ADFC unterstützt Pläne der Stadt Heidelberg für Radverkehrsbrücken

Brücken im Radwegenetz
Brücken im Radwegenetz Quelle: Stadtblatt 22.6.2016
denkmalgeschützter Wieblinger Wehrsteg (Foto N.Schön)

 

 

Radverkehrsverbesserungen nützt meist allen. Je mehr Leute Fahrrad fahren statt Auto, desto mehr Platz ist auf der Straße und am Parkplatz.

 

Fast wären die Verbesserungen an der Eppelheimer Autobahnbrücke durch einen Bürgerentscheid verhindert worden. Die bisherige Situation dort für Radfahrer war unzumutbar!

Von den drei geplanten Brücken für den Radverkehr aus der Bahnstadt ist eine zur Gneisenaustraße auf einer Veranstaltung vorgestellt worden. Es gibt noch ein paar Kritikpunkte daran (siehe hier) aber hoffen wir, dass diese bald ohne weitere Verzögerungen gebaut wird – die weiteren Brückenpläne sind in die ferne Zukunft verschoben worden.

Eine Weiterführung der vorgestellten Brücke von der Gneisenaustraße über die B37 (Autobahnanfang) und den Neckar ist von der Stadt geplant, aber wird leider schon versucht von politischer Seite zu verhindern. Einige Räte möchten auf die Erneuerung des Wehrsteges warten, der vorraussichtlich erst 2034 fertig wird. Das ist uns zu lange, wir unterstützen die Stadt bei dem Projekt einer eigenen Fahrradbrücke. Wir wären gerne unabhängig vom Schifffahrtsamt, mit dem die Zusammenarbeit bisher schwierig war. In den vergangenen 25 Jahren hat sie eine Verbreiterung und damit das Radfahren darauf verhindert - teilweise über längere Zeiträume wegen Wartungsarbeiten komplett gesperrt.

Am 18.5.2017 entscheidet der Gemeinderat darüber! Hoffen wir, dass wir genügend Gemeinderäte dafür gewinnen können. Am 21.3. auf einer Veranstaltung der Stadt hat sich eine breite Mehrheit der Anwesenden für eine neue Fahrradbrücke ausgesprochen.

(siehe RNZ 7.2.2017: Neue Fahrradbrücke oder breiter Wehrsteg?)

(siehe RNZ 29.3.2017: Radbrücke)

(Infos der Stadt Heidelberg)

Wünschenswert wäre, wenn die neuen Bahnstadtbewohner gleich eine gute Verkehrsanbindung mit Straßenbahn und Fahrrad bekommen, damit sie nicht zusätzlich die Straßen ins Neuenheimer Feld mit ihren Autos belasten.

Kuriose Anmerkung zum Wehrsteg:

Seit 1991 forderten wir, dass die Eisen/Dielenkonstruktion des Steges etwas verbreitert wird. Mit dem KO-Argument des Denkmalschutzes wurde unser Anliegen zurückgewiesen. Unserer Ansicht nach hätte man dies vereinbaren können!

....Nach Fertigstellung des neue Wehrs dürfte die Stadt das alte Wehr als Radweg ausbauen.......????......

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