BI Rückenwind rollt Offenburg ganz nach vorne!

Im September 2019 gründete sich die Bürgerinitiative „Rückenwind“ zur Förderung des Radverkehrs in Offenburg. Die BI stellte sich in einer Auftaktveranstaltung am 20. Januar 2020 im Stadtteil- und Familienzentrum am Mühlbach Offenburg vor. Ziele der BI sind unter anderem, die Verkehrswende sinnvoll anzugehen und damit die Lebensqualität in Offenburg zu verbessern. Jede Generation soll sicher und gleichberechtigt ans Ziel kommen. Rund 80 interessierte Bürger und Bürgerinnen waren am Montag zugegen. Nach einem visionären Filmbeitrag über Radverkehr in Kopenhagen und der ernüchternden Vorstellung des ADFC-Klimatests Offenburg 2018 wurde der Forderungskatalog der BI präsentiert: Mobilitätskonzept mit vorrangiger Berücksichtigung von Rad- und Fußverkehr, Gleichstellung des Radverkehrs mit dem Kfz-Verkehr im Haushaltsplan, Tempo 30 bei Rad- und Kfz-Verkehr auf einer Fahrbahn, Aufklärung und Kontrolle zur Schutzstreifenregelung, sichere Radabstellplätze und autofreie Innenstadt. Danach wurden an fünf verschiedenen Tischen die Themen Verkehrssicherheit, Optimierung des Radverkehrs, Visionen für ein Mobilitätskonzept, Aufklärung/ Motivation/ Bewusstseinsänderung und persönliche Anliegen zum Radverkehr in Offenburg diskutiert (Fotos). Von den Teilnehmenden wurden unzählige Vorschläge eingebracht. Diese und die Ergebnisse der Veranstaltung werden der Stadtverwaltung, dem Gemeinderat und der Presse zur Verfügung gestellt. Interessierte Bürger und Bürgerinnen sind weiterhin eingeladen, ihre Ideen und Vorstellungen einzubringen, mitzudiskutieren und so die Verkehrswende in Offenburg mitzugestalten. Nächste Treffen der BI Rückenwind am Montag, 03.02. und 17.02.20 um 19.30 Uhr Brandeck. 

Monika Kunschner

Weitere Information und Newsletter http://bi-rückenwind.de/


Erfolg für Litzloch

Wie die Bürger von Litzloch für mehr Schulwegsicherheit kämpfen

Vor einem Jahr traten Eltern des Weilers Litzloch an den ADFC heran mit der Bitte um Unterstützung. In die 1,5 km entfernte Grundschule in Gamshurst führt eine Straße ohne Gehsteig. Dieses Sträßchen wird auch von Lastwagen und vielen schnellen Personenwagen benutzt und die Radler werden regelmäßig durch zu enges Überholen bei hoher Geschwindigkeit gefährdet. Das wollten sich die Eltern nicht länger ansehen. Parallel führt ein unbefestigter Feldweg über die Äcker, der ist aber nur bei Trockenheit nutzbar. Der ADFC hatte im Sommer 2019 einen gemeinsamen Auftritt im Rathaus von Gamshurst mit Ortschaftsräten, Lehrern, Eltern und Pressevertretern. Wir konnten den Stellenwert eines sicheren und attraktiven Radverkehrs argumentativ vorbringen und stießen auf offene Ohren. Wir hatten auch konkrete Vorschläge die wir uns vorher in mehreren Ortsbesichtigungen erarbeiteten. Jetzt wird bekanntgegeben, dass der Feldweg asphaltiert werden soll. Ein toller Erfolg, der durch gemeinsames Handeln und einen starken Auftritt des ADFC zustande kam.
Noch nicht gelöst ist die Schulwegsituation in die weiterführenden Schulen nach Achern. Dort ist die schmale Brücke über die Autobahn das Hauptproblem. Die von uns empfohlene Anordnung von 30 km/h an dieser Engstelle wurde für einen Sonntag für die Rad- und Genusstour des Eurobezirks angeordnet. Aber die Schulkinder sind werktäglich weiterhin den Rasern ausgeliefert. Mit dieser Sofortmaßnahme die nichts kostet wäre der Radverkehr auch dort sicherer. Aber immer noch geht Leichtigkeit und Schnelligkeit des Autoverkehrs vor Sicherheit und Attraktivität des Radverkehrs.

