Zur Lützenschlucht im Nagoldtal

Tourenbericht

Am 17. Juni trafen sich in Herrenberg um 11 Uhr bei noch wolkenverhangenem Himmel 12 Teilnehmer, um mit ADFC Tourenleiter Roland Stich ins Nagoldtal zu radeln. Neben drei Mitgliedern der ADFC Ortsgruppe Herrenberg/Oberes Gäu und einer Dame, die bereits zum zweiten Mal dabei war, kamen außerdem acht Teilnehmer zum ersten Mal zu einer ADFC Radtour in Herrenberg.

Die Tour führte wie angekündigt mit genügend Verschnaufpausen über Haslach und den Spitalwald hinauf zum höchsten Punkt der Tour an der Bushaltestelle Öfele, wo wir die B28 überquerten. Weiter ging es durch ein herrliches Tal hinunter nach Sulz am Eck, das wir auf dem Radweg entlang des Agenbachs durchquerten. Nach dem Ortsende an der Abzweigung Wächtersberg folgten wir einem Waldweg weiter hinab ins Nagoldtal. Am Supermarktparkplatz querten wir die Nagold über einen Fußgängersteg, um kurz darauf an unserem ersten Zwischenziel, der Lützenschlucht im Nagoldtal anzukommen. Der Eingang zur Schlucht liegt direkt am Nagoldtalradweg an einer Grillstelle, wird aber oft von den Radlern unbeachtet links liegen gelassen. Die kurze Wanderung auf schmalem, teilweise fast zugewachsenem Pfad hinauf in die Schlucht war beindruckend, und alle Teilnehmer waren sich einig, dass sich der kleine Ausflug zu Fuß auf jeden Fall gelohnt hatte. Nach kurzer Rast setzten wir unsere Tour auf dem Nagoldtalweg über Wildberg Richtung Nagold fort.

Langsam nahm nun auch der Radler- und Inliner-Verkehr auf der Straße zu, da am gleichen Tag wieder die Aktion "MOA – Mobil Ohne Auto" stattfand, bei der die Straße zwischen Wildberg und Erzgrube für Motorfahrzeuge gesperrt war. Wir blieben jedoch mit unserer größeren Gruppe auf dem landschaftlich schöneren Radweg, der an diesem Tag von weit weniger Radlern genutzt wurde als sonst. 

Gegen zwei Uhr machten wir in Nagold am Info-Stand des ADFC Landesverbandes einen weiteren Zwischenstopp, wo sich die Tourteilnehmer über das Angebot des ADFC informieren konnten,  und bei einem Eis das bunte Treiben in der Gartenschau-Stadt Nagold an diesem mittlerweile sonnigen Sonntagnachmittag genossen.

Anschließend ging es über den schattigen Radweg durch den Wald entlang der B28 hinauf nach Oberjettingen. Dort angekommen ließ die ganze Gruppe auf der Terrasse eines Straßencafés bei Kaffee und Kuchen die Tour noch einmal Revue passieren. Allen Teilnehmern hatte die Tour viel Spaß gemacht. Das Tempo und der Streckenverlauf entsprachen genau den Erwartungen entsprechend der Ausschreibung. Die Teilnehmer aus Jettingen verabschiedeten sich bereits hier. Der Rest der Gruppe fuhr über Sindlingen und Nebringen hinunter nach Gültstein. Unterwegs verabschiedeten sich weitere Teilnehmer. Eine kleine Gruppe radelte noch weiter bis zum Ortsrand von Herrenberg, wo die Tour nach einer gelungenen Radausfahrt viertel vor fünf rechtzeitig vor dem dritten EM-Gruppenspiel der deutschen Mannschaft endete.

Das Tourdatenblatt findet ihr hier.

Der Bericht im GÄUBOTE vom 23. Juni findet ihr hier (frei zugänglich ab 23.7.)

Neue Gruppe, anderer Termin, aber gleiche Fotoposition wie bei der Jettinger Panoramaweg Tour

Auf der Brücke am oberen Ende der Lützenschlucht

Besuch beim Infostand des ADFC Landesverbandes

 

 

Eis zum Abschluss in Herrenberg - zumindest für den Tourenleiter 

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