Frisch hinaus ins Zabergäu am 25. September

Recht überschaubar war die Schar der Dienstagsradler geworden. Den einen oder die andere hatten die nun stark gefallenen Temperaturen doch abgeschreckt.
Schade, denn die, die nicht dabei waren, haben eine der von der frühherbstlichen Stimmung her schönsten Touren des Jahres verpasst. Am frühen Morgen "dampfte" bei frischen 3 - 4 Grad der Neckar, als es die ersten Kilometer über das Ingersheimer Wiesental Richtung Walheim und das Baumbachtal hinauf ging. Doch dann konnten die ersten wärmenden Schichten rasch abgelegt werden.
Rasch war der Zaberradweg und die Gegend des intensivsten Weinbaus in der Region erreicht. Das Zabergäu zählt zu den ältesten Siedlungsgebieten Südwestdeutschlands. Die angerenzenden Höhenzüge waren vermutlich schon in der Mittelsteinzeit besiedelt.
In Weiler an der Zaber trafen wir auf einen urigen Dorf-Metzgerladen. Wohl einer der letzten seiner Art, wo der Fleischsalat in großer Schüssel frisch serviert wird. Lecker! Bei der Pause galt es die Kräfte für die Steigung Richtung Häfnerhaslach zu bündeln. Dabei querten wir den Rennweg, entschieden uns aber doch für die Abfahrt zurück in die Sonne. Denn da oben auf dem Höhenrücken war es dann doch wieder recht "schattig". Vorbei am idyllisch gelegenen Kirrbachhof, wo viele glückliche Gänse noch draussen scharren dürfen, ging es über Ochsenbach und Spielberg zurück ins Enz- und Neckartal.
Gesamt konnten gut 90 Kilometer mit weit über 800 Höhenmetern notiert werden.
Für die Dienstagsradler
Uwe Rith

© ADFC BW 2020

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