Das hat auch damit zu tun, dass der ADAC 20 Millionen Mitglieder hat und der ADFC nur 0,2 Mio. Wir müssen stärker werden, liebe Radler! Tretet ein und stärkt die Radlobby! Zum Beitrittsformular geht es hier.

In Achern befindet sich ein Aktiventreff in Gründung, weitere Informationen hier.


Aktiventreff in Oberkirch

Auch in Oberkirch gibt es seit Mai einen Velostammtisch oder Aktiventreff. Man trifft sich (im Gasthof zur Sonne und) neu seit 2020 in der Bahnhofsgaststätte und palavert über Radverkehr. Heute stieß ein Lehrerehepaar zu uns die in ihren verschiedenen Schulen Arbeitsgemeinschaften mit Mountainbikes anbieten. Daraus soll sich eine Zusammenarbeit mit dem ADFC entwickeln. Wir haben den Herbst mit einer Beleuchtungsaktion ins Visier genommen. Der Dunkeltunnel den unser Nachbarkreis hat möchten wir auch im Ortenaukreis einsetzen. Dazu brauchen wir Personal das auch noch geschult werden muss. Interessierte melden sich beim Vorsitzenden


Landestag der Verkehrssicherheit in Offenburg

Wir waren mit dem Rollerparcours präsent. Die Kinder hats gefreut, die große Politik hats wenig interessiert. In der Berichterstattung kamen praktisch nur Autothemen vor. Zu Fuß gehen, radeln oder sich mit Bus und Bahn fortzubewegen spielten fast keine Rolle. 

Hier erfahren Sie mehr zum Sinn des Rollerparcours.

 


Fahrradbrücke Rheinübergang Freistett-Gambsheim

Das war eine grandiose Einweihung. Wir sind förmlich überrannt worden von Interessierten beider Rheinseiten. Unser Infostand wurde unterstützt von Rheinauer ADFC-Mitgliedern und hat an diesem Tag mehrere Mitglieder gewonnen.

 


Mahntour

Am 15. Mai ist international der Ride of Silence, der Tag an dem der im Verkehr getöten Radler gedacht wird. Wir haben zum zweiten Mal weiße Räder aufgestellt, für die zwei letzten im Ortenaukreis Getöteten. Seit dem letzten Jahr sind fünf Radler im Kreis getötet worden, zwei weitere bei Achern und einer in Biberach. Das ist weit über dem deutschen Durchschnitt. Wir haben uns das gut überlegt, denn wir wollen ja keine Propaganda gegen das Radfahren machen, die Angst davor nicht weiter schüren. Aber wir wollen aufrütteln, die Selbstzufriedenheit des „fahrradfreundlichen Offenburg“ stören. Denn die weit überdurchschnittlichen Unfallzahlen sind stabil und gehen nicht zurück. Fremde Radler die nach Offenburg kommen wundern sich immer wieder über das Zertifikat und die Aggressivität Offenburger Autofahrer. Die 364 zum Teil sehr ausführlichen Freiantworten im Rahmen des Fahrradklima-Tests zeichnen ein relativ düsteres Bild des Fahrradklimas in Offenburg, deutlich schlechter als es die Benotung erahnen lässt.



Aktion für Schulwegsicherheit Gamshurst-Litzloch-Großweier

Litzlocher Bürger haben uns angefragt ob wir sie bei ihrem Einsatz um die Sicherheit auf dem Schulweg ihrer Kinder unterstützen können.

