Infostand zum Fahrradklima-Test

Anmeldung und Genehmigung ging telefonisch und der Tisch wurde von der Stadt bereit gestellt

Bei herrlichem Wetter und unbürokratischer Unterstützung durch die Stadt war das ein schöner Tag. Mal nicht im Sattel, sondern im Gespräch mit den Marktbesuchern. "Guten Morgen! Fahren Sie Fahrrad?" war die Eröffnungsfloskel auf die die meisten positiv reagierten. Es entspannten sich oft auch längere Gespräche über die direkt daneben vorbeiführende Hauptstraße in der sich alle unwohl fühlen.
Stand heute haben 64 am Fahrradklima-Test teilgenommen. Wir hatten das Gefühl, dass wir leicht über 100 Teilnehmende kommen werden um eine repräsentative Basis für die Auswertung zu haben. Auch OB Muttach kam vorbei und war verwundert, dass seit dem letzten Fahrradklima-Test schon wieder zwei Jahre vergangen sind. Ja, die alle zwei Jahre wiederholte Befragung soll ja den Fortschritt in der Verkehrswende zeigen und da ist eben noch nicht viel passiert. Aber ein Verkehrskonzept liegt auf dem Tisch und wird diskutiert. Wir mischen da mit!
Bericht in der ARZ


Stammtisch September

Wir waren zu fünft plus einem Redakteur des Acher- und Bühler Boten. Er wollte unsere Stellung zum Acherner Verkehrskonzept und speziell zum Vorschlag einer Einbahnstraßenregelung auf der Hauptstraße. Schon im Februar haben wir unsere Stellungnahme veröffentlicht, damals schon haben wir uns gegen eine Einbahnstraßenlösung ausgesprochen, daran hat sich nichts geändert. Sein Bericht online und auf Papier. Das Zitat "Das wird auch mit Tempo 30 nicht besser" ist etwas unglücklich aus dem Zusammenhang gerissen. Gemeint ist, dass eine Einbahnregelung auch mit T30 keine gute Lösung ist. 

Der Fahrradklima-Test läuft. Stand heute sind 12 Interviews für Achern abgegeben worden, 50 braucht es um in die Auswertung zu kommen. Wir wollen am Samstag 24, Oktober von 9-12 Uhr einen Infostand am Marktplatz machen um dafür zu werben. Hier stehen dann auch Papierfragebögen zur Verfügung. Helfer sind willkommen und melden sich bei Christoph.


Erstes Überholverbotsschild von Zweirädern gesichtet

Juli 2020

An der Straße von Litzloch nach Großweier auf der Brücke über die Autobahn: und es wird prompt missachtet!


Nach der Coronapause

Noch keine Critical Mass aber wieder Velostammtisch. Sechs kamen in der "Hoffnung" zusammen. Wir sprachen u.a. über 

  • den Entwurf des Radverkehrskonzepts des Ingenieurbüros gevas und seine Würdigung im "Grünen Forum".
  • Aktionen zum "R"Adlerplatz
  • den kommenden Fahrradklima-Test (FKT)
  • Verkehrspädagogik an Schulen mit Dunkeltunnel. Der ADFC möchte mit verkehrspädagogischen Aktivitäten seinen Auftritt in der Öffentlichkeit stärken. Dafür werden motivierte Pädagogen und Helfer im November gebraucht. Diese Einsätze brauchen nicht ehrenamtlich geleistet werden, sie werden vergütet. Interessierte bitte melden!
  • 30 Jahre ADFC Ortenaukreis! Wir gründeten uns im Sommer 1991 in Friesenheim-Heiligenzell im Trinacria. Wir wollen feiern! Es ist noch alles offen, ob drin oder draußen, wie und wo, … Wer Ideen hat und bei der Vorbereitung helfen will meldet sich bei Helmut

Interview im ABB zum Unfallgeschehen mit eRädern.


Radverkehrskonzept

Ein Entwurf wurde öffentlich vorgestellt. Unsere Stellungnahme dazu.

Am heutigen Velostammtisch mit 12 Teilnehmern ging es ausschließlich um das Radverkehrskonzept das die Stadt bei dem Ingenieurbüro gevas in Auftrag gegeben hat. Ein Entwurf wurde jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt.
Herausgekommen ist diese Stellungnahme von uns dazu. ABB und ARZ haben berichtet. Leserbrief des früheren OB Reinhart Köstlin dazu. 


