Nachrichten aus dem Landesverband

 

Eine Woche vor der Kommunalwahl in Baden-Württemberg setzten erneut mehrere tausend Radfahrerinnen und Radfahrer ein starkes Zeichen für den Radverkehr. Unter dem Motto der aktuellen ADFC-Kampagne #MehrPlatzFürsRad rollten engagierte Radfahrende aus allen Himmelsrichtungen in die Landeshauptstadt, um für bessere Verhältnisse für den Radverkehr zu demonstrieren.

Der ADFC freut sich über die trotz schlechter Wetterprognose hohen Teilnehmerzahlen. Am Ziel in Stuttgart gab es dieses Jahr neben den Stuttgarter Radaktionstagen mit gewohnt reichhaltigem Programm erstmals auch einen Fahrradbasar, der sich sofort als Publikumsmagnet erwies.

Wir danken allen Ehrenamtlichen, die als Ordner, am Fahrradparkplatz, beim Basar und am Infostand hervorragende Arbeit leisteten und für einen reibungslosen Ablauf der Großveranstaltung sorgten.

Wir freuen uns auch über die vielen Unterstützer der aktuellen ADFC-Kampagne #MehrPlatzFürsRad, darunter auch einige Verantwortliche aus der Politik.

Unser Dank gilt den Partnerstädten Backnang, Böblingen, Esslingen, Fellbach, Filderstadt, Göppingen, Herrenberg, Kornwestheim, Leinfelden-Echterdingen, Leonberg, Ludwigsburg, Schorndorf, Stuttgart, Waiblingen, Weil der Stadt, sowie der Polizei für sicheres Geleit auf allen Routen.

Fotos von einzelnen Touren und von der Ankunft in Stuttgart findet man hier.

Foto: Angelika Reimann

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Unter dem Motto „#MehrPlatzFürsRad“ rollen Tausende Radfahrer aus allen Himmelsrichtungen nach Stuttgart und erobern für einen Tag die Straßen der Region! Eskortiert durch die Polizei fahren sieben Radgruppen auf gesperrten Straßen bis in die Stuttgarter Innenstadt und zeigen, wie nachhaltige Mobilität in lebenswerten Städten aussehen kann.
Ziel der RadSternfahrt sind die Radaktionstage Stuttgart, die alle Radfahrer*innen zu einem bunten Fest mit Bühnenprogramm, Mitmachaktionen und Informationen rund um Radfahren einladen. Details zu Orten und Zeiten sind zu finden unter: www.radsternfahrt-bw.de.

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Auch im schönen Südwesten des Landes organisieren sich motivierte Radfahrende unter dem Dach des ADFC und fordern #MehrPlatzFürsRad!

Bereits letztes Jahr war der ADFC Baden-Württemberg zu Gast in Bad Säckingen im Landkreis Waldshut. Die Stadt hatte eingeladen, um die Zukunft der Fahrradförderung in der Kommune zu diskutieren. Verantwortliche der Stadt und Vertreter des ADFC-Baden-Württemberg begutachteten gemeinsam die Fahrradinfrastruktur in Bad Säckingen und diskutierten mögliche Verbesserungen.

Besonderes Augenmerk richtete man auf drei besonders kritische Brennpunkte für den Radverkehr, um diese konstruktiv und fachkundig mit konkreten Lösungsvorschlägen zu entschärfen.

Mit der Gründung einer ADFC-Ortsgruppe am 2. Mai durch engagierte Bad Säckinger Radfahrende verbessert sich jetzt die Situation vor Ort und findet einen kompetenten und schlagkräftigen Ansprechpartner für die Belange des Radfahrens in der Trompeterstadt. Zum Vorsitzenden der Ortsgruppe wurde Felix Kromer gewählt.

Die Presse berichtet ausführlich: https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/bad-saeckingen/Die-Radler-fordern-mehr-Platz-in-der-Stadt-Bad-Saeckingen;art372588,10135815

Im Bild von links nach rechts: Der Vorstand der neugegründeten ADFC Ortsgruppe- mit Vertretern des ADFC-BW: ADFC-Referentin für Verbandsentwicklung Sonja Lehmann, Vorsitzender Felix Kromer, Schriftführerin Verena Gallmann, ADFC-Fachbeautragter für Infrastruktur Frank Zühlke, Kassierer Hansjörg Meurer und die Kassenprüfer Peter Wurche und Dominik Bauer.

Viel Erfolg, der Landesverband wird euch nach Kräften unterstützen!

 

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So geht das – #MehrPlatzFuersRad selber machen!