In Arbeit …


Mobilparty Lahr

Seit den 90ern 

In Arbeit …


Fahrradklima-Test, Auswertung

In Arbeit …


Radeln ohne Alter

Die Initiative „Radeln ohne Alter“ gibt es schon seit 2016 in Lahr. Die Idee kommt aus Dänemark und fand ihren Weg über den Fahrradkongress 2015 in Strasbourg nach Lahr. Der Förderverein für das städtische Altersheim kaufte eine original Kopenhagener Rikscha mit der ehrenamtliche Piloten die Spitalbewohner zur Freude aller herumkutschieren. Dieses Jahr war die Landesgartenschau natürlich ein ganz besonderer Anziehungspunkt. Lassen wir die Bilder sprechen:


Widersprüchliches aus Friesenheim

Verkehrskonzept 2035

Nach der Torpedierung einer Radschnellverbindung (RSV) Offenburg-Lahr durch Bürgermeister Weide in den vorbereitenden Sitzungen des Regionalverbandes muss man sich doch schwer wundern, dass er jetzt zu dem Problem des belastenden Autoverkehrs sagt: "Die einzig sinnvolle Lösung ist es, andere Verkehrsformen wie das Fahrrad voranzutreiben". Alles nur ein Missverständniss?

http://www.badische-zeitung.de/friesenheim/anwohner-des-kernorts-klagen-ueber-zu-viel-verkehr


Changeons le systèm - Verkehrswende jetzt!

Radschnellweg statt Schutterparallele!

Alternatiba wurde empfangen, verköstigt und konnte ein Mittagschläfchen im Sand oder auf Polstern im La Lahr Land halten. Zuvor wurde der Ernst der Lage im Klimawandel erörtert. Mehrere Lahrer haben die Gruppe dann nach Freiburg begleitet. 

http://www.badische-zeitung.de/lahr/strampeln-fuer-die-umwe

 

Ja, die Stadt Lahr wird offiziell Alternatiba empfangen!

Presseinformation der Stadt Lahr:

Lahr als Gastgeber der alternativen Tour de France
3. August 2018
Am Samstag, den 11. August wird die Tour Alternatiba in Lahr eine kurze Etappe einlegen, auf ihrem Weg von Straßburg nach Freiburg. Tour Alternatiba ist eine Gruppe französischer Klimaschützer, die mit einer Radtour der besonderen Art auf den Klimawandel und unsere Möglichkeiten, ihn zu bekämpfen, aufmerksam machen möchte (https://alternatiba.eu/de/).
Stadtplanungsamt und Stabsstelle Umwelt der Stadt Lahr werden den Anlass nutzen, um mal wieder positive Schlagzeilen für unser nextbike-System zu produzieren. Wir laden Gemeinderatsmitglieder und interessierte Bürger dazu ein, die Tour Alternatiba an der Stadtgrenze in Hugsweier zu empfangen und an den Rathausplatz zu geleiten. Für die Teilnahme werden die Pedelecs kostenlos entliehen (Anmeldung notwendig). Auch die IG Rad wird eingeladen, uns zu begleiten. Um die Vorteile der Pedelecs am besten zu vermitteln, fahren wir auf dem Hinweg über den Schutterlindenberg und machen dann Station in der Gartenwirtschaft Edelweiß, bis die französischen Radler eintreffen. Danach werden sie auf direktem Weg in die Stadt begleitet.
Auf dem Rathausplatz findet ein kleiner Empfang durch den Klimaschutzmanager Dr. Michael Dutschke statt, zu dem die Presse eingeladen wird. Im Anschluss wurde einer der Pavillons des La Lahr Land für uns reserviert. Dort bewirtet die Stabsstelle Umwelt die 13 TeilnehmerInnen der Tour Alternatiba mit vegetarisch belegten Bagels und je einem Getränk nach Wahl.
Zeitplanung für Sa. 11. August 2018
Zeit Ort Aktivität
10:00    Rathausplatz    Ausgabe der nextbike-Räder
10:30    Rathausplatz    Abfahrt durch Lotzbeck- und Schillerstraße Rich- tung Schutterlindenberg
11:15    Edelweiß, Hugsweier    Ankunft am Begegnungspunkt, bei Bedarf gastronomischer Zwischenstopp im Gartenlokal
11:45    Hugsweier    Ankunft Alternatiba in Hugsweiser und Begleitung im Pulk in die Stadt
12:30    Rathausplatz    Kurzer Empfang durch Verwaltungsspitze, kleiner Imbiss im La Lahr Land
14:00    Rathausplatz    Weiterfahrt Alternatiba nach Freiburg

Alternatiba pausiert am Sa 11.8. mittags in Lahr am Rathausstrand

Französische Umweltinitiative unterwegs

Zwölf Radler aus Frankreich sind seit Anfang Juni unterwegs als Umweltbotschafter. Sie suchen einen Platz zwischen Strasbourg und Freiburg für ihre Mittagspause. Wäre das nicht eine gute Gelegenheit das Umweltengagement der Stadt Lahr ein Mal mehr in der Öffentlichkeit zu zelebrieren und es mit dem Thema Verkehr zu verbinden, frägt Helmut bei der Stadt an.