Schüler aus Achern gewinnen 500€ bei der VCD Jugendkampagne „FahrRad!“

Vom ehemaligen OB Winfried Rosenfelder lernen heißt sich als Fahrradfahrer zu behaupten wissen!

In Achern ist auch der Verkehrsclub Deutschland (VCD) aktiv. Ein dem ADFC nahestehender Verkehrsclub der sich für alle Verkehrsarten unter ökologischen Aspekten einsetzt. Sein Schwerpunkt ist der Kollektivverkehr.

Vier Schulklassen am Gymnasium Achern beteiligten sich an der Kampagne „FahrRad!“. Engagierte Lehrkräfte begleiten die Jugendlichen bei dem Projekt. Olaf Hog, Lehrer: „Mit der Teilnahme an »FahrRad!“ wollte ich meine Schüler dazu motivieren, ihre Mobilität selbst in die Hand zu nehmen und ihnen aufzeigen, wie sie das Fahrrad problemlos in den Alltag integrieren können. Das Ergebnis sind aktive Jugendliche und ein langfristiger Imagegewinn für das umweltverträgliche Fahrrad. Dazu gehört auch die Erkenntnis, dass man mit dem Rad einen Beitrag für den Klimaschutz leistet.“

In einem launigen Kommentar erzählte Bernhard Meucht vom ehemaligen Oberbürgermeister Winfried Rosenfelder der schon vor 20 Jahren engagiert an den Agenda21 Treffen teilgenommen hatte. Er war passionierter Radler noch mit weit über 80 Jahren. Selbstbewusst befuhr er die Straßen immer mittig und ließ sich nicht an den Rand drängen, Autos konnten ihn bei Gegenverkehr nicht überholen. Auf Vorhaltungen, dass das gefährlich sei antwortete er „Papperlapapp! So werde ich gesehen und bin sicher!“

Der ADFC propagiert die selbstbewusste Fahrweise schon seit seiner Gründung vor 40 Jahren, das muss Herrn Rosenfelder inspiriert haben. Selbstbewusstsein ist auch heute trotz vieler neuer Radspuren und -wege vor allem in Kreisverkehren überlebenswichtig um nicht übersehen zu werden und unter die Räder zu kommen.

Die Pressemitteilung des VCD zur Preisverleihung

Pressebericht ARZ


Erfolg für Litzloch

Wie die Bürger von Litzloch für mehr Schulwegsicherheit kämpfen

Vor einem Jahr traten Familien des Weilers Litzloch an den ADFC heran mit der Bitte um Unterstützung. In die 1,5 km entfernte Grundschule in Gamshurst führt eine Straße ohne Gehsteig. Dieses Sträßchen wird auch von Lastwagen und vielen schnellen Personenwagen benutzt und die Radler werden regelmäßig durch zu enges Überholen bei hoher Geschwindigkeit gefährdet. Das wollten sich die Eltern nicht länger ansehen. Parallel führt ein unbefestigter Feldweg über die Äcker, der ist aber nur bei Trockenheit nutzbar. Der ADFC hatte im Sommer 2019 einen gemeinsamen Auftritt im Rathaus von Gamshurst mit Ortschaftsräten, Lehrern, Eltern und Pressevertretern. Wir konnten den Stellenwert eines sicheren und attraktiven Radverkehrs argumentativ vorbringen und stießen auf offene Ohren. Wir hatten auch konkrete Vorschläge die wir uns vorher in mehreren Ortsbesichtigungen erarbeiteten. Jetzt wird bekanntgegeben, dass der Feldweg asphaltiert werden soll. Ein toller Erfolg, der durch gemeinsames Handeln und einen starken Auftritt des ADFC zustande kam.
Noch nicht gelöst ist die Schulwegsituation in die weiterführenden Schulen nach Achern. Dort ist die schmale Brücke über die Autobahn das Hauptproblem. Die von uns empfohlene Anordnung von 30 km/h an dieser Engstelle wurde für einen Sonntag für die Rad- und Genusstour des Eurobezirks angeordnet. Aber die Schulkinder sind werktäglich weiterhin den Rasern ausgeliefert. Mit dieser Sofortmaßnahme die nichts kostet wäre der Radverkehr auch dort sicherer. Aber immer noch geht Leichtigkeit und Schnelligkeit des Autoverkehrs vor Sicherheit und Attraktivität des Radverkehrs.