Der ADFC Esslingen errichteten am Samstag gemeinsam mit dem VCD einen temporären Radfahrstreifen auf einer KFZ-Spur in der Esslinger Innenstadt.

Beim kürzlich in Berlin vorgestellten Fahrradklima-Test des ADFC landete Esslingen wie schon in den letzten Jahren auf dem vorletzten Platz der fahrradfreundlichsten Städte seiner Größe in Baden-Württemberg. Unzufrieden sind Esslingens Radfahrerinnen und Radfahrer vor allem darüber, dass man auf Radwegen und Radfahrstreifen nicht sicher fahren kann und auf der Fahrbahn bedrängt und behindert. wird. Der Anteil des Radverkehrs am Gesamtverkehr liegt in Esslingen aktuell bei nicht akzeptablen 7 Prozent – es muss dringend gehandelt werden.

Die „Pop-Up-Bike-Lane“ vermittelte Esslinger*innen, darunter auch Kandidat*innen für die anstehende Kommunalwahl ein Bild davon, wie Rad fahrende Menschen auch unterwegs sein könnten, wenn Politik und Verwaltung ihnen den Platz einräumen würden. Das Kurzzeit-Experiment zeigt plastisch, wie eine fahrradfreundliche Infrastruktur aussehen kann.

„Die völlig unterdimensionierte und schlechte Fahrrad-Infrastruktur ist schuld, dass der Radverkehr nicht – wie politisch gewünscht – deutlich anwächst.“ erklärt Joachim Schleicher, ADFC-Ansprechpartner für das Esslinger Stadtgebiet.

Hier geht es zur Pressemitteilung.

Fotos: ADFC Esslingen

 

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Herzlichen Glückwunsch: Das Stuttgart Technology Center der Firma Sony Europe erhält als zweites Unternehmen in Deutschland das Gold-Siegel des ADFC als zertifizierter fahrradfreundlicher Arbeitgeber.
Am 16. April 2019 überreichte die ADFC-Landesvorsitzende Gudrun Zühlke im Werk in Stuttgart-Wangen die Urkunde an Markus Zumkeller (Head of Technology and Engineering EU and Site Head Stuttgart).

Seit 2017 vergibt der ADFC die neue europaweite Zertifizierung „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“. Als erster Arbeitgeber in Deutschland hat die FSM AG aus Kirchzarten 2018 das begehrte Siegel in Gold erhalten.

Wer wird wohl der nächste goldzertifizierte fahrradfreundliche Arbeitgeber im Land sein?

Foto: Andreas Schwager, ADFC Rems-Murr

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Zufriedenheits-Index der Radfahrenden stellt Kommunen im Land mieses Zeugnis aus!

Die Freude und das Sicherheitsgefühl beim Radfahren haben sich deutschlandweit und in Baden-Württemberg verschlechtert. Das ist das ernüchternde Ergebnis des ADFC-Fahrradklima-Tests 2018, der weltweit größten Umfrage zur Zufriedenheit der Radfahrerinnen und Radfahrer. Der Fahrradclub ADFC startet deshalb eine bundesweite Kampagne #MehrPlatzFürsRad und fordert radikal mehr Platz und Qualität für den Radverkehr.

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Bleiben Karlsruhe und Freiburg Baden-Württembergs Fahrradhauptstädte? Wie sicher fühlen sich Radfahrende auf Baden-Württembergs Straßen? Und was müssen Städte tun, um den Radverkehr noch besser zu fördern?
Antworten gibt der ADFC-Fahrradklima-Test. Die große Online-Umfrage fand im Herbst letzten Jahres zum achten Mal statt, mit einer Rekordteilnahme von über 20.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in Baden-Württemberg. Am 9. April 2019 präsentiert der ADFC Baden-Württemberg die Ergebnisse des ADFC-Fahrradklima-Tests 2018.

Wir laden Sie daher herzlich ein:

  • zur Präsentation der Ergebnisse des Fahrradklima-Tests in Baden-Württemberg
  • am Dienstag, 9. April 2019, 13.00 - 14.00 Uhr, mit Fototermin
  • in der Landesgeschäftsstelle des ADFC Baden-Württemberg, Reinsburgstr. 97, 70197 Stuttgart

ADFC-Landesvorsitzende Dr. Gudrun Zühlke präsentiert die landesweiten Ergebnisse der Befragung und kommentiert zusammen mit Michael Obert, Bürgermeister a.D. der Stadt Karlsruhe und Vorsitzender a.D. der AGFK Baden-Württemberg, die Ergebnisse und den Handlungsbedarf.

