Nachrichten aus dem Landesverband

 

Mit dem Themenabend „Fahrradfreundliche Städte - Fluch oder Segen für den Einzelhandel“ will der ADFC Baden-Württemberg am 27.04.2018 die Wirkung von weniger Autoverkehr und mehr Radverkehr auf den Einzelhandel fahrradfreundlicher Städte beleuchten und diskutieren.

[mehr]

Am 05. April war der ADFC Baden-Württemberg zu Gast in Bad Säckingen im Landkreis Waldshut. Die Stadt hatte eingeladen, um die Zukunft der Fahrradförderung in der Kommune zu diskutieren. Bad Säckingen hatte sich zweimal erfolgreich für die Förderpakete der RadKULTUR beworben, 2017 das kleine Förderpaket, 2018/2019 auf das große Förderpaket, insgesamt 50.000€ wurden und werden vom Land als Fördergelder ausgegeben, zu denen noch 25.000€ Eigenanteil kommen. 2017 wurden die Gelder u.a. in öffentliche Werkzeugsäulen investiert.
Am Mittag führte der Fahrradbeauftrage Bernhard Biendl Bürgermeisterstellvertreter Frank van Veen, die ADFC-Landesvorsitzende Gudrun Zühlke und den Fachreferenten für Infrastruktur Frank Zühlke durch Bad Säckingen, um ihnen die Rahmenbedingungen für Radfahrerinnen und Radfahrer in Bad Säckingen vorzustellen. Es wurden die Fahrradstraße am Rheinufer, die Fahrradboxen und für Radfahrende geöffnete Einbahnstraßen vorgestellt. Es wurden auch problematische Stellen angefahren und mögliche Lösungen diskutiert.

[mehr]

Lust auf eine Radreise durchs Fränkische Weinland, das Siegerland oder den Harz? Erkunden Sie mit dem ADFC München Deutschlands abwechslungsreiche Radreiseregionen. Weitere Informationen finden Sie hier.

[mehr]

Die Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg wurde am 06.03.2018 mit dem Zertifikat "Fahrradfreundlicher Arbeitgeber" ausgezeichnet. ADFC-Landesvorsitzende Dr. Gudrun Zühlke überreichte dem Geschäftsführer der NVBW, Bernd Kringel, das zugehörige Siegel in Silber. Somit ist die NVBW die erste zertifizierte Institution des Landes. Im Rahmen der Übergabe hatte die NVBW einen RadCheck für Bedienstete und Laufkundschaft am Wilhelmsplatz veranstaltet. Eine der Hauptveränderungen, die man in der NVBW durchsetzte, war der Übergang vom Dienstwagen zum Dienstfahrrad. Die zugehörige Infrastruktur schuf man mit speziellen Fahrradabstellanlagen im abschließbaren Fahrradkeller, Dusch- und Umkleide- und Trockenmöglichkeiten sowie einem Werkzeugset. Firmenintern wird der Umstieg aufs Rad mit Infomaterialien und verschiedensten Aktionen zur Motivation begleitet und kommuniziert.

v.l.n.r.: Michael Fritsch (Personalabteilung/Gesundheitsmanagement NVBW), Günter Rasch (NVBW- und AGFK-Geschäftsstelle), Anna Hussinger (NVBW und AGFK-Geschäftsstelle, Fahrradkoordinatorin NVBW), Bernd Klingel ( NVBW-Geschäftsführer), Dr. Gudrun Zühlke (ADFC Landesvorsitzende BW), Florian Ellenbörger (Fahrradkoordinator NVBW), Markus Streng (NVBW- und AGFK-Geschäftsstelle, Koordination der Veranstaltung)

[mehr]

Seit Mai 2017 ist die kostenfreie Fahrradmitnahme im öffentlichen Nahverkehr in Baden-Württemberg nahzu flächendeckend möglich - ein Vorteil für viele Pendler, Touristen und Ausflügler, die das Fahrrad in der Bahn transportieren wollen. Doch seit Dezember 2017 untergraben das Land Baden-Württemberg und die DB Regio die Fahrradfreundlichkeit im Nahverkehr auf der sog. Gäubahn zwischen Stuttgart und Singen.

