Radschnellverbindung Heidelberg - Mannheim

Verkehrspolitik

Eine Machbarkeitsstudie für die Radschnellverbindung Heidelberg-Mannheim zeigt hohe Nutzerpotentiale für diese Strecke. Dabei schlägt die Studie mehrere Trassenvarianten vor mit einem höchsten Potential bei einer Führung über Ladenburg. Das Land Baden-Württemberg finanziert als "Leuchtturmprojekt" die Maßnahme.

Siehe Meldung zur Info-Veranstaltung am 10.7.2019 in Mannheim auf der Internet-Startseite des ADFC Mannheim 

Der Verband Region Rhein-Neckar hatte die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie (25 MB) für die Radschnellverbindung Heidelberg - Mannheim im Februar 2018 in Mannheim vorgestellt und diese symbolisch an Verkehrsminister Winfried Hermann übergeben.

Im Ergebnis konnten hohe Nutzerpotenziale festgestellt und drei Varianten möglicher Trassenführung vorgeschlagen werden. Mit einer Auftaktveranstaltung am 12.7.2018 in Heidelberg began die ergebnisoffene Untersuchung der Varianten.

Kartenskizze RSV Rhein-Neckar

Variante 3 (rot), 22,7 km
nördlich des Neckars über Laden­burg und MA-Feudenheim, weit­gehend auf landwirtschaftlichen Wegen (wird zwischen Ladenburg und Heidelberg bereits sehr stark von Radfahrenden genutzt)

Variante 2 (grün), 21,7 km
südlich des Neckars entlang der bestehenden Trasse der RNV-Linie 5 (ehemals OEG) über MA-Neuostheim, MA-Seckenheim und Edingen sowie HD-Wieblingen.

Variante 1 (blau), 22,4 km
überwiegend entlang der Eisen­bahntrasse zwischen Heidelberg und Mannheim, HD-Pfaffengrund und Eppelheim sowie Friedrichsfeld tangierend, teilweise Forstwege im Wasserschutzgebiet.

Das Planfeststellungsverfahren wird voraussichtlich ab Mitte 2020 beginnen, bei konfliktfreiem Ablauf kann mit einem Baubeginn ab Mitte 2022 gerechnet werden.

Das Regierungspräsidium Karlsruhe informiert hier über den Stand der Dinge.

Informationen zu Radschnellverbindungen in Baden-Württemberg.

Als Beispiel: der RS1 - "der schnellste Weg durchs Revier", Ruhrgebiet, Nordrhein-Westfalen.

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