Esslinger Gemeinderat beschließt erweiterte Fahrradmitnahme in Bussen

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Der Esslinger Ausschuss für Technik und Umwelt hat am Mittwoch die Fortführung der Fahrradmitnahme in Bussen beschlossen. Seit knapp zwei Jahren lief die Versuchsphase, die von Stadt und Gemeinderäten als erfolgreich bewertet wurde.

Gemeinderat beschließt erweiterte Fahrradmitnahme

Der Esslinger Ausschuss für Technik und Umwelt hat am Mittwoch die Fortführung der Fahrradmitnahme in Bussen beschlossen. Seit knapp zwei Jahren lief die Versuchsphase, die von Stadt und Gemeinderäten als erfolgreich bewertet wurde.

In den Linien im Esslinger Stadtgebiet mit Ausnahme der Linie 115 können weiterhin in den verkehrsarmen Zeiten zwei Fahrräder pro Bus kostenlos mitgenommen werden. Die Regelung gilt werktags für die Zeiten zwischen 8.30 und 11.30, von 14-15 Uhr sowie ab 17.00, wobei Menschen mit Behinderung und Eltern mit Kinderwagen Vorrang haben. Auf den Linien, die auch außerhalb des Stadtgebiets fahren (106, 114 bis 116, 119 bis 122, 131, 132, 138) bleibt es bei der VVS-weiten Regelung zur Fahrradmitnahme. Das heißt, hier dürfen Fahrräder Montag bis Freitag ausschließlich ab 18:30 Uhr mitgenommen werden.

„Die Testphase ist abgeschlossen, es gab keine massiven Einschränkungen oder Beschwerden“ fasste Bürgermeister Ingo Rust die Situation zusammen. Dennoch schlug die Verwaltung ein Ende der Fahrradmitnahme vor, um einheitliche Regelungen innerhalb des VVS zu gewährleisten. Die Gemeinderäte sahen dies anders und folgten damit dem Vorschlag des Bündnis‘ Esslingen aufs Rad.

Petra Schulz vom Bündnis Esslingen aufs Rad hatte im Vorfeld für eine Fortführung der Mitnahmeregelung geworben: „Einen Service, der grundsätzlich nutzt, keinem schadet und praktisch nichts kostet sollte man nicht aufgeben.“ Einige Gemeinderäte hielten die Mitnahmezeiten für weiter ausbaufähig. So sei im Zuge der Baustellen die Fahrradmitnahme eine Zukunftsaufgabe der Stadt.

Das Argument einer einheitlichen VVS-weiten Regelung entkräftete Helmut Müller-Werner, indem er die schon jetzt vorhandenen zahlreichen Ausnahmen aufzählte. Christa Müller ergänzte: "Das Argument greift nur bei Ortsfremden. Einheimische kennen ihre Linie und deren Mitnahmeregelung". In den Expressbussen dürfen Fahrgäste beispielsweise schon heute ganztägig zwei Räder pro Bus transportieren.

Die Mitglieder des Gemeinderats betonten die Vorreiterrolle der Stadt Esslingen und hoffen auf eine Ausdehung der Regelung auf weitere Kommunen innerhalb des Verbunds. Tobias Hardt fasste kurz zusammen: „Die Kritik des VVS ist sicherlich nur Eifersucht des VVS auf Esslingen.“


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