Von Malmsheim durchs Würmtal nach Pforzheim am 29.09.2015

Am Dienstagmorgen um 8:35 Uhr war ich bei 9°C mit dem Fahrrad zum Bahnhof Marbach unterwegs, dem Treffpunkt der Dienstagsradler. Wir fuhren um 8:55 Uhr mit der S4 nach Zuffenhausen und mit der S6 weiter nach Malmsheim.
Von Malmsheim aus führte Dieter Haag neun Radler auf den Würmtalradweg. Nach wenigen Kilometern erreichten wir Merklingen. Ein Radler schlug vor, die Kirchenburg in Merklingen zu besichtigen, sie ist sehenswert und von historischer Bedeutung. Zum Schutz vor Feinden wurde die Kirche mit angrenzenden Gebäuden im Mittelalter mit Ringmauer, Wehrgang und Wassergraben umgeben. Auffallend und beeindruckend war die schön restaurierte Kirchenburg schon von außen. Wir gingen auch durch das Torhaus den inneren Ring der Kirchenburg.
Mit bleibendem Eindruck fuhren wir bei leichtem Rückenwind auf dem Würmtalradweg  weiter vorbei an Mühlhausen nach Steinegg. Auf dieser Strecke führt der Würmtalradweg nicht direkt am Fluss entlang, sondern großteils über die angrenzenden Hänge.
Auf dem Streckenabschnitt zwischen Mühlhausen und Steinegg waren die meisten Anstiege der Tour zu bewältigen. Strahlender Sonnenschein, tiefblauer Himmel, grüne Wiesen und beginnende Laubfärbung zeigten eine farbenfrohe, wunderschöne Landschaft.
Nach Steinegg führte der Radweg entlang der Würm stetig bergab, große Strecken im Wald bis die Würm bei Pforzheim in die Nagold mündete. Hinter der Einmündung der Nagold in die Enz fuhren wir durch Stadt und Parkanlagen von Pforzheim bis zum Biergarten an der Enz.
Im Biergarten von Pforzheim kehrten wir zur Mittagspause ein. Die Speisekarte bot ein preiswertes Angebot an leckeren Speisen. Für jeden Geschmack war etwas dabei. Bei Sonnenschein und gutem Essen waren wir wunschlos zufrieden.
Bei der Weiterfahrt auf dem Enztalradweg bis Mühlacker und Mühlhausen blies uns häufig der Wind kräftig ins Gesicht. Wir beschlossen in Vaihingen an der Enz eine Kaffeepause einzulegen. Auf dem Marktplatz in Vaihingen bestellten wir Kaffee und Kuchen in Birgit’s Marktcafé.
Ausgeruht und frisch gestärkt fuhren wir auf dem Enztalradweg über Enzweihingen, Unterriexingen, Bissingen weiter nach Bietigheim. Der Enztalradweg war zu Ende, wir fuhren durch die Stadt, vorbei am Möbelhaus Hofmeister über Ingersheim, Freiberg, Benningen nach Marbach. Gegen 18 Uhr waren wir Zuhause.
Ein schöner Herbsttag neigte sich dem Ende.

Gefahrene Radstrecke ca. 96 km,  Anstiege ca. 640 m

Tourleiter:  Dieter Haag
Bericht: Helmut Püschel
Fotos: Willi Rast

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