Es kostet nicht viel und sendet ein freundliches Bild in die Welt. Die zwölf Radler auf ihren Rädern, darunter zwei Triplets und ein Quad (drei- und viersitziges Rad) sind fotogen und sicher ein Thema für die örtliche Presse. 

Man könnte die Gruppe am Rathausstrand empfangen und bewirten.

https://alternatiba.eu/de/

https://de.wikipedia.org/wiki/St%C3%A9phane_Hessel?wprov=sfti1


Kinderkultur in Achern

ADFC macht kleine Radler fit

Der ADFC war mit dem Kinderfahrradparcours dabei. Er will damit zur Beherrschung des Fahrrades schon von Kindesbeinen an beitragen. Radfahren ist weltweit beliebt und schon Zweijährige können ein Laufrädchen perfekt beherrschen wie man sehen konnte. Andere sind unsicher und lernen ohne Wettbewerbsdruck ihre Maschine zu beherrschen. Das macht Spaß, den Akteuren und den Zuschauern. Diese Kinder werden in Zukunft selbstbewusster und sicherer mit dem Fahrrad am Verkehr teilnehmen. 

Egal woher sie kommen, Kinder lernen spielend Sprachen und Radfahren. Sie sind da zu Hause wo man sie liebt. Der ADFC ist glücklich, hier dabei sein zu können, um die Grundlagen für eine sichere und souveräne Teilhabe am modernen Verkehr der Zukunft zu legen. 

Auf der Illenau kann man die Probleme die in der Welt für viele Menschen bestehen vergessen. Ein Fest das neue Kraft und Zuversicht für die Bewältigung des Alltages gibt. Man muss den Verantwortlichen danken, dass sie es ermöglichen und den Ehrenamtlichen, dass sie ihre Zeit spenden. 

Dies war eine gemeinsame Aktion der Kreisverbände Baden-Baden und Ortenau. 

Mehr Info zu den Angeboten:

https://www.adfc-bw.de/bad/kind-und-rad/

https://www.adfc-bw.de/bad/kind-und-rad/kinderfahrradparcours


Rollerprojekt in Urloffen


Dritter toter Radler in Achern innerhalb eines halben Jahres!


So traurig

Schon wieder ist eine Radlerin bei Achern getötet worden. Nur 1km von der Stelle des Mahnrades entfernt. Die Straße wurde vor einem Jahr mit einer Mittelinsel als Querungshilfe ausgestattet. 

Auch dieser Unfall wurde von der Polizei akribisch aufgenommen. Die Öffentlichkeit erfährt von den Umständen jedoch nichts. Drei wenig aussagekräftige Zeilen in der Zeitung. Nur wenn es zu einem Prozess kommt werden Ermittlungsergebnisse öffentlich und das ist selten. So muss man Vermutungen anstellen die sich aus dem Polizeibericht und den Markierungen ergeben.

Vor dieser Querung ist Tempo 70 angeordnet. Die Straße in ihrer Anlage animiert jedoch zu weit höherem Tempo. Ein Autofahrer aus Waldulm kann mindestens 100 m vor der Stelle sehen ob sich jemand an der Querungsstelle aufhält oder sich nähert. Wenn er aufmerksam ist und nicht abgelenkt. Die Radlerin war wartepflichtig, das Auto hatte Vorfahrt. Sie hat die neue Querungshilfe benutzt und trug einen Helm.

Es war Sonntag der 17. Juni nachmittags bei schönstem Wetter. Ausflugsverkehr. Die Radlerin hat die Querungshilfe genutzt. Aus welcher Richtung sie kam wissen wir nicht, in Oberachern wohnte sie. Die Bremsspuren des Autos setzen erst nach einer Schrecksekunde nach dem Aufprall ein. Der PW kam 35 m danach zum stehen. Die Person liegt 18 m nach dem Aufprall auf dem rechten begleitenden Radweg vor dem Laternenpfahl der auch auf dem Luftbild oben erkennbar ist. Der Körper ist vielleicht durch den Laternenpfahl abgefangen worden. 