Anschließend an die Pressekonferenz findet ein Film- und Fototermin auf einem zum Fahrradparkplatz umgestalteten Parkraum vor der Landes-geschäftsstelle des ADFC Baden-Württemberg statt.

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Sicheres Fahren braucht Übung – das gilt auch für Pedelecs. Deshalb fördert das Verkehrsministerium die Initiative „SICHER E-BIKEN“ mit gut 800.000 Euro und unterstützt damit Käuferinnen und Käufer eines Pedelecs von Beginn an bei der sicheren Handhabung ihrer Räder.

Mit einer symbolischen Übergabe des Förderbescheids an die beiden Projektträger Württembergischer Radsportverband (WRSV) und Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Baden-Württemberg (ADFC BW) hat Verkehrsminister Winfried Hermann heute (27. März) das Projekt „SICHER E-BIKEN“ offiziell in Stuttgart gestartet.


Mit „SICHER E-BIKEN“ unfallfrei und nachhaltig unterwegs

Größere Souveränität im Straßenverkehr und mehr Sicherheit in kritischen Situationen, mehr Fahrspaß und entspanntes Radeln – das sind die zentralen Ziele der Initiative SICHER E-BIKEN von WRSV und ADFC BW.
Minister Hermann sagte: „Ich freue mich sehr, dass sich immer mehr Menschen für Pedelecs begeistern und auf diese nachhaltige Mobilitätsform setzen. Gemeinsam mit den Verbänden wollen wir helfen, ihr Pedelec-Erlebnis sicherer zu machen. Denn für das Verkehrsministerium hat die Verkehrssicherheit oberste Priorität. Unfälle, in die Fahrradfahrer verwickelt sind, nehmen zu. Pedelec-Fahrtrainings sind – vor allem auch angesichts der Geschwindigkeit der Räder – eine lohnende Präventions-maßnahme. Deshalb unterstützen wir die Initiative „SICHER E-BIKEN“ sehr gerne.“

Der Verkehrsminister bekräftigte seinen Appell an alle Radfahrer im Land, einen Fahrradhelm zu tragen: „Vor allem angesichts der Geschwindigkeit der Pedelecs sollten Fahrradhelme zur Standardausrüstung gehören.“

Fahrtrainings sind gerade im Umgang mit Pedelecs sinnvoll

Die beiden Projektträger Württembergischer Radsportverband (WRSV) und Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Baden-Württemberg (ADFC BW) bieten ab dem Frühjahr 2020 spezielle Fahrsicherheitstrainings für Pedelecs in ganz Baden-Württemberg an. Ziel ist es, Radfahrern ein Plus an Sicherheit, Souveränität und damit auch Fahrspaß zu vermitteln. Die Kurse geben Hinweise für sicheres Verhalten im Straßenverkehr und vermitteln fahrtechnisches Können. Beide Radfahrverbände bringen ihre jeweiligen Kernkompetenzen ein.

Die Vorsitzende des ADFC Baden-Württemberg, Dr. Gudrun Zühlke, sagte: „Wer sich sicher und souverän im Straßenverkehr bewegt, hat im Alltag mehr Freude am Radfahren und kann die Vorteile eines Pedelecs rundum genießen. Neben einer guten Rad-Infrastruktur ist das eine zentrale Voraussetzung dafür, dass mehr...

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Einladung zur ADFC-Radtour zu den Stuttgarter Frühjahrsmessen am 27. April 2019

Von 25. bis 28. April 2019 veranstaltet die Messe Stuttgart wieder die beliebten  Frühjahrsmessen mit verschiedenen Verbrauchermessen im Verbund.

Der ADFC-Baden-Württemberg ruft dazu auf, die Landesmesse mit dem Fahrrad zu besuchen und veranstaltet  dazu eine gemeinsame Radtour mit prominenter Unterstützung, zu der ihr herzlich eingeladen seid.

Gestartet wird am Samstag 27. April an der Endhaltestelle der Zacke am Albplatz in Stuttgart-Degerloch. Treffpunkt ist um 9 Uhr, Start um 9.15 Uhr. Über Leinfelden, wo es einen weiteren Treffpunkt geben wird, geht es dann im Verbund zur Messe in Echterdingen.

Bitte meldet euch bei der Landesgeschäftsstelle an: info(..at..)adfc-bw.de und bucht vorab ein verbilligtes Fahrradticket für den Messeeintritt (siehe unten im Text).

An der Messe wird es einen bewachten Fahrradstellplatz auf der Messepiazza unweit des Eingangs Ost geben.

