer, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Arbeit kommen, sind durchschnittlich zwei Tage pro Jahr weniger krank, als solche, die das Auto oder den Personennahverkehr wählen. Das haben wissenschaftliche Studien nachgewiesen. Auch auf den Body-Mass-Index (BMI) wirkt sich der aktive Arbeitsweg positiv aus: Ganzjahres-Radler haben einen durchschnittlichen BMI von 24, Autofahrer dagegen liegen bei 26. Forscher haben außerdem gezeigt, dass bei Ganzjahresradlern das Wohlbefinden am höchsten ist – sie haben einen „Well-Being-Score“ von 61 im Vergleich zu 55 bei den Autofahrern und 52 bei den Bus- und Bahn-Nutzern.

Elf Prozent Fahrradpendler
Fahrrad und Pedelec liegen im Trend – auch auf dem Weg zur Arbeit. Der Anteil der Berufstätigen, die zur Arbeit radeln, hat sich in den letzten zehn Jahren von 9 auf 11 Prozent erhöht. Zwar ist das Auto für die Arbeitswege immer noch dominant (70 Prozent, Fahrer und Mitfahrer), aber immer mehr steigen auf die gesunde und umweltfreundliche Alternative um. Mittlerweile fahren sogar mehr Menschen mit dem Rad zur Arbeit, als mit Bus und Straßenbahn. Auch die Zahl der „Kombinierer“ wächst: Also derer, die die erste oder letzte Meile mit dem Rad fahren und für die Hauptstrecke die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen. Und nicht zuletzt: Die auf dem Rad zurückgelegten Strecken werden länger: Von 4,7 km in 2011 auf 5,6 km in 2015 – bei den Kombinierern. Ein Treiber dieser guten Entwicklung ist die Kampagne „Mit dem Rad zur Arbeit“ von AOK und ADFC.

 

© ADFC BW 2019

Weitere Meldungen

Wir haben eine Fotogalerie mit Unterstützer*innen für die aktuelle ADFC-Kampagne #MehrPlatzFürsRad erstellt. Mit Prominenten und Alltagsradler*innen...

[mehr]

Am 31. Mai wurde der erste Radschnellweg im Land feierlich eröffnet. Man kann ab sofort über acht Kilometer Länge, auf komfortablem Belag, mit...

[mehr]

Eine Woche vor der Kommunalwahl in Baden-Württemberg setzten erneut mehrere tausend Radfahrerinnen und Radfahrer ein starkes Zeichen für den...

[mehr]

Auch im schönen Südwesten des Landes organisieren sich motivierte Radfahrende unter dem Dach des ADFC und fordern #MehrPlatzFürsRad!

Bereits letztes...

[mehr]

So geht das – #MehrPlatzFuersRad selber machen!

Der ADFC Esslingen errichteten am Samstag gemeinsam mit dem VCD einen temporären Radfahrstreifen auf...

[mehr]

Herzlichen Glückwunsch: Das Stuttgart Technology Center der Firma Sony Europe erhält als zweites Unternehmen in Deutschland das Gold-Siegel des ADFC...

[mehr]