Ideen zum Verkehr "Im Neuenheimer Feld"

Masterplan „Im Neuenheimer Feld“

Die Uni Heidelberg hat sich bisher nicht besonders hervorgetan mit ökologisch orientierter Verkehrsplanung.

Eher im Gegenteil:

  • Straßenbahn wurde verhindert
  • bis vor wenigen Jahren waren die Parkplätze komplett kostenlos – jetzt fast kostenlos
  • der Widerstand gegen das Jobticket wurde erst auf großen Druck aufgegeben
  • Radverkehr ist nicht besonders erwünscht:
    - am Südeingang Kirschner Straße wurde er trotz vieler Fußgänger auf den schmalen Gehweg verbannt
    - das Absperrgitter im Norden wurde erst nach jahrzehntelangem Widerstand entfernt
    - Radweg an der Straße „Im Neuenheimer Feld“ hat viele Hindernisse

Im Zuge des Masterplans erhoffen wir uns eine ökologischere Variante des Verkehrs.

Am 17. Oktober präsentierten die vier Planungsteams ihre ersten Ideenskizzen für die Zukunft des Neuenheimer Feldes.
Der motorisierte Individualverkehr nahm in den Ideen meist nur eine untergeordnete Rolle ein. Die ausgeprägtesten Vorstellungen zum Verkehr hat das Planungsbüro Heide mit Seilbahn über der Fahrradbrücke und Straßenbahn-Ringerschliesung. Die Schweizerin Kertin Höger will den Autoverkehr durch Straßenbahn, Fuß- und Radverkehr immer weiter zurückdrängen. Dann können vorhandene Parkhäuser auch schrittweise andere Bestimmungen erhalten.

Der ADFC ist im Forum dieses Prozeßes auch vertreten. Am 5. November findet die nächste Sitzung statt.

Hier, auf der offiziellen Seite, können alle Präsentationen geladen werden:

https://www.masterplan-neuenheimer-feld.de/node/1962

Von den Zuhörern waren einige Autofans sehr aktiv, die eine 5. (Auto)-Neckarquerung auf ihren Zettelchen forderten oder „Straßenbahn ist ein veraltetes Verkehrsmittel“ anmerkten!

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