Auf dieser Bahnstrecke verkehren seit Dezember stündlich InterCity-Züge (IC), die als RegionalExpress (RE) gekennzeichnet sind. Diese Züge dürfen mit einer Nahverkehrsfahrkarte genutzt werden. Fahrgäste auf dieser Strecke kommen also in den Genuss einer IC-Fahrt zum Nahverkehrspreis. Doch das ist nur die halbe Wahrheit, denn für Radfahrende, die auf dieser Strecke unterwegs sind, gelten nicht die Bedingungen des Nahverkehrs, sonders IC-Bedingungen: Die Fahrradmitnahme ist damit reservierungs- und kostenpflichtig und nicht wie im Nahverkehr (z.B. im RE) kostenfrei und ohne Reservierung möglich.
Damit wird die flächendeckende, kostenfreie Fahrradmitnahme im Land untergraben - und das auf einer Strecke, die Richtung Bodensee führt und große Bedeutung für Rad fahrende Bahnkunden hat.

Besonders tückisch dabei ist, dass Radfahrende bei der Buchung eines passenden Zuges nicht explizit über diese Besonderheit aufgeklärt werden, denn der Bahnkunde, der ausschließlich nach Nahverkehrsverbindungen mit kostenfreier Fahrradmitnahme sucht, bekommt die IC-Züge auf der Gäubahn als RE-Verbindung angezeigt und kann damit von einer kostenfreien Mitnahme ohne Reservierungspflicht ausgehen. Das böse Erwachen kommt dann am Bahnsteig, wenn der IC einrollt.
Die Bahn weist auf bahn.de unter Details zwar auf die Reservierungspflicht hin, doch dieser minimale Hinweis dürfte in der Praxis übersehen werden, da es unüblich ist, in einem Nahverkehrszug Fahrradstellplätz zu reservieren.
Außerdem ist die Strecke Stuttgart-Singen auch nicht bei den Zugstrecken aufgelistet, die derzeit von der kostenfreien Fahrradmitnahme ausgeschlossen sind. Auch wer sich vorab gut informiert, hat also kaum eine Chane, diesen Schildbürgerstreich der Bahn und des Landes zu durchschauen.

Glücklich kann sich nur der Radfahrende schätzen, der einen der "echten" RE-Züge auf dieser Strecke erwischt, die mit 30 Fahrradstellplätzen ausgestattet sind. Diese RE-Verbindungen in den Fahrplanauskünften der Bahn zu finden, ist jedoch eine Wissenschaft für sich. Die RE-Züge werden im Internet nicht automatisch...

[mehr]

Silvia Körntgen vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) überreichte kürzlich die Auszeichnung als „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“ in der Zentrale der Sparkasse Offenburg/Ortenau an deren Vorstandsvorsitzende Helmut Becker und zeichnete damit die Sparkasse Offenburg/Ortenau erneut für ihr Engagement für die Fahrrad fahrenden Beschäftigten der Sparkasse aus.

Das Rad-Engagement der Sparkasse Offenburg/Ortenau ist vorbildlich und wurde mit dem Qualitätssiegel "Fahrradfreundlicher Arbeitgeber" in Silber belohnt: Sie bietet ihren radelnden Beschäftigten hochwertige, sichere Fahrradabstellanlangen, Fahrradserviceboxen, Dusch- und Umkleidemöglichkeiten. In der Zentrale in Offenburg war die Abstellanlage im Einfahrtsbereich der Tiefgarage häufig überfüllt. Deshalb wurden Pkw-Parkplätze in der Nähe des Personaleingangs in Fahrradstellplätze in einem abgeschlossenen Fahrradkäfig umgewandelt. In der Hauptstelle Oberkirch wurde auf Initiative von Radlern ein Sanitärraum mit Dusche, Waschbecken, Spinden und Platz zum Umkleiden neu eingerichtet.

Die Sparkasse Offenburg nimmt seit Beginn der Aktion in Baden-Württemberg (2005) an der Gesundheitskampagne „Mit dem Rad zur Arbeit“ teil und stellt zusätzliche Preise für interne Verlosungen zur Verfügung. Auch die Kundinnen und Kunden hat die Sparkasse im Blick und ist hier ein wichtiger Multiplikator in Sachen Fahrrad. So gab es beispielsweise eine Codieraktion für Fahrräder und Verlosungen von Fahrrädern.

Bereits 2014 wurden neben der Sparkassenzentrale auch die Hauptstellen in Lahr, Oberkirch und Achern für ihre vorbildliche Unterstützung der radelnden Beschäftigten ausgezeichnet. Mittlerweile ist der Umzug der Hauptstelle in Offenburg in ein neues Gebäude abgeschlossen und den Beschäftigten stehen jetzt auch hier Fahrradabstellanlagen, Duschen und Umkleiden zu Verfügung.


