Fahrradtunnel eröffnet

Verkehrspolitik

Nach mehrjähriger Bauzeit wurde Anfang Juni 2019 der Rastatter Fahrradtunnel unter den Bahngleisen eröffnet.
Mit diesem zeitgemäßen Einfahrtsportal gewinnt die Fahrradfreundlichkeit der Stadt Rastatt für Pendler und Radtouristen erheblich an Strahlkraft.

Dazu Ralph Neininger, Vorsitzender des ADFC-Kreisverbandes: „Es ist ein wichtiges Signal an alle Bürger in den Umlandgemeinden, öfter mal das Auto stehen zu lassen, um dem Fahrrad den Vorzug zu geben. Nie war es leichter und sicherer von Durmersheim, Bietigheim, Ötigheim oder Muggensturm mit dem Fahrrad nach Rastatt zu kommen. Rastatter können auf einer kleinen Radtour diesen Gemeinden einen Besuch abstatten.“


Auf dem Bild sind zu sehen (von links):
Herr Ulupinar, Regierungspräsidium Karlsruhe; Herr Mario Mohr, Dezernent Landratsamt Rastatt; Herr Knoth, Bürgermeister der Stadt Rastatt; Herr Joe Frietsch, ADFC KV; Herr Ralph Neininger, ADFC KV; Herr Meier, Straßenbaubehörde; Herr Rolf Moermann, ADFC KV; Herr Frass, Stadt Rastatt; Herr Rainer Hörner, ADFC KV

„Rastatt hat den Wandel in der Mobilität verstanden und befindet sich auf einem guten Radweg in die Zukunft“, so das ADFC-Vorstandsmitglied Klaus Mutterer.

Für Oliver Haungs, ADFC-Mitglied Muggensturm, ist es „ein kleiner Tunnel für den Regierungsbezirk aber ein wichtiger Quantensprung und Durchbruch für alle Radelnden in der Region. Gleichzeitig ein deutlicher  Appell an die Kommunen 'Mehr Platz fürs Rad' in ihrer Verkehrspolitik einzuräumen..Ich danke dem Regierungspräsidium Karlsruhe, dem Landratsamt Rastatt, der Stadt Rastatt, der Bahn sowie allen Betroffenen, die durch den 100 stündigen Zugausfall während des Tunneleinschubs auf den Schienenersatzverkehr ausweichen mussten.“

Hier Bilder der bisherigen gefährlichen Engstelle und zu Beginn der Baumaßnahme.


Bisherige Engstelle


Zustand der neuen Abzweigung zum Tunnel vor Beginn der Bauarbeiten

© ADFC BW 2019