Park(ing) Day in BAD und RA gelungen

Verkehrspolitik

Wie wäre es mit weniger Autoparkplätzen? Prima wäre es!
So lautet die Bilanz des ersten Park(ing) Day in Baden-Baden und Rastatt.

Strahlende Sonne, einige Meter Grün am Boden und die gemütliche Bepflanzung sorgten für Wohlfühlatmosphäre statt Parkplatz.


Baden-Baden ist grün - am Park(ing) Day auch auf den Stellplätzen für Autos

Die Autofahrer:innen staunten nicht schlecht was aus wenig genutztem Parkraum mit ein paar Handgriffen alles werden kann. Besonders attraktiv waren die in Baden-Baden von Baumschule Lorberg aufgestellten Bambus-Hecken und bunten Pflanzen. Ins Auge springt der Rasenteppich, der für noch mehr Grün in der Straße sorgt. Mit relativ geringem  Aufwand gelang es, eine Oase des Wohlfühlens zu schaffen.

Das macht neugierig. Passanten wollten wissen "Was denn hier los" sei, Autofahrer:innen nutzten die Rotphase der Ampel für einen kurzen Plausch. Radfahrer besuchten den kleinen Ruheplatz inmitten des Stadtverkehrs. Nachbarn kamen und sprachen positiv über den ungewohnten  Anblick.


Rastatt: Es muss nicht überall Blech stehen

So auch in Rastatt. Alle Autos fuhren langsam vorbei und die Fahrer und Fahrerinnen staunten. Ziel erreicht: Nachdenken übers Umdenken. Statt Parkplätzen sind Parks und Plätze attraktiver. Wer will die Blechwüste parkender Autos sehen?

Die Aktiven des ADFC zielten auf "Menschenaufenthaltsqualität" - und erfreuten mit Saft- und Candy-Bar, Gemüse-Sticks sowie Musik die Passanten.


Motto: Mehr Platz fürs Rad


Quelle: Agora Verkehrswende (2018): Umparken – den öffentlichen Raum gerechter verteilen  
Zahlen und Fakten zum Parkraummanagement. www.agora-verkehrswende.de

Fahrradfreundliche Stadtplanung ist ein abstraktes Thema. Wenn man sich aber vor Augen hält, dass das Auto viel mehr Platz verbraucht wie das Fahrrad, wird schnell klar, welche Vorteile eine  fahrradfreundliche Stadt haben kann.

Diese Ungleichverteilung wird noch deutlicher, wenn man in Betracht zieht, dass sich der Großteil der Autos 23 Stunden am Tag gar nicht bewegt.

Beim Park(ing) Day geht es darum aufzuzeigen, wie groß der Flächenverbrauch durch parkende Autos ist und wie dieser Raum anders genutzt werden kann. Dafür werden Parkplätze kurzzeitig zum Wohnzimmer, zum Konzertort, zum Spielplatz, Fahrradweg oder Fahrradparkplatz.

Außerdem nehmen viele Autos sogar noch mehr Platz ein, als ihnen sowieso schon zusteht: Zweite Reihe-Parken, Halten und Parken auf Fuß- und Radwegen sind keine Seltenheit.

Zeitgleich zum Park(ing) Day fand am 20. September der globale Klimastreik von Fridays For Future statt. Der ADFC-Bundesverband ist offiziell Unterstützer des globalen Klimastreiks und in vielen Städten und Gemeinden sind der örtliche ADFC und Fridays For Future bereits vernetzt.



Eine Publikation mit vielen Fakten zum Download finden Sie unter:
https://www.agora-verkehrswende.de/veroeffentlichungen/umparken-den-oeffentlichen-raum-gerechter-verteilen/

Agora Verkehrswende ist eine gemeinsame Initiative der Stiftung Mercator und der European Climate Foundation.

Mehr vom ADFC zum Parking Day unter:
https://www.adfc.de/artikel/aktion-parking-day/
 

© ADFC BW 2019

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