Zweite ADFC Radtour mit Staatssekretärin Gisela Splett

Die zweite Radtour bei der diesjährigen Sommer-Schlösserreise führte die Finanzstaatssekretärin am Samstag, 26. August von der Eremitage Waghäusel über Schloss und Schlossgarten Schwetzingen bis zum Barockschloss Mannheim. Die Strecke umfasste rund 40 Kilometer, wurde vom ADFC geplant und von der Landesvorsitzenden Gudrun Zühlke begleitet. Staatssekretärin Splett wie auch die Landesvorsitzende Zühlke waren einer Meinung: "Ein Besuch der Schlösser und Gärten des Landes lässt sich hervorragend mit einer Radtour verbinden".

Außer den 60 landeseigenen Monumenten gibt es viele Stätten im privaten Besitz oder bei den Städten. Eine davon ist die Eremitage Waghäusel. „Die Eremitage wurde erbaut, um den Fürstbischöfen von Speyer innere Einkehr zu schenken. Die Verlegung der Residenz von Speyer nach Bruchsal hat dem Land ein besonderes Juwel vermacht: das Schloss Bruchsal. Ich habe selbst die lang ersehnte Wiedereröffnung der Beletage bei einem Festakt Ende April verkünden dürfen“, sagte die Staatssekretärin bei der ersten Station der Radtour.

Weitere Informationen unter: www.waghaeusel-eremitage.de

In Schwetzingen wies Splett auf die Besonderheit des Schlossgartens hin: „Der Schlossgarten ist eine Arche für viele selten gewordene Tier- und Pflanzenarten. Vögel und Fledermäuse haben hier eine Heimat gefunden. Und besonders für Insekten, Schmetterlinge und Bienen ist der Garten perfekt: Wir haben die Rasenflächen des Englischen Gartens mit regionalem Saatgut zu artenreichen Blumenwiesen umgestaltet und bewirtschaften diese nur noch nachhaltig.“

2016 besuchten rund 730.000 Gäste den Schlossgarten Schwetzingen. Damit ist es das am häufigsten besuchte Monument nach Schloss Heidelberg. Der Englische Garten gehört zum wertvollsten europäischen Naturerbe „Natura 2000“ und ist wegen seines Altbaumbestandes als sogenanntes Flora-Fauna-Habitat-Gebiet geschützt. Mehr unter: www.schloss-schwetzingen.de 

Im Barockschloss Mannheim, der dritten Station der Radtour, betonte die Staatssekretärin: „Schloss Mannheim gehört mit seinem riesigen Ehrenhof und seiner Schaufront von über 400 Metern Länge zu den größten Barockschlössern Europas. Ein umfangreiches Führungsprogramm macht jeden Besuch im Barockschloss immer wieder zu einem neuen Erlebnis.“

Knapp 100.000 Gäste haben vergangenes Jahr das Barockschloss besucht. Weiteres unter: www.schloss-mannheim.de

„Ein Besuch der Schlösser und Gärten des Landes lässt sich hervorragend mit einer Radtour verbinden“, so Splett. In diesem Jahr feiert das Land das 200-jährige Fahrradjubiläum. Die Laufmaschine, die als Urform des heutigen Fahrrads gilt, wurde von dem in Karlsruhe geborenen Erfinder Karl Drais im Jahr 1817 entwickelt, und zwar in Mannheim, dem Ziel der Fahrradtour. „Mit seiner Erfindung hat Drais den Grundstein für ein Fortbewegungsmittel gelegt, das die individuelle Mobilität revolutioniert hat. Das Fahrrad spielt weltweit eine wichtige Rolle für nachhaltige Mobilität, Klimaschutz und Luftreinhaltung“, betonte die Staatssekretärin.

Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg

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