Mahnrad musste entfernt werden

23. Mai 2018

Eine Woche konnte es mahnen. Dann mussten wir das weiße Rad entfernen. Ein Anruf der Straßenmeisterei um 9 Uhr forderte uns auf das Rad bis 16 Uhr zu entfernen. Sonst würden sie es tun und wir könnten es in der Güterhallenstr. 2 abholen. Siehe auch der Bericht der ARZ.

Mörderischer Straßenbau

Diese tödliche Falle wurde errichtet um zwei Landesstraßen kreuzungsfrei für hohes Tempo zu ertüchtigen. Es ist in der Unterführung zwar Tempo 70 angeordnet aber so lange das keine Fahrassistenten zwingend einhalten hält sich kaum einer auf der als Schnellstraße konzipierten Rennbahn daran. Bei ebenerdiger Kreuzung der beiden Landesstraßen wäre das nicht passiert.

Weißes Mahnrad aufgestellt

16. Mai 2018

Am 16. Mai haben auch wir erstmals ein weißes Mahnrad für einen im Straßenverkehr umgekommenen Radler aufgestellt.

An der L 88 zwischen Oberachern und Mösbach kam ein 53jähriger Radler am 10. Januar 2018 spätabends beim Zusammenstoß mit einem Personenwagen ums Leben. Er hat die Straße auf einem als Radweg ausgewiesenen Wirtschaftsweg überquert und wohl die Vorfahrt nicht beachtet. Er war ein erfahrener Rennradler. Er wurde 70 m weit durch die Luft geschleudert. Es wurden keine Bremsspuren gefunden. An der Unfallstelle gilt Tempo 70. Die Kreuzung ist unübersichtlich. Die Polizei hat mit hohem Aufwand den Unfall aufgenommen aber es gab keinerlei Veröffentlichung über die näheren Umstände. Die ermittelte Geschwindigkeit des Autos wäre von öffentlichem Interesse.

Der internationale „Ride of Silence“ findet jährlich am 3. Mittwoch im Mai statt. Diese Aktion soll für die „Vision Zero“ also Null Verkehrstote als Ziel werben. Mehr als 3000 Verkehrstote, darunter fast 400 Radler, im letzten Jahr in Deutschland sind zuviel!


Radschnellverbindungen im Ortenaukreis

Seit über einem Jahr forciert der Regionalverband Südl. Oberrhein Planungen für Radschnellverbindungen (RSV). Anlass ist der Beschluss der Landesregierung bis 2025 landesweit 10 solcher Pilotprojekte zu verwirklichen. Für den Ortenaukreis werden drei Projekte in einer Machbarkeitsstudie näher untersucht. Kehl-Strasbourg hat die höchste Priorität, Offenburg-Lahr ist im vordringlichen Bedarf, Offenburg-Gengenbach ist nur im weiteren Bedarf aber in der Realisierung am weitesten fortgeschritten weil sich die betroffenen Gemeinden Offenburg, Ortenberg, Ohlsbach und Gengenbach einig sind und Vorleistungen erbracht haben. Das kann von der Trasse nach Lahr nicht gesagt werden, Hohberg ist gänzlich desinteressiert und Friesenheim sieht keinen Bedarf. Lahr ist auch erst auf unsere Anregung hin zu dem Gremium gestoßen. Wir sind in der Steuerungsgruppe beratend präsent.

Siehe auch Verkehrspolitik

Informationsportal zur Radverkehrsförderung in BaWü: www.fahrradland-bw.de/radverkehr-in-bw/radschnellverbindungen


Lahr hat es nicht geschafft

Lahr hatte Ende 2016 den Antrag auf Anerkennung als fahrradfreundliche Kommune gestellt. Im Sommer 2017 war die Befahrung mit 20köpfiger Prüfkommission. Die Auszeichnung wurde angeblich knapp verfehlt, weil nicht in allen Kategorien die erfoderliche Punktzahl erreicht wurde. Eine ausführlichere Begründung soll noch ergehen.

