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Kampagne zum sicheren Überholabstand zu Radfahrenden

Seit der Novellierung der Straßenverkehrsordnung im April 2020 gibt es (§2 Abs. 4 StVO) klare Regeln, die eingehalten werden müssen: Innerorts sind 1,5 Meter und außerorts 2,00 Meter als Mindestüberholabstand festgeschrieben. Die Realität sieht aber anders aus: Noch immer wird zu eng überholt, auf dem Land wie in der Stadt.

Zu enges Überholen von Radfahrenden ist nicht nur unangenehm, sondern auch gefährlich – viele Radfahrende fühlen sich dadurch unsicher. Das führt wiederum dazu, dass viele Menschen das Fahrrad erst gar nicht nutzen. Denn nur wer sich sicher fühlt, steigt auch aufs Rad!

Der ADFC KV Pforzheim Enzkreis hat im Mai eine Kampagne gestartet, um auf die vorgeschriebenen Mindestabstände aufmerksam zu machen. An 7 Brücken mit großem Verkehrsaufkommen wurden Banner angebracht, mit denen für die Einhaltung der Überholabstände und ein partnerschaftliches Miteinander im Straßenverkehr geworben wird.
Unterstützt wurde die Kampagne auch vom Dezernat 2 der Stadt Pforzheim. Sowohl bei der Beschaffung der Banner als auch mit dem aufgebrachten Logo hat man sich hinter unser Anliegen gestellt.

Schon im vergangenen Jahr wurden Gespräche mit der Polizei geführt, wie und wo Überholabstände überwacht werden können. Man hat uns gebeten, Stellen zu benennen, wo es nach unserer Erfahrung besonders eng zugeht. Hierzu nehmen wir gerne auch Hinweise aus unserem Kreisverband auf.

Aktuelle Situation: Häufig wird zu eng überholt. Beim Projekt Radmesser wurden in Berlin 10.000 Überholabstände gemessen. Dabei kam heraus, dass bei über der Hälfte der Überholvorgänge kein sicherer Überholabstand eingehalten wurde. Der Berliner Tagesspiegel hat die Ergebnisse hier anschaulich visualisiert. Von allen Überholvorgängen waren:
56 % unter 1,50 Meter
18 % unter 1,00 Meter
1 % unter 0,50 Meter

10 Forderungen an die Stadt

 

 

 

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