Leserbrief an die Pfozheimer Zeitung

Von unserem Mitglied Elfriede Boyken-Henze

Herr Rülke will gegen den Mobilitätsentwicklungsplan der Stadt Pforzheim stimmen!

Da will die Stadt Pforzheim endlich über die dringend notwendige Verbesserung der Mobilität in Pforzheim abstimmen, und Herr Rülke erkennt darin nur einen Angriff auf die Autofahrer!

Ich bin immer noch der Meinung, dass ein Politiker auch eine Vorbildfunktion hat. Deshalb ist es kaum zu glauben, dass ein Mitentscheidungsträger in unserer heutigen Zeit damit auch gegen die Verbesserung des Klimas stimmt.

Um dem Klimawandel entgegenzuwirken, müssen wir alle umdenken, und das betrifft auch die Autofahrer. Wenn Herr Rülke den Verbesserungen seine Stimme verweigert, signalisiert er „Seinem Klientel“, macht ruhig weiter so, wir von der FDP unterstützen euch!

Dabei passen die unnötig großen Autos schon nicht mehr in die Garage und stehen reihenweise an der Straße, so dass man kaum noch durchkommt. In der Stadt ist es mühsam einen Parkplatz zu finden, der dann auch noch bezahlt werden muss. Jeder stöhnt darüber, aber kaum jemand schaut bei sich selbst, was er/sie daran ändern kann.

Ich kam vor über 20 Jahren aus Ostfriesland hierher und verstand schon damals nicht, warum hier in Pforzheim beim Straßenumbau die Fahrradfahrer überhaupt nicht berücksichtigt wurden. Dabei sind sie nach den Fußgängern die umweltfreundlichsten Verkehrsteilnehmer.

Wer sich wie Herr Rülke nach vielen Erkenntnissen auch von Wissenschaftlern noch immer den überlebenswichtigen Veränderungen in der Verkehrspolitik verweigert und nur sein eigenes Klientel bedient, handelt verantwortungslos. Eine zerstörte Umwelt kann man auch mit Geld nicht kaufen. Auch ihre Kinder sind die Leidtragenden auf einer Erde in der die Natur langsam aber sicher zugrunde geht. Vielen ärmeren Ländern, die viel weniger zur Erderwärmung beitragen als unsere Wohlstandsgesellschaft, geht es schon heute so.

Herr Rülke sollte doch mal mit einem Pedelec von Büchenbronn in die Stadt Pforzheim fahren. Er kann sich an der frischen Luft und an der (noch) schönen Natur erfreuen, und erspart sich dadurch auch das Joggen.

Zur angenehmen Aufenthaltsqualität in der Stadt kann er selber beitragen, indem er den Anträgen der Stadt zustimmt.

Gemütliche Plätze würden sich herumsprechen und wieder mehr Menschen in die Stadt locken.

Ich wünsche dem Gemeinderat viele gute Lösungen und den Willen aller, sie auch umzusetzen.

Forderungen an die Stadt Pforzheim

Aus aktuellem Anlass




Pforzheim-Suchspiel

Ein kleines Suchspiel durch 17 Stationen im inneren Stadtgebiet

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