Die Stadt will in 2-3 Jahren einen erneuten Versuch starten.


Lahr: Lichtaktion am Clara Schumann-Gymnasium und an der Friedrichschule

6. Dezember 2017

Zum dritten Mal wurde die Lichtaktion am Nikolaustag auf Initiative der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen (AGFK) in Lahr durchgeführt, 2015 am Bahnhof und 2016 war Scheffel-Gymnasium und Otto Hahn-Realschule dran. Immer mit schönem Medienecho. In Offenburg gab es auch die Lichtaktion aber ohne ADFC.

http://www.badische-zeitung.de/lahr/schokoherzen-als-belohnung

https://m.bo.de/lokales/lahr/nikolaus-fahrradbeleuchtungs-check-zwei-lahrer-schulen?back=lokales

http://www.regiotrends.de/de/staedte-gemeinden/index.news.360455.html

http://www.badische-zeitung.de/offenburg/schokoherzen-fuer-fahrradfahrer-aber-nur-mit-licht


2100€ Spende an Schutterner Fahrradszene

Das Fest „200 Jahre Fahrrad“ in Schuttern hat dank großzügiger Sponsoren 2100€ Überschuss gemacht. Auch dank der Vereinsgemeinschaft die ehrenamtlich gewirtet hat und der „Original Filterländer“ die auf Gage verzichtet haben. Je 200€ bekamen zwei Familien mit mobilitätseingeschränkten Kindern als kleine Beihilfe für teure Spezialräder, 200€ gingen an den Historischen Verein Schuttern zwecks besserer Draispräsentation und je 750€ an die evangelische und katholische Gemeinde für weitere Mobilitätshilfen mit Fahrrädern.


Oberkirch hat die Innenstadt vom Auto befreit

August 2017

Die neue Fußgängerzone bleibt für den Radverkehr frei! Vor Monaten hieß es noch aus der Verwaltung, dass kein Platz für den Radverkehr sei. Auch der ADFC hat sich in die Diskussion über die Gestaltung der neuen Fußgängerzone eingebracht. Vor allem durch den bundesweiten Fahrradklima-Test im Herbst 2016 in dem Oberkirch erstmals in die offizielle Auswertung kam. Die Freiantworten haben viele Oberkircher genutzt um ihre Wünsche zu formulieren. Diese Antworten sind der Verwaltung und der Presse zugestellt worden. Jetzt fehlen noch gute Abstellmöglichkeiten mit Schließfächern für die Einkäufe.Bild: Bernd Honsel, Oberkirch


Lahr stellt Antrag auf Zertifizierung als fahrradfreundliche Kommune

Dieser Antrag wurde von der Stadt Lahr bei der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen (AGFK) im Herbst 2016 gestell. Im Juli 2017 fand die Befahrung durch eine 20-köpfige Prüfkommission statt in der neben Vertretern der AGFK auch das Regierungspräsidium, das Verkehrsministerium BW und auch die Verbände VCD, BUND und ADFC vertreten waren. Ein überaus umfangreicher Fragebogen und zwei Besprechungen lassen die Ernsthaftigkeit des Anspruchs erahnen. Die Entscheidung trifft die AGFK und gibt sie im Dezember bekannt.


Fahrradklima-Test 2016, die Ergebnisse

Am Freitag, 19. Mai 2017, wurden die Ergebnisse des Fahrradklima-Tests veröffentlicht! Wir haben für Sasbach, Achern, Appenweier, Oberkirch, Offenburg, Lahr und Ettenheim je eine Pressemitteilung veröffentlicht. Die Presseresonanz im Pressespiegel.


200 Jahre Fahrrad

Sternfahrt nach Schuttern und Fest

Sonntag, 30. April 2017

Hier im Amtshaus, Hauptstr. 24 in Schuttern hatte Karl Drais zwei Jahre sein Büro als Forstinspektor. Es war die erste Anstellung des 23jährigen. Da war die Laufmaschine noch nicht erfunden! Zum Dienstantritt kam er in einer Kutsche mit einem Diener. Gewohnt hat er in einem ehemaligen Klostergebäude in der Nähe, siehe das Bild weiter unten. Nach seiner Beförderung zum Forstmeister wurde er als Forstbeamter pensioniert und zum Professor der Mechanik ernannt.