Die Messe Stuttgart will auch für Radfahrende attraktiv sein, weshalb man für alle vier Tage der Frühjahrsmessen ein spezielles Fahrradticket anbietet, das incl. Besuch aller Frühjahrsmessen und bewachtem Fahrradstellplatz 10,- Euro kostet (regulärer Eintritt: 14,- Euro) und hier vorab gebucht werden kann:

https://www.messeticketservice.de/shop/de/aktion_tickets.php?s=106

Allgemeine Hinwiese, wie man mit dem Fahrrad zur Messe kommt und sich dort zurechtfindet gibt es hier:

https://www.messe-stuttgart.de/besucher/anreise-und-unterkunft/anfahrt/mit-dem-fahrrad/

 

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Stuttgarter Gemeinderat fasst Grundsatzbeschluss zum Radverkehr

Zwar wurde der von der Initiative Radentscheid Stuttgart gewünschte Bürgerentscheid vom Gemeinderat aus juristischen Gründen abgelehnt, viele seiner Ziele sollen jetzt aber dennoch verwirklicht werden.

Die Stadt strebt an, dass der Radverkehr langfristig 25 Prozent des gesamten Verkehrs ausmacht. Um den Radverkehr in diesem Sinne weiter auszubauen, hat der Gemeinderat am 21. Februar einen Grundsatzbeschluss gefasst.

Neben einem von der Verwaltung vorgelegten Zielbeschluss stimmte das Gremium mit einer Mehrheit von 29 zu 25 Stimmen einem weiterführenden interfraktionellen Antrag zu. Demnach sollen beispielsweise langfristig jährlich 40 Euro pro Einwohner für den Radverkehr ausgegeben werden. Außerdem sollen der Ausbau des Hauptradroutennetzes bis 2030 abgeschlossen oder in allen Stadtvierteln mindestens eine Fahrradstraße auf Nebenstraßen ausgewiesen werden.

Oberbürgermeister Fritz Kuhn: "Stuttgart soll eine echte Fahrradstadt werden. Beispiele großer Fahrradstädte zeigen: Das geht nur, wenn man dem Radverkehr mehr öffentlichen Raum zuspricht.“

Die Initiative Radentscheid Stuttgart begrüßt den Gemeinderatsbeschluss. "Das bedeutet auch eine Würdigung für die 35.000 Personen, die zum Bürgerbegehren "Radentscheid Stuttgart" unterschrieben haben", sagte ein Sprecher der Initative. Die Stadt werde sich nun an der Umsetzung der Ziele messen lassen müssen.

Insgesamt listet der fraktionsübergreifenden Antrag 18 Punkte auf: https://bit.ly/2tCitIn

Der Radetat soll mittelfristig auf 20 Euro pro Einwohner, langfristig auf 40 Euro pro Einwohner erhöht. Zusätzlich plant man, aus dem Jahresüberschuss von 2018 eine „zweckgebundene Rücklage für Radinfrastruktur“ in Höhe von 20 Millionen Euro zu bilden. In dem Antrag fordern die Fraktionen auch, endlich die geplanten Stellen für die am Radverkehr beteiligten Ämter, zum einen endlich überhaupt geschaffen zu schaffen und zum anderen ohne Befristung.

Der ADFC hat die Initiative Radentscheid Stuttgart unterstützt und freut sich mit allen engagierten Mitstreiter*innen über die jetzt erreichten Ergebnisse, die im Weiteren konsequent und kritisch begleitet werden.

Weitere Informationen: https://bit.ly/2H5JJHb

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© ADFC BW 2019

Lokale News

Der 57. Mannheimer Gebrauchtradmarkt findet am Samstag, dem 14. September 2019 von 10 - 13 Uhr wieder auf dem Alten Meßplatz in der...

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Start in Weingarten um 16:30 Uhr am Kirchplatz
Für die Rückfahrt Start in Ravensburg um 17:00 am Untertor
Zusammenarbeit mit Fridays...

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Das feierliche „Anradeln“ findet dieses Jahr am Freitag, den 17. Mai 2019, statt. Treffpunkt ist ab 16:30Uhr am Wasserturm. Um 17Uhr...

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Über den Rhein nach Frankreich besteht auf der Staustufe Iffezheim ein Verbot für Radfahrer und Fußgänger. Deshalb fordert der ADFC...

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Nie waren Radfahrerinnen und Radfahrer so unzufrieden mit der Verkehrssituation wie heute, das Sicherheitsgefühl beim Radfahren ist...

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