Unser Kreisverband

Unser Kreisverband wählt alle zwei Jahre einen neuen Vorstand. Am 24.02.2016 wurden in den Vorstand gewählt:

  • Michael Fröhlich (Verkehrspädagogik, Jugendarbeit, allg. Geschäftsführung)
  • Manfred Hauk (Schatzmeister)
  • Hermino Katzenstein (Verkehrspolitik)
  • Bernhard Pirch-Rieseberg (Verkehrspolitik)
  • Bert-Olaf Rieck (Pressearbeit)
  • Norbert Schön (Verkehrspolitik)
  • Matthias Württemberger (Personal)

Die Arbeitsschwerpunkte richten sich nach den Aktiven.

Bisherige Schwerpunkte sind:

  • Jugendarbeit (auch mehrtägige Freizeiten)
  • Verkehrspädagogik (z.B. Aktionstage in Schulen, Fahrradkurse für Erwachsene)
  • Verkehrspolitik (Verbesserung der Bedingungen für Alltagsradler)
  • ZuM (Service für Radler)

Natürlich gibt es bei uns nicht nur "Arbeit". Es werden auch Radtouren, MTB-Touren und verschiedene Feiern veranstaltet.

Regelmäßige Termine des ADFC Rhein-Neckar/Heidelberg

Öffnungszeiten des ADFC-Infoladens im ZuM in der Kurfürstenanlage 62, Heidelberg: ZuM

Jugend-Radsportgruppen

Wöchentlich Dienstag: Rennrad-Treff 16:00Uhr
Wöchentlich Donnerstag: Mountainbike-Treff 18:00Uhr
Anmeldung notwenig, Informationen gibt es hier.

Helmberatung

jeden dritten Mittwoch im Monat von 14:30 - 18:00 Uhr vor dem ZuM. (von März bis einschließlich Oktober)

Weitere Informationen zu unserer Helmberatung gibt es hier, weitere Termine entnehmen Sie bitte dem Kalender.

„Beeindruckende Aktivitäten“

25 Jahre ADFC-Kreisverband Rhein-Neckar/Heidelberg

Auf ein 25-jähriges Bestehen kann der Kreisverband Rhein-Neckar/Heidelberg des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) in diesem Jahr zurückblicken. Seit 15 Jahren gibt es die Jugendarbeit des Kreisverbandes, vor fünf Jahren wurde die ADFC­Verkehrspädagogik in eine professionelle Struktur überführt. Dies alles war für den Kreisverband Anlass, Mitglieder, Freunde und Repräsentanten des öffentlichen Lebens zu einer Festveranstaltung in das Heidelberger Forum am Park einzuladen.

 „Der ADFC ist zu einem engen Arbeitspartner der Stadt geworden“, so Heidelbergs Erster Bürgermeister Jürgen Odszuck in seinem Grußwort. Es gehe darum, die Verkehrswende voranzutreiben, und Heidelberg sei dabei auf einem guten Weg. Odszuck kündigte an, dass die Stadt ihrerseits in den nächsten Jahren viel dafür tun werde, die Attraktivität des Radfahrens weiter zu steigern. Besonders hob Odszuck die Bedeutung der Jugendarbeit der Kreisverbandes hervor: „Es ist sehr wichtig, junge Menschen an das Verkehrsmittel Fahrrad heranzuführen. Dazu müssen wir die Schüler erreichen, aber auch die Eltern.“ Er freue sich auf eine konstruktive Zusammenarbeit mit dem ADFC, betonte Heidelbergs neuer Bau- und Verkehrsdezernent abschließend.

 „Der ADFC arbeitet seit über 30 Jahren daran, dass den Leuten das Radfahren mehr Spaß“, so die ADFC Landesvorsitzende Dr. Gudrun Zühlke. „Wir vom Landesverband freuen uns, dass wir an so vielen Stellen vor Ort so viele Aktive haben.“ Auch Zühlke unterstrich die Bedeutung der verkehrspädagogischen Arbeit in Heidelberg und kündigte die Ausweitung des Konzepts auf ganz Baden-Württemberg an.

Hermino Katzenstein trat gleich in mehrfacher Funktion ans Rednerpult. Der Landtagsabgeordnete gehört selbst dem Vorstand des Kreisverbandes an, er ist Sprecher für Radverkehrspolitik der Grünen Landtagsfraktion und er hatte ein Grußwort von Verkehrsminister Winfried Hermann im Gepäck. „Der Radverkehr leistet einen wichtigen Beitrag für eine zukunftsfähige Mobilität“, so Hermann, der Verkehrsanteil im Land solle deshalb auf 16 Prozent verbessert werden. (Nebenbei: eine Zahl, die in der Universitätsstadt Heidelberg schon vor Jahrzehnten überschritten wurde − hier wird jeder dritte Weg mit dem Rad zurückgelegt.) Die Aktivitäten des hiesigen ADFC-Kreisverbandes bezeichnete Hermann als „beeindruckend“.

Michael Fröhlich vom Kreisvorstand und der frühere Vorsitzende Carsten Schulz-Tauberschmidt ließen anschließend 25 Jahre Arbeit im Kreisverband Rhein-Neckar/Heidelberg Revue passieren. Der 1979 in Bremen gegründete ADFC war in der Region bereits früher vertreten, als länderübergreifender Bezirksverein. Mit Beschluss der Bundeshauptversammlung wurden im Mai 1990 deutschlandweit einheitliche Vereinsstrukturen etabliert, dementsprechend wurde im Folgejahr der Bezirksverband vom hiesigen Kreisverband abgelöst.

 „25 Jahre – wie sich Fahrrad und Radfahren verändert haben“, war das Thema des launigen Festvortrages von Gunnar Fehlau. Für jedes Jahr benannte er ein Fahrrad-Highlight, derer es in den vergangenen zweieinhalb Jahrzehnten wahrlich viele gab: die erste reine Fahrradmesse Eurobike, der Nabendynamo und die Beleuchtungsrevolution durch die LED, die zahllosen technischen Fortschritte, ausgelöst durch das Mountainbike, die Entwicklung alltagstauglicher Falträder, „Bett & Bike“, das Erscheinen von „BikeBild“ („dass sie es gemacht haben, adelt das Fahrrad“, so Fehlau), die Veränderungen der Straßenverkehrsordnung zugunsten des Radverkehrs. Und nicht zuletzt die jüngste technische Revolution: das Pedelec, eine in den Konsequenzen noch längst nicht absehbare Entwicklung, die Radfahren von Topographie und körperlicher Leistungsfähigkeit weitgehend unabhängig macht. Oder in Fehlaus Worten: „Laktat versus Lithium“. Wer mag, kann sich immer noch quälen wie einst Jan Ullrich, aber mit Strom geht es auch anders. (rie)

 



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