In der Offohalle und im Klostergarten wollen wir das 200jährige Jubiläum des Fahrrades begehen. Radsportvereine organisieren eine Ausstellung historischer Räder, die örtliche Vereinsgemeinschaft sorgt für Kaffee und Kuchen, Getränke und belegte Brote, Tische und Bänke. Mehrere Nachbauten der Drais'schen Laufmaschine werden zu sehen sein und man kann sie ausprobieren! Und als Geheimtipp: Die sonst nicht öffentliche Ausgrabung unter der Klosterkirche ist geöffnet und es werden Führungen angeboten.

Sternfahrten führen nach Schuttern von folgenden Startpunkten:

  • 8:00 Sasbach Kirchplatz (Holger Fein +49 174 4261030) über 8:15 Achern Rathausplatz 8:30 Renchen Rathausplatz 8:45 Appenweier Rathausplatz
  • 8:30 Oberkirch Bahnhof (Franz Laible +49 160 99325631)
  • 9:00 Offenburg Marktplatz (Regina Seidenberg +49 178 5127800)
  • 9:30 Lahr Marktplatz (Helmut Schönberger +49 176 62274477) über Draisstraße in Lahr West
  • 9:00 Ettenheim Marienplatz
  • 8:00 Strasbourg/Kehl Passerelle des Deux Rives (Maxime COLLETTE), Altenheim Rathaus, Ichenheim Rathaus …
  • 8:00 Freiburg Radstation Wentzingerstr. 15, 9:20 Riegel Bahnhof (Björn Haake +49 175 8236470)
  • noch keine Planung: 8h00 Zell am Harmersbach Rathaus, über Freiherr von Drais-Weg, 500 Höhenmeter
  • noch keine Planung: Erstein
  • noch keine Planung: Fahrten aus Wolfach, Hornberg, Rust …

Mitglieder von Radsportvereinen können mit den Sternfahrten nach Schuttern Punkte sammeln.

  • ab 10:00 Frühstück in der Offohalle, Bewirtung durch Vereinsgemeinschaft Schuttern
  • Ausstellung "Das Rad im Laufe der Zeit" des RSC Friesenheim
  • mehrere Nachbauten der Drais'schen Laufmaschine, auch zum Ausprobieren!
  • Grußwort des Verkehrsministers Winfried Herrman
  • ab 11 Uhr spielen die „Original Filter-Länder“
  • 11:00 Beginn der halbstündlichen Führungen durch die Ausgrabung unter der Kirche.
  • 12:30 Vortrag über das bewegte Leben des Karl Drais von Ekkehard Klem. Das ist das Herzstück der ganzen Veranstaltung! Eventuell wird ein Film über die Entwicklung des Fahrrades gezeigt.
  • 13:00 Fahrradsegnung mit Pfarrer Steffen Jelic vor der Klosterkirche
  • 13:10 Pressebild mit Laufmaschinen und Radlern vor dem Amtshaus, Hauptstraße 24! Dort hatte Drais sein Büro
  • 13:15 Mittagessen im „Adler“ oder „Prinzen“ oder selbstversorgt, Tische und Bänke stehen bis 14 Uhr
  • 14:00 Aufbruch nach Offenburg
  • 15:00 Besichtigung eines Kurbelvelozipeds, einer sog. Michauline, im Ritterhaus in Offenburg, ca 1870
  • Individuelle Heimfahrt oder Rückfahrt nach Schuttern
  • Ausklang bei schönem Wetter in Maries Freiluft-Café-Biergarten in Schuttern, Prinzenstr. 24

Der Reinerlös aus Bewirtung und Sponsorengeldern geht als Spende an örtliche soziale Mobilitäts-Projekte und soll eine dauerhafte Präsentation des Karl Drais durch den historischen Verein ermöglichen.

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In dem Haus mit Erker im Klosterhof hatte Karl Drais eine Wohnung im zweiten Stock. Diese ehemaligen Klostergebäude wurden nach der Säkularisation 1806 auf Abriss versteigert. Das Aquarell hängt im Rathaus Schuttern.

Plakat zum Ausdrucken und Aufhängen (A4):

Pressemitteilung hier

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