Durch den spätsommerlichen Albuch

Für Dienstag, den 9.9.war eine Fahrt durch den Albuch geplant.

6 Radler trafen sich schon um 8.30 Uhr am Bahnhof in Marbach und fuhren mit der S-Bahn zunächst nach Cannstatt und von dort mit der Regionalbahn nach Süssen, dem Startpunkt der Tour. Nach kurzem suchen fanden wir den SA-Radweg der uns nach Nenningen führte. Stimmungsvoll das Bild auf die noch im leichten Morgendunst liegende Ruine Staufeneck und Schloss Ramberg. In Nenningen verließen wir den SA-Weg und fuhren weiter nach Weissenstein von wo wir nach einem kurzen aber kräftigen Anstieg die Hochfläche des Albuches erreichten. Die anschließende Bananenpause beim Bergwachthaus war notwendig. Weiter ging die Fahrt durchs Naturschutzgebiet nach Bartholomä und durchs Felsenmeer ins Wental. Die bizarren Felsformationen in diesem Trockental sind in dieser Dichte einmalig auf der schwäbischen Alb und deshalb sehr beeindruckend!
In genussvoller Fahrt durchs Wental und Gnannental erreichten wir das Steinheimer Becken, dass durch einen Meteoriteneinschlag entstanden ist. Schnell verließen wir den "gefährlichen" Ort und über das breitere Stubental  ging die Fahrt wieder hinauf nach Böhmenkirch, um anschließend eine herrlich lange Abfahrt am Eybach entlang bis nach Geislingen zu geniessen! Dort in der Fußgängerzone der Altstadt wurde die Tour bei Kaffee und Kuchen beendet. Die Rückfahrt erfolgte mit der Bahn bis Marbach.

Tourlänge :70 km, etwa 660 Höhenmeter
Bericht  : Dieter Haag
Bilder    : Willi Rast

© ADFC BW 2019