Zwei neue Sterne-Routen in Oberschwaben

Radtourismus

Der Donau-Bodensee-Weg und der Oberschwaben-Allgäu-Weg sind nun offizielle ADFC-Qualitätsradrouten. Wer die Ferienregionen Oberschwaben und Württembergisches Allgäu mit dem Fahrrad entdecken will, ist auf dem Donau-Bodensee-Weg und dem Oberschwaben-Allgäu-Weg bestens aufgehoben. Sie erschließen von Ulm aus die Region Oberschwaben mit ihren sanften Hügeln bis hinunter zum Schwäbischen Meer.

Seit Mitte Juni 2015 sind nun auch diese beiden Radrouten in der Liga der ADFC-Sternerouten aufgenommen. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) hat die Radfernwege Donau-Bodensee-Weg (152 km) und Oberschwaben-Allgäu-Weg (357 km) mit jeweils vier von möglichen fünf Sternen als ADFC-Qualitätsradrouten ausgezeichnet.

Die Landesvorsitzende des ADFC Baden-Württemberg, Dr. Gudrun Zühlke, überreichte dazu in Bad Schussenried die Urkunden für die neu ausgezeichneten ADFC-Qualitätsradrouten an den Beiratsvorsitzenden Rolf Vögtle und an die Geschäftsführerin Daniela Leipelt der Oberschwaben-Tourismus GmbH (OTG).

„Der Radtourismus nimmt an Bedeutung zu, insbesondere bei der älteren Generation, die durch E-Bikes wieder an Mobilität gewonnen hat. Gleichzeitig wachsen aber auch die Ansprüche an die Radwege. Mit den Vier-Sterne-Auszeichnungen für den Donau-Bodensee-Radweg und Oberschwaben-Allgäu-Radweg können wir die hohe Qualität unserer Radfernwege nun auch dokumentieren und in unserer Region und weit über die Grenzen hinaus bewerben,“ sagte Vögtle gegenüber der Schwäbischen Zeitung.

Radfahren auf dem Donau-Bodensee-Weg

Der Landkreis Biberach und die Region Oberschwaben seien beim Radtourismus in einer wichtigen Position. Die Tour de Barock, der Donau-Bodensee-Radweg und der Oberschwaben-Allgäu-Weg seien wichtige Eckpfeiler in den Anstrengungen der Touristiker, Oberschwaben mit seinen sanften Hügeln und der einmaligen Kulturlandschaft attraktiver zu machen.  Daniela Leipelt bedankte sich bei der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg (NVBW) und bei der Tourismus-Marketing GmbH Baden-Württemberg (TMBW) für die Unterstützung und die finanzielle Förderung bei der Erarbeitung des Qualitätssiegels, das zunächst für drei Jahre gilt.

Unterwegs in Oberschwaben

Grundlage für die ADFC-Klassifizierung ist ein bundesweit einheitlicher Prüfkatalog. Dabei spielen Wegweisung, Oberfläche und Sicherheit des Radfernwegs, aber auch Serviceleistungen entlang der Strecke, wie „Bett und Bike“-Gastbetriebe und Gastronomie eine Rolle. Die ADFC-Experten begutachten die Routen aus Sicht der Radtouristen.  „Mit diesen Auszeichnungen stechen die beiden Routen aus der Masse der über 250 Radfernwege in Deutschland hervor und locken so mehr Touristen an. Außerdem ist die Auszeichnung ein hervorragendes Qualitätsmanagement-System. Auf den vom ADFC klassifizierten Qualitätsradrouten fährt man sicher und erlebt keine bösen Überraschungen. Bis zu fünf Sterne zeigen an, welche Qualität Radwanderern auf einer Route geboten wird – schließlich ist auf einer Radreise der Weg das eigentliche Ziel,“ sagte die ADFC-Landesvorsitzende anlässlich der Urkundenverleihung.

Aktuell sind 52 Radfernwege in Deutschland, Österreich und Dänemark vom ADFC ausgezeichnet. Auf allen diesen Strecken kann der Radtourist denselben Standard bezüglich Radweg und Infrastruktur erwarten – dies garantiert das ADFC-Gütesiegel.

               

Weitere Informationen zu den prämierten Radfernwegen gibt es bei Oberschwaben-Tourismus

Im ADFC-Tourenportal.de (Tracks, Beschreibungen, OVL, GPX):

Feierliche Urkundenübergabe der ADFC-Qualitätsradrouten Oberschwaben-
Allgäu-Weg und Donau-Bodensee-Weg im Rahmen der Tour de Barock 2015 in
Bad Schussenried
.

Foto: Oberschwaben-Tourismus GmbH

© ADFC BW 2018