Das hat auch damit zu tun, dass der ADAC 20 Millionen Mitglieder hat und der ADFC nur 0,2 Mio. Wir müssen stärker werden, liebe Radler! Tretet ein und stärkt die Radlobby! Zum Beitrittsformular geht es hier.

In Achern befindet sich ein Aktiventreff in Gründung, weitere Informationen hier.


Stammtisch gegründet

Die Rad-und-Genuss-Tour des Eurodistriktes am 22. September 2019 gab den Anlass. An unserem Infostand trafen sich drei die einen Stammtisch in Achern gründen wollten. Wir luden alle Mitglieder im Bereich des nördlichen Ortenaukreises ein und acht haben reagiert, fünf kamen zu einem ersten Treffen in die Gaststätte „Hoffnung“.
Da es in Achern seit ein paar Monaten eine sehr aktive Critical Mass gibt haben wir beschlossen Kontakt aufzunehmen und uns beim nächsten Mal zu beteiligen. Wir informierten zum Abschluss die Teilnehmer über unseren offenen Velostammtisch und 20 trafen sich im Anschluss. Seither trifft sich der Velostammtisch immer im Anschluss an die CM, letzter Freitag im Monat um 19 Uhr in der Gaststätte Zur Hoffnung.


Kinderkultur in Achern

ADFC macht kleine Radler fit

Der ADFC war mit dem Kinderfahrradparcours dabei. Er will damit zur Beherrschung des Fahrrades schon von Kindesbeinen an beitragen. Radfahren ist weltweit beliebt und schon Zweijährige können ein Laufrädchen perfekt beherrschen wie man sehen konnte. Andere sind unsicher und lernen ohne Wettbewerbsdruck ihre Maschine zu beherrschen. Das macht Spaß, den Akteuren und den Zuschauern. Diese Kinder werden in Zukunft selbstbewusster und sicherer mit dem Fahrrad am Verkehr teilnehmen. 

Egal woher sie kommen, Kinder lernen spielend Sprachen und Radfahren. Sie sind da zu Hause wo man sie liebt. Der ADFC ist glücklich, hier dabei sein zu können, um die Grundlagen für eine sichere und souveräne Teilhabe am modernen Verkehr der Zukunft zu legen. 

Auf der Illenau kann man die Probleme die in der Welt für viele Menschen bestehen vergessen. Ein Fest das neue Kraft und Zuversicht für die Bewältigung des Alltages gibt. Man muss den Verantwortlichen danken, dass sie es ermöglichen und den Ehrenamtlichen, dass sie ihre Zeit spenden. 

Dies war eine gemeinsame Aktion der Kreisverbände Baden-Baden und Ortenau. 

Mehr Info zu den Angeboten:

https://www.adfc-bw.de/bad/kind-und-rad/

https://www.adfc-bw.de/bad/kind-und-rad/kinderfahrradparcours


Dritter toter Radler in Achern innerhalb eines halben Jahres!

So traurig

Schon wieder ist eine Radlerin bei Achern getötet worden. Nur 1km von der Stelle des Mahnrades entfernt. Die Straße wurde vor einem Jahr mit einer Mittelinsel als Querungshilfe ausgestattet. 

Auch dieser Unfall wurde von der Polizei akribisch aufgenommen. Die Öffentlichkeit erfährt von den Umständen jedoch nichts. Drei wenig aussagekräftige Zeilen in der Zeitung. Nur wenn es zu einem Prozess kommt werden Ermittlungsergebnisse öffentlich und das ist selten. So muss man Vermutungen anstellen die sich aus dem Polizeibericht und den Markierungen ergeben.

Vor dieser Querung ist Tempo 70 angeordnet. Die Straße in ihrer Anlage animiert jedoch zu weit höherem Tempo. Ein Autofahrer aus Waldulm kann mindestens 100 m vor der Stelle sehen ob sich jemand an der Querungsstelle aufhält oder sich nähert. Wenn er aufmerksam ist und nicht abgelenkt. Die Radlerin war wartepflichtig, das Auto hatte Vorfahrt. Sie hat die neue Querungshilfe benutzt und trug einen Helm.

