Aktuelles

So geht Verkehrswende - Sicheres Radfahren in Herrenberg

Verkehrspolitik Presseinfo

Fahrrad-Club empfiehlt, den vorhandenen Verkehrsraum besser zu teilen

Die Nachteile einer Stadtplanung und Verkehrspolitik, die bisher vom Autoverkehr dominiert war, sind inzwischen überall unübersehbar – auch in Herrenberg. In einem neuen Ansatz der Verkehrspolitik muss die Anzahl der Autos und die Menge der mit dem Auto gefahrenen Kilometer in den Städten drastisch reduziert werden. In Herrenberg wird versucht, mit dem Integrierten Mobilitätsplan IMEP den Umstieg auf umweltgerechte Verkehrsmittel zu fördern. Insbesondere das Fahrrad spielt auf Grund seiner vielen Vorteile – von der Gesundheit bis hin zum Klimaschutz – eine zentrale Rolle.
In Herrenberg sind bereits heute einige „furchtlose“ Radler auf den Hauptstraßen unterwegs. Auch diese Gruppe benötigt in Zukunft einen besseren Schutz. Will man allerdings möglichst viele für den Umstieg auf das Rad gewinnen, braucht es eine Infrastruktur, die sichere Wege und stressfreies Radfahren garantiert. Nur wer ohne Stress unterwegs sein kann, wird gerne auch im Alltag das Fahrrad für den innerstädtischen Einkauf nutzen. Wenn diese sichere Infrastruktur gegeben ist, wird eine Verkehrswende zugunsten des Radverkehrs in Herrenberg auch gelingen.
Zu diesem Schwerpunkt - der Sicherheit im Radverkehr - bot der ADFC am 31.  Januar 2019 eine Informationsveranstaltung mit seiner Landesvorsitzenden Dr. Gudrun Zühlke an. Mit ihrer Erfahrung aus vielen Städten in Baden-Württemberg erläuterte Frau Dr. Zühlke an konkreten Beispielen Führungsformen des Radverkehrs wie Schutzstreifen, bauliche Radwege, Fahrradstraßen etc. anschaulich und mit sinnvollen Anwendungsszenarien. Mitglieder der ADFC-Ortsgruppe setzten diese Ausführungen zu aktuellen Lösungsansätzen der Radverkehrsplanung in Herrenberg in Beziehung. Als Grundlage für den Vortrag diente das ADFC-Booklet „So geht Verkehrswende – Infrastrukturelemente für den Radverkehr“. Es kann über den folgenden Link als PDF Datei heruntergeladen werden.

In seiner Ausgabe vom 2. Februar 2019 berichtete der GÄUBOTE ausführlich über die mit etwa 50 Teilnehmern sehr gut besuchte Veranstaltung. Der Artikel ist ab Anfang März über diesen Link frei zugänglich.

 

 

© ADFC BW 2020