Foto: Sparkasse Offenburg/Ortenau

Von links nach rechts:
Thomas Fichter (Bereichsleitung Personal Sparkasse Offenburg/Ortenau), Dr. Silvia Körntgen (ADFC),
Helmut Becker (Vorstandsvorsitzender Sparkasse Offenburg/Ortenau), Rainer Boos und Markus Wiegert
(Vorstände der Betriebssportgemeinschaft der Sparkasse Offenburg/Ortenau)

Über die Auszeichnung "fahrradfreundlicher Arbeitgeber"

Der ADFC unterstützt seit vielen Jahren Unternehmen und Verwaltungen bei der Optimierung ihrer Fahrradfreundlichkeit und zertifiziert als fahrradfreundlicher Arbeitgeber.
Seit 2017 ist die Zertifizierung EU-weit am Start. Auf der Beratungswebsite...

[mehr]

Auf unserer Homepage gibt es  seit dieser Woche neu die Radreisen des ADFC München. Die Münchner bieten einige Touren in Deutschland an, die perfekte Ergänzung zum Programm des Landesverbandes Baden-Württemberg. Die Anreise erfolgt zumeist mit der Bahn. Erfahrene Tourenleiter stecken viel Herzblut in die Ausarbeitung der Reisen und freuen sich auf viele Teilnehmer.

Im Juni geht es ins Böhmische Bäderdreieck, im Juli in den Harz oder Wellness & Mountainbiken Ende Juli am Lech. Wie bereits im letzten Jahr bietet der ADFC München ein buntes Programm an - buchbar über unsere Homepage. Bereits Ende April führt eine Radreise ins schöne Oberschwaben Nördlich des Bodensees. Kennen Sie Karantanien? Das Gebiet um Kärnten, Friaul und Slowenien wurde vor über tausend Jahren so genannt und ist Ziel einer sportlich anspruchsvollen Reise im Juli.

Alle Radreisen des ADFC München gibt es hier.

[mehr]

Drei Radfernwege in Baden-Württemberg zeichnet der ADFC auf der Tourismusmesse CMT in Stuttgart als Qualitätsradrouten aus. Damit leuchten nun 50 Sterne am Fahrradhimmel über Baden-Württemberg.

Die Landesvorsitzende des ADFC Baden-Württemberg Dr. Gudrun Zühlke zeichnet im Rahmen der CMT drei Radfernwege im Land als ADFC-Qualitätsradroute aus:
•    Kocher-Jagst-Radweg (4 Sterne)
•    Neckartal-Radweg (4 Sterne)
•    Heidelberg-Schwarzwald-Bodensee-Radweg (3 Sterne)

Herausforderung: Regionale Interessen koordinieren
Gudrun Zühlke betont, dass diese Qualität im Fahrradtourismus nicht selbstverständlich ist, sondern Ergebnis einer gelungenen Koordination regionaler Interessen und einer überregionalen Zusammenarbeit verschiedener Partner. Zühlke: „Besonders hervorzuheben ist, dass die ausgezeichneten Radwege auf ein einheitliches Qualitätsmanagement setzen, das letztlich dem Radtouristen zugutekommt, der den Radweg als einheitliches Qualitätsprodukt erleben kann. Die dazu notwendige Koordination der vielen touristischen Akteure entlang der Radrouten ist eine Marathon-Aufgabe. Das haben alle mit Bravour geschafft!“
Unterstützt werden die Radrouten auf ihrem Weg zur Qualitätsradroute in Baden-Württemberg von den Ministerien für Verkehr und Justiz sowie der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg und der Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg.

Kriterien für ADFC-Qualitätsradrouten
Eine Qualitätsradroute muss mindestens 100 Kilometer lang sein und einen Qualitätsbeauftragen als zentralen Ansprechpartner haben. Bei der Bewertung spielen Wegweisung, Oberfläche, Verkehrssituation und Serviceleistungen entlang der Strecke die zentrale Rolle. Die Klassifizierung gilt für drei Jahre und kann danach auf Wunsch des Betreibers neu beantragt werden.


