Nicht planen – jetzt handeln!

Presseinfo

Nicht nur für Baden-Württemberg gilt das Fahrrad als eine zentrale Säule der Mobilität der Zukunft. In den vergangenen Wochen ist seine Bedeutung als Verkehrsmittel auf der ganzen Welt noch einmal deutlicher geworden: „Das Fahrrad zeigt sich gerade in der Corona-Krise als ein resilientes Mobilitätsmittel und benötigt daher in Zukunft mehr Aufmerksamkeit“, sagt Gudrun Zühlke vom ADFC Baden-Württemberg.

Statement des ADFC Baden-Württemberg zur Radverkehrspolitik 2020 des Ministeriums für Verkehr

Nicht nur für Baden-Württemberg gilt das Fahrrad als eine zentrale Säule der Mobilität der Zukunft. In den vergangenen Wochen ist seine Bedeutung als Verkehrsmittel auf der ganzen Welt noch einmal deutlicher geworden: „Das Fahrrad zeigt sich gerade in der Corona-Krise als ein resilientes Mobilitätsmittel und benötigt daher in Zukunft mehr Aufmerksamkeit“, sagt Gudrun Zühlke vom ADFC Baden-Württemberg.

Der ADFC begrüßt und unterstützt die Pläne des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg, den Radverkehr im Land bis 2030 anteilig auf 20 Prozent anzuheben. Dass das Land 2020 den Förderrahmen für den Radwegebau in Städten und Gemeinden erhöht und Bauvorhaben im Bereich Rad- und Fußverkehr mit 58 Millionen Euro im Vergleich zu 2019 fast verdoppelt, bezeichnet Zühlke als richtigen und notwendigen Schritt: „Das sind wichtige Rahmenbedingungen für und Signale an die Kommunen.“

Die Landesvorsitzende betont: „Wir dürfen die Herausforderungen der jetzigen Situation nicht verkennen – wir brauchen jetzt eine ergänzende Rad-Infrastruktur!“. Der ÖPNV wird krisenbedingt lange Zeit nicht so leistungsfähig sein wie bisher, der Radverkehr könnte hier aber unterstützend wirken. „Es ist keine Alternative, wieder ins Auto zu steigen“, so Zühlke. Das sorge nur für Chaos auf den Straßen und wirke der Verkehrswende entgegen.

Der ADFC fordert daher die Kommunen dazu auf, zu investieren und zu handeln. „Sie sollen die Fördermöglichkeiten und guten Rahmenbedingungen nutzen und den Ausbau einer sicheren Radverkehrsinfrastruktur zügig vorantreiben“, so Zühlke. Dabei gehe es nicht darum, neue Pläne zu machen, sondern bereits Geplantes mit den Mitteln des Landes jetzt umzusetzen. Das Land müsse den Städten und Gemeinden deutlich machen, dass die Zeit des Handelns gekommen ist. Positivbeispiele für Infrastrukturprojekte seien etwa die in Berlin errichteten geschützten Radstreifen oder zwei bereits länger geplante Radwege in Stuttgart, die jetzt unkompliziert umgesetzt werden.

© ADFC BW 2020

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