Verkehrsentwicklungsplan 2035: Pendler- und Stadtteilkonferenzen ab 17. September 2020

Neue Broschüre stellt Ergebnisse vor

Der neue Verkehrsentwicklungsplan (VEP) soll den strategischen Rahmen für alle Heidelberger Verkehrsprojekte bis 2035 bilden. Derzeit wird der VEP neu aufgestellt. Dabei sind die ersten beiden Bausteine abgeschlossen: Eine Situationsanalyse zum Ist-Zustand des Verkehrs in Heidelberg ist erstellt. Die Ziele für den Verkehr und die Mobilität der Zukunft sind festgelegt. Im nächsten Schritt können Bürgerinnen und Bürger ihre Ideen und Anregungen auf sechs Stadtteil-Konferenzen einbringen. Daneben gibt es eine Konferenz für Beschäftigte, die in Heidelberg oder außerhalb Heidelbergs arbeiten und regelmäßig ein- und auspendeln. Sie können ebenfalls ihre Sicht in den Prozess einbringen, denn sie haben einen wesentlichen Anteil am Verkehrsaufkommen der Stadt.

Die vom Gemeinderat im Mai 2020 beschlossenen Ziele des VEP dienen als Grundlage für Szenarien, die gemeinsam entwickelt werden sollen. Die dazugehörigen Ideen – etwa der Ausbau des Carsharings und des Radverkehrs bis hin zum emissionsfreien Nahverkehr – sollen mit Bürgerinnen und Bürgern auf der Pendler- und den Lokalkonferenzen weiterentwickelt werden. Ursprünglich waren diese Termine für April und Mai 2020 angesetzt, die allerdings aufgrund der Pandemie ausfallen mussten. Diese Termine finden nun digital statt. Beginn ist jeweils um 18.30 Uhr.

Termine für Konferenzen

  • Pendlerkonferenz: Dienstag, 22. September 2020
  • Lokalkonferenz Südwest: Kirchheim, Rohrbach: Donnerstag, 17. September 2020
  • Lokalkonferenz Zentrum: Altstadt, Südstadt, Weststadt, Bergheim: Mittwoch, 23. September 2020
  • Lokalkonferenz Südost: Emmertsgrund, Boxberg: Dienstag, 29. September 2020
  • Lokalkonferenz Ost: Ziegelhausen, Schlierbach: Mittwoch, 30. September 2020
  • Lokalkonferenz West: Wieblingen, Pfaffengrund, Bahnstadt: Dienstag, 6. Oktober 2020
  • Lokalkonferenz Nord: Handschuhsheim, Neuenheim: Montag, 12. Oktober 2020

Weitere Informationen über die Konferenzen gibt es im Internet unter www.heidelberg.de/vep. Dort können sich Interessierte anmelden. Vor der Veranstaltung erhalten sie per E-Mail die Zugangsdaten zur Konferenz.

Broschüre fasst Ergebnisse der Situationsanalyse zum VEP zusammen

Den inhaltlichen Hintergrund für die Konferenzen liefert eine neue 42-seitige Broschüre: Sie fasst die Ergebnisse der Situationsanalyse zum VEP zusammen und stellt seine Erstellung in den verschiedenen Phasen samt Bürgerbeteiligung vor sowie dessen Nutzen für die Stadt Heidelberg und ihre Bewohnerinnen und Bewohner. Zudem werden Stärken und Herausforderungen für Verkehr und Mobilität in Heidelberg genannt. Eine Stärke ist die umfangreiche Verkehrsberuhigung in den Wohngebieten, eine andere die hohe Akzeptanz des Fahrrades im Alltag. Zu den großen Herausforderungen zählt der ruhende Verkehr, vor allem hohe Auslastungen der öffentlichen Straßenräume sowie das Gehwegparken.

Die Broschüre wurde von den Gutachtern IVAS Ingenieurbüro für Verkehrsanlagen und Systeme und VCDB VerkehrsConsult Dresden-Berlin GmbH im Auftrag der Stadt Heidelberg erstellt. Sie steht kostenfrei zum Download unter www.heidelberg.de/vep.


 

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Rhein-Neckar-Kreis stellt 24 „RadSERVICE-Stationen“ auf

An 24 Standorten im Rhein-Neckar-Kreis können Fahrradfahrerinnen und -fahrer künftig an den sogenannten „RadSERVICE-Stationen“ den Reifendruck ihres Fahrrads kontrollieren und kleinere Reparaturen durchführen. Der Rhein-Neckar-Kreis stellt die Stationen in Kooperation mit den beteiligten Kommunen, Radgeschäften und diversen Vereinen im Rahmen der Förderung durch die „Initiative RadKULTUR“ des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg und in Zusammenarbeit mit dem ADFC auf. Die Einweihung der ersten Station mit dem Namen „Neues Rathaus Leimen“ findet am Samstag, den 5. Mai, im Rahmen des Radaktionstages in St. Ilgen statt. Weitere 23 Stationen werden im Laufe des Sommers aufgebaut und stehen den Bürgerinnen und Bürgern dann dauerhaft und kostenfrei zur Verfügung.

Die „RadSERVICE-Stationen“ halten neben einer Luftpumpe für alle gängigen Ventile auch Werkzeug für kleine Ausbesserungen am Fahrrad bereit. Beate Otto, Tourismusbeauftragte des Rhein-Neckar-Kreises, begrüßt die Installation der Stationen: „Pünktlich zur Outdoor-Saison erweitern wir unseren Service für Radlerinnen und Radler mit einem flächendeckenden „RadSERVICE“-Angebot im gesamten Kreisgebiet. Ich lade alle Radbegeisterten dazu ein, die neuen Stationen auszuprobieren.“

Eine Karte mit allen Standorten der „RadSERVICE-Stationen“ im Rhein-Neckar-Kreis finden Sie unter www.radkultur-bw.de/rhein-neckar-kreis und www.deinefreizeit.com/freizeit/serviceangebote/radservicestationen.

 

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