Übergabe an den Heidelberg-Schwarzwald-Bodensee-Radweg:

v.l.n.r. Dr. Gudrun Zühlke (Landesvorsitzende des ADFC), Carolin Heymann (Schwarzwald Tourismus GmbH), Irmgard Schumacher (Landkreis Rottweil)

 

Übergabe an den Kocher-Jagst-Radweg:

v.l.n.r. Landrat Detlef Piepenburg (Heilbronn), Tanja Seegelke (TG HeilbronnerLand), Landrat Gerhard Bauer (Schwäbisch Hall), Landrat Klaus Pavel  (Ostalbkreis), Dr. Gudrun Zühlke (Landesvorsitzende des ADFC)

 

Übergabe an den Neckartal-Radweg:

v.l.n.r Irmgard Schumacher (Landkreis Rottweil), Hans-Erich Messner (Erster Landesbeamter des Landkreises Tübingen), Landrat Detlef Piepenburg (Heilbronn), Iris Becht (Landkreis Tübingen), Landrat Joachim Walter...

[mehr]

Wir suchen Frauen und Männer aus allen Altersgruppen, die überzeugt davon sind, dass die Fahrradförderung der gesamten Gesellschaft nützt. Wir suchen Menschen, die Leidenschaft mitbringen, die überzeugungsstark in der Diskussion sind und sich gleichzeitig in systematischer Arbeitsweise ihrem Aufgabengebiet widmen. Für diese engagierten Menschen bieten wir eine Perspektive als ehrenamtlicher Landesvorstand beim ADFC Baden-Württemberg.

Hier gehts zur Ausschreibung

[mehr]

Das Warten hat ein Ende, der neue ADFC-Radreisekatalog 2018 ist da!

Seit 1997 organisieren wir Radreisen in verschiedenen Regionen Europas. Unser Ziel ist es, Ihnen einen erholsamen und stressfreien Radurlaub zu bieten. Hierfür erkunden unsere ausgebildeten, ehrenamtlichen ADFC-Tourenleiter immer wieder neu Europas schönste Radfahrregionen. Gemeinsam Rad fahren und dabei Natur und Kultur erleben, stehen bei uns an erster Stelle.

Ab sofort ist unser druckfrisches Radreiseprogramm 2018 online buchbar. Unsere Kataloge liegen ebenso druckfrisch für Sie bereit. 

Unter www.adfc-radreisen.de finden Sie alle 27 europaweiten Reisen. Von Schweden bis Apulien, von Frankreich bis Polen und Tschechien, für jeden Geschmack ist etwas dabei. Die meisten Radreisen sind für Tourenradler geeignet, aber auch Mountainbiker kommen bei vier Reisen auf ihre Kosten.

Neben dem Programm des ADFC Baden-Württemberg stellen wir Ihnen auf unserer Homepage ab Mitte Januar auch Reisen anderer Reiseveranstalter vor, die nur online buchbar sind. Schauen Sie deshalb immer wieder auf unsere Seite www.adfc-radreisen.de, hier finden Sie alle Informationen und Neuigkeiten.

Haben Sie Lust auf eine Radreise mit dem ADFC bekommen? Dann lassen Sie sich vom Radel-Fieber anstecken und seien Sie auf einer unserer Reisen dabei. Bestellen Sie Ihr persönliches Exemplar des ADFC-Radreisekatalogs kostenfrei oder schauen Sie in unseren Online-Blätterkatalog.



[mehr]

© ADFC BW 2018

Lokale News

Iffezheim  "Grenze für Fußgänger und Radfahrer öffnen." Dies ist seit Jahren die klare Forderung des Allgemeinen Deutschen...

[mehr]

Mannheim. Es gibt wieder eine Fahrradwerkstatt im Fahrradparkhaus am Hauptbahnhof Mannheim. Seit März 2018 bietet Fahrradmechaniker...

[mehr]

Baden-Baden
Fußgängern und Radfahrenden sind sie schon aufgefallen: Weiße Radsymbole auf Asphalt. Mit dem Zusatz "RadNETZ". Doch was...

[mehr]

Fast jeder Fahrradfahrer kennt die Situation: Man wird von einem Auto überholt – und dabei fast vom Seitenspiegel des Pkw berührt....

[mehr]

Ähnlich wie in Berlin und Bamberg wird es auch in Stuttgart ein Bürgerbegehren "Radentscheid" geben. Der ADFC Baden-Württemberg...

[mehr]

Baden-Baden, 13. April 2018
Radfahrende haben jetzt in Baden-Badens schönster Straße Vorrang. Radler aus anderen Städten kennen sie...

[mehr]