ADFC unterstützt Pläne der Stadt Heidelberg für Radverkehrsbrücken

 

 

Radverkehrsverbesserungen nützt meist allen. Je mehr Leute Fahrrad fahren statt Auto, desto mehr Platz ist auf der Straße und am Parkplatz.

Von den drei geplanten Brücken für den Radverkehr aus der Bahnstadt ist eine zur Gneisenaustraße in planung und sollte seit Juni 2018 umgesetzt werden. Es gab ein paar Kritikpunkte daran die die Ausführung verzögert haben (siehe hier).  Zwischenzeitlich sind die Kosten so gestiegen, dass ein neues Angebot eingeholt werden muss und dann muss wieder auf ein Zeitfenster gewartet werden, das die Bahn für den Bau genehmigt.

Die weiteren Brückenpläne von der Bahnstadt über die Gleise sind in die ferne Zukunft verschoben worden.

Eine Weiterführung der vorgestellten Brücke von der Gneisenaustraße über die B37 (Autobahnanfang) und den Neckar ist von der Stadt geplant. Auf einen Radbrückenwettbewerb wurde von Fachleuten drei Brückenideen favorisiert.

(--->RNZ vom 27.August 2020   RNZ 12.2.2021

(-->Ausstellung der Wettbewerbsergebnisse) und --->Version2

 

Hier die Einschätzung von Dieter Teufel UPI dazu.

Es läuft zwar z.Zt. das verwaltungsinterne Bewertungsverfahren, die Beschlussvorlage kommt aber erst Anfang nächsten Jahres (2021) in den Gemeinderat.

Die Erneuerung des Wehrsteges wird vorraussichtlich erst 2034 fertig wird. Das ist uns zu lange, wir unterstützen die Stadt bei dem Projekt einer eigenen Fahrradbrücke. Wir wären gerne unabhängig vom Schifffahrtsamt, mit dem die Zusammenarbeit bisher schwierig war. In den vergangenen 25 Jahren hat sie eine Verbreiterung und damit das Radfahren darauf verhindert - teilweise über längere Zeiträume wegen Wartungsarbeiten komplett gesperrt.

(Infos der Stadt Heidelberg)

Wünschenswert wäre, wenn die neuen Bahnstadtbewohner gleich eine gute Verkehrsanbindung mit Straßenbahn und Fahrrad bekommen, damit sie nicht zusätzlich die Straßen ins Neuenheimer Feld mit ihren Autos belasten.

Kuriose Anmerkung zum Wehrsteg:

Seit 1991 forderten wir, dass die Eisen/Dielenkonstruktion des Steges etwas verbreitert wird. Mit dem KO-Argument des Denkmalschutzes wurde unser Anliegen zurückgewiesen. Unserer Ansicht nach hätte man dies vereinbaren können!

....Nach Fertigstellung des neue Wehrs dürfte die Stadt das alte Wehr als Radweg ausbauen.......????......

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