ADFC-Radtour „Moderne urbane Mobilität mit dem Fahrrad“ Staatssekretär Barthle „erfährt“ Fahrradalltag und -potenzial

Presseinfo

Immer mehr Deutsche wollen das Auto stehen lassen und aufs Fahrrad umsteigen. Doch leider sind die Radfahrbedingungen in vielen Orten schlecht, sichere Fahrradwege fehlen oder sind in unzumutbarem Zustand. Durch einen höheren Radverkehrsanteil können Städte und Kommunen jedoch klimafreundlich und lebenswert gestaltet werden. Deshalb hat Norbert Barthle, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, sich am 29.08.2017 auf einer gemeinsamen Radtour mit dem ADFC Baden-Württemberg 200 Jahre nach der Erfindung des Fahrrads von der Lebenswirklichkeit und dem Potenzial des Radverkehrs in seiner Heimat Schwäbisch Gmünd überzeugt.

Die Tour wurde vom ADFC Baden-Württemberg organisiert und führte durch Schwäbisch Gmünd und ins benachbarte Lorch. Dabei standen das gemeinsame Fahrerlebnis und der Austausch zum Radverkehr in Deutschland im Mittelpunkt. „Radfahren liegt im Trend – über alle Generationen hinweg. Denn Radfahren macht Spaß, ist gesund und umweltfreundlich. Dank der Elektrifizierung und der Digitalisierung ergeben sich zudem ganz neue Möglichkeiten. Deswegen wollen wir den Radverkehr stärken und seine Potenziale im Alltag nutzen“, stellte Norbert Barthle fest. „Notwendig ist es, für eine gute Radverkehrsinfrastruktur zu sorgen. Hier sind in erster Linie die Länder am Zug. Als Bundesverkehrsministerium investieren wir jährlich gut 130 Millionen Euro, davon dieses Jahr erstmals 25 Millionen Euro für neuartige Radschnellwege.“

ADFC-Landesvorsitzende Dr. Gudrun Zühlke sagte: „Es gibt immer mehr Menschen, die sich bewusst fürs Fahrrad entscheiden und das Rad für den Weg zur Arbeit, zum Einkaufen oder ins Kino nutzen möchten. Sie brauchen endlich mehr Platz und Sicherheit! Leider wird vielerorts noch immer zu wenig dafür getan, mit einer guten Infrastruktur den Radverkehr zu fördern – und zwar für alle Menschen zwischen 8 und 88 Jahre.“ Sie wünscht sich: „Auch in mittleren und kleinen Städten sollte es eine urbane Mobilität, bei der es selbstverständlich ist, dass die Mehrzahl der innerörtlichen, kurzen Wege aktiv und ohne Kraftfahrzeug zurück gelegt werden.“ 

Von links nach rechts: Dr. Joachim Bläse, Erster Bürgermeister der Stadt Schwäbisch Gmünd, Vertreter des ADFC Schwäbisch Gmünd, Staatssekretär Norbert Barthle, Gudrun Zühlke, ADFC-Landesvorsitzende

 


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© ADFC BW 2018

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