Es war Sonntag der 17. Juni nachmittags bei schönstem Wetter. Ausflugsverkehr. Die Radlerin hat die Querungshilfe genutzt. Aus welcher Richtung sie kam wissen wir nicht, in Oberachern wohnte sie. Die Bremsspuren des Autos setzen erst nach einer Schrecksekunde nach dem Aufprall ein. Der PW kam 35 m danach zum stehen. Die Person liegt 18 m nach dem Aufprall auf dem rechten begleitenden Radweg vor dem Laternenpfahl der auch auf dem Luftbild oben erkennbar ist. Der Körper ist vielleicht durch den Laternenpfahl abgefangen worden. 

Mahnrad musste entfernt werden

23. Mai 2018

Eine Woche konnte es mahnen. Dann mussten wir das weiße Rad entfernen. Ein Anruf der Straßenmeisterei um 9 Uhr forderte uns auf das Rad bis 16 Uhr zu entfernen. Sonst würden sie es tun und wir könnten es in der Güterhallenstr. 2 abholen. Siehe auch der Bericht der ARZ.

Mörderischer Straßenbau

Diese tödliche Falle wurde errichtet um zwei Landesstraßen kreuzungsfrei für hohes Tempo zu ertüchtigen. Es ist in der Unterführung zwar Tempo 70 angeordnet aber so lange das keine Fahrassistenten zwingend einhalten hält sich kaum einer auf der als Schnellstraße konzipierten Rennbahn daran. Der Körper des Getöteten flog 70 m durch die Luft. Wie schnell muss das Auto gefahren sein? Mit Sicherheit keine 70. Bei ebenerdiger Kreuzung der beiden Landesstraßen wäre das nicht passiert.

Weißes Mahnrad aufgestellt

16. Mai 2018

Am 16. Mai haben auch wir erstmals ein weißes Mahnrad für einen im Straßenverkehr umgekommenen Radler aufgestellt.

An der L 88 zwischen Oberachern und Mösbach kam ein 53jähriger Radler am 10. Januar 2018 spätabends beim Zusammenstoß mit einem Personenwagen ums Leben. Er hat die Straße auf einem als Radweg ausgewiesenen Wirtschaftsweg überquert und wohl die Vorfahrt nicht beachtet. Er war ein erfahrener Rennradler. Er wurde 70 m weit durch die Luft geschleudert. Es wurden keine Bremsspuren gefunden. An der Unfallstelle gilt Tempo 70. Die Kreuzung ist unübersichtlich. Die Polizei hat mit hohem Aufwand den Unfall aufgenommen aber es gab keinerlei Veröffentlichung über die näheren Umstände. Die ermittelte Geschwindigkeit des Autos wäre von öffentlichem Interesse.

Der internationale „Ride of Silence“ findet jährlich am 3. Mittwoch im Mai statt. Diese Aktion soll für die „Vision Zero“ also Null Verkehrstote als Ziel werben. Mehr als 3000 Verkehrstote, darunter fast 400 Radler, im letzten Jahr in Deutschland sind zuviel!


Juli 2016 Radfahrsicherheitstraining für Geflüchtete in Achern

Auf Wunsch der Stadtverwaltung Achern beteiligte sich der ADFC-Ortenaukreis am Radfahrsicherheitstraining für Geflüchtete. In mehreren Theorieteilen in kleinen Gruppen und einem Praxisteil für alle wurden ca 60 Geflüchtete auf die Teilnahme am Straßenverkehr vorbereitet. Wir orientierten uns dabei an Schulungsunterlagen die vom Kreisverband Baden-Baden entwickelt wurden. Unsere Pressemitteilung und die Berichterstattung in ABB1,2 und ARZ und Gemeindeblatt.

© ADFC BW 2020

 

 


Velostammtisch für alle Fahrradinteressierten

Mitgliedschaft ist nicht Voraussetzung

monatlich am letzten Freitag im Monat nach der Critical Mass also ca 19h im Gasthof zur Hoffnung.  Kontakt: Christoph Eitel