Richtig sitzen auf dem Rad

Ergonomieberatung – ein neues Angebot des ADFC

Viele Menschen haben beim Radfahren Beschwerden. Wenn’s zwickt und zwackt, macht Radfahren natürlich wenig Spaß. Doch wie Rad und Fahrer optimal zueinanderpassen, bleibt für viele Radler ewig ein Buch mit sieben Siegeln. Oft wird das Fahrrad dann beiseite gestellt und ein anderes Verkehrsmittel genommen. Das muss nicht sein.

Die meisten Beschwerden lassen sich auf eine nicht optimale Haltung beim Radfahren zurückführen. In vielen Fällen reicht bereits die richtige Einstellung der vorhandenen Fahrradkomponenten. Bei Knieproblemen beispielsweise kann eine Veränderung der Sitzposition (Sattelhöhe, Sattelposition) Abhilfe schaffen. Bei Schulter- und Nackenbeschwerden hilft oft die richtige Einstellung des Lenkers oder Lenkervorbaus.

Reicht das allein nicht aus, empfiehlt sich der Austausch von Komponenten wie Sattel, Sattelstütze, Lenker, Lenkervorbau oder Griffen. Ergonomisch sinnvolle Komponenten lassen sich leicht nachrüsten. Damit gelingt es, die richtige Sitzposition auf dem Fahrrad zu finden, die Hände vor unnatürlicher Haltung zu bewahren oder die Oberkörperneigung komfortabel zu gestalten.

Ab diesem Jahr bietet der ADFC eine Fahrrad-Ergonomie-Beratung an. Bringen Sie Ihr Fahrrad zu unserer Ergonomie-Beratung mit, dann können wir gemeinsam die richtigen Stellschrauben ausfindig machen. Und Sie können wieder unbeschwert Fahrrad fahren.

Die erste Ergonomie-Beratung findet am Mittwoch, 4. April, von 14 bis 18 Uhr vor dem Zentrum für umweltbewusste Mobilität (ZuM), Kurfürsten-Anlage 62, statt. Die weiteren Termine : Mittwoch, 6. Juni, 1. August und 10. Oktober, jeweils 14 bis 18 Uhr vor dem ZuM.


 

Spaß an der Bewegung mit dem Roller

Das ADFC-Projekt „Rollermobil“ − Sicher mobil auf zwei Rädern

„Rollermobil“, das Projekt des ADFC Rhein-Neckar/Heidelberg will Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter auf das Fahrradfahren vorbereiten.

Michael Fröhlich, Projektleiter Verkehrspädagogik beim ADFC Rhein-Neckar: „Der ADFC stellt den Schulen dazu für bis zu vier Wochen einen Klassensatz Kinderroller, einen Erwachsenenroller, Wippe, Riffelbrett und weiteres Material zur Verfügung und weist die Lehrerinnen und Lehrer in den Gebrauch ein. Den Abschluss bilden ein Rollerparcours und eine Ausfahrt.“

In der Grundschule Bahnstadt sind die Projekttage „Rollermobil“ gerade zu Ende gegangen. Die Kinder hatten bei der abschließenden Fahrt ins Pfaffengrunder Feld sichtlich Spaß am Rollerfahren, auch wenn es draußen noch ein wenig kühl war. „Eine Mannheimer Schule möchte die Roller immer kurz vor Weihnachten haben“, erzählt Fröhlich, „mit der Begründung, ‚nur mit dem Roller bekommen wir die Kinder im Winter ins Freie‘.“

Der ADFC Rhein-Neckar/Heidelberg stellt übers Jahr aktuell 40 Schulen in Heidelberg, Mannheim und im Rhein-Neckar-Kreis das Projekt Rollermobil zur Verfügung. Fünf Schulen können zeitgleich teilnehmen. Damit wird ein Bildungsauftrag erfüllt: Der Bildungsplan Baden-Württemberg sieht unter Punkt 3.2.9 „Fahren, Rollen, Gleiten“ vor: „Die Schülerinnen und Schüler beherrschen verschiedene Techniken im Umgang mit Fahr‑, Roll- oder Gleitgeräten. Dies ermöglicht ihnen die verantwortungsbewusste Teilhabe an vielfältigen Freizeitangeboten. Sie gehen mit komplexen und wagnisreichen Situationen verantwortungsvoll um.“ Und nebenbei macht das den Erstklässlern ganz offenkundig auch noch viel Spaß.


 

Rückblick Beleuchtungsaktionen 2017

Der ADFC war dieses Jahr an 17 Grund-/ Schulen im Rhein-Neckar-Kreis mit dem Dunkeltunnel unterwegs. Geleitet von Michael Fröhlich und Daniel Fehmer mit den zwei Bundesfreiwilligendienst - Leistenden Jonas Winkler und Lukas Kippler, wurden insgesamt mehr als 100 Schulklassen mit dieser Aktion erreicht. 

Zu den Pressetexten:
MM 22.11.2017: Sehen und gesehen werden
Weinheimer Nachrichten 8.12.2017: Tunnelblick bringt den Aha-Effekt


„Das hat mein Fahrrad zu erzählen“

Sieger des Schreibwettbewerb stehen fest – Preise wurden übergeben

Begleitend zur Wanderausstellung der Abteilung Verkehrspädagogik des ADFC Rhein-Neckar/Heidelberg „Fahrräder erzählen Geschichten“, die an rund 20 verschiedenen Orten in Heidelberg, Mannheim und Umgebung zu sehen war, waren Schülerinnen und Schüler der 4. bis 6. Klassen eingeladen zu einem Schreibwettbewerb mit dem Thema „Das hat mein Fahrrad zu erzählen“.

Die drei Preisträger unter 85 Einsendungen des Schreibwettbewerbs stehen fest, die Preise wurden in Mannheim und Heidelberg unter großen Jubel der jungen Autoren und ihrer Klassen übergeben. Der erste Preis (100 Euro) ging an Jannik Zeller und Patrick Baro aus der 6b des Mannheimer Moll-Gymnasium für „Varus und seine geölte Familie“, den zweiten Preis (75 Euro) erhielt Hannah Revermann aus der 6.7 der Internationalen Gesamtschule Heidelberg für „Der Tag, der mein Leben veränderte“ und mit dem dritten Preis (50 Euro) wurde Mara Hochmann aus der 6b des Moll-Gymnasiums für „Der böse Fahrradkauf“ ausgezeichnet.

Der Jury gehörten Anna Hussinger, Geschäftsführerin der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen (AGFK) Baden-Württemberg, Michael Fröhlich, Geschäftsführer des ADFC Rhein-Neckar/ Heidelberg und Daniel Fehmer vom ADFC Rhein-Neckar/Heidelberg an.

Anlass der Wanderausstellung und des begleitenden Schreibwettbewerbs war der 200. Geburtstag des Fahrrades: 1817 unternahm Karl Freiherr von Drais zwischen Mannheim und Schwetzingen die erste Fahrt auf seiner Laufmaschine, der Urmutter des Fahrrades, wie wir es heute kennen.


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