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Ausbildung und Weiterqualifizierung von RadGuides: Botschafter für die Region gesucht – Pilotprojekt zur Ausbildung von RadGuides im Rhein-Neckar-Kreis startet im September 2019 Ausbildung und Weiterqualifizierung von RadGuides: Botschafter für die Reg

Öffentliche Radtouren durch die Region, Spaß am Radfahren mit Natur- und Kulturerlebnissen kombinieren, mit vielen Menschen in Kontakt kommen und ganz nebenbei zum Botschafter für die Region werden? Das Ausbildungs- und Weiterqualifizierungsprogramm zum RadGuide macht genau das für interessierte Kreiseinwohnerinnen und -einwohner möglich.

 

Im Rahmen des Pilotprojekts „RadGuides“ werden interessierte Personen, die gerne kreativ und sozial arbeiten, sowie Neugierde, Zeit und Verantwortung mitbringen, durch das ADFC- und BANU-zertifizierte Qualifizierungsprogramm zu „Natur- & Landschaftsführern für Radtouren“ ausgebildet. Die Ausbildung umfasst das gemeinsame Kennenlernen verschiedener Orte und Besonderheiten der Region, die Vermittlung von umfassendem Wissen zu Flora und Fauna sowie Kulturgeschichte und das Erlernen vom Erstellen, Bewerben bis hin zur Durchführung von eigenen Radtouren. Nach Abschluss der Ausbildung haben die zukünftigen RadGuides die Möglichkeit, anderen Menschen während gemeinsamen Radtouren die Natur der Region näherzubringen und als Botschafter für die Region interessante Geschichten über Land und Leute zu vermitteln. Die im September 2019 beginnende Ausbildung verteilt sich auf 22 Termine und endet mit der Zertifikatsübergabe im Juli 2020. Damit auch Vollzeitbeschäftigte eine Chance auf Teilnahme haben, liegen alle Termine und Exkursionen am Wochenende.

 

„Das Ausbildungs- und Weiterqualifizierungsprogramm zum RadGuide ist in dieser Form ganz neu – es kombiniert die beiden etablierten Schulungsprogramme des ADFC sowie der Umweltakademie Baden-Württemberg (BANU)“, so Beate Otto, Tourismusbeauftragte des Rhein-Neckar-Kreises, „Langfristig wollen wir durch die RadGuides ein höheres Angebot an öffentlich geführten Radtouren in unserer Region etablieren umso auch Mehrwerte für Besucherinnen und Touristen, sowie einheimische Freizeitradlerinnen und -radler zu bieten.“ Ein weiterer wichtiger Partner beim Projekt RadGuide ist der Naturpark Neckartal-Odenwald, der mit Mitteln des Landes Baden-Württemberg, der Lotterie Glückspierale und der Europäischen Union (ELER) das Projekt finanziell unterstützt. Der Förderantrag ist derzeit in Bearbeitung.

 

Anders als bei herkömmlichen Wanderungen ist es bei geführten Radtouren möglich, einen größeren Radius zu erkunden und vollkommen neue Eindrücke zu gewinnen. Die Kombination aus Wissensvermittlung und Radfahrspaß steht dabei im Vordergrund. Ganz nebenbei können die Touren auch das Umweltbewusstsein und die Verbundenheit zur Natur fördern. Das kommt nicht nur den zukünftigen Teilnehmern zugute, auch die RadGuides profitieren von dem breiten regionalen Wissen, welches ihnen im Rahmen des Qualifizierungsprogramms durch hochqualifizierte Referentinnen und Referenten vermittelt wird.

 

Doch bevor die ersten Touren starten können, müssen die zukünftigen RadGuides zunächst einmal ausgebildet werden. Mit dem Zertifikat nach den Prüfungen verpflichten sich die Absolventen und Absolventinnen in den kommenden Jahren mindestens zwei geführte Radtouren pro Jahr anzubieten.

 

Interessierte sind herzlich eingeladen, die Informationsveranstaltung am 5. Juni 2019, um 16 Uhr, zu besuchen, um mehr über das spannende Qualifizierungsprogramm zu erfahren. Die Ausbildung startet ab dem 27. September 2019 und endet mit der Zertifikatsübergabe am 17. Juli 2020. Die zukünftigen RadGuides bekommen die einzigartige Möglichkeit, die vielfältigen Kulturen und Landschaften der Region kennenzulernen, das Führen von Gruppen zu erlernen sowie Tipps und Erfahrungen erstklassiger Referentinnen und Referenten zu erhalten. Von den Teilnehmenden ist ein Teilnahmebeitrag von 350 Euro zu entrichten. Und auch nach den Schulungen werden die RadGuides in ihrer Arbeit unterstützt und bleiben durch regelmäßige Treffen im stetigen Austausch. Eine erstklassige Vernetzung und kostenlose Vermarktung des entstehenden Radtouren-Angebots bietet das Freizeitportal www.deinefreizeit.com.

 

Anmeldungen zur Informationsveranstaltung können per Mail an: freizeit(..at..)rhein-neckar-kreis.de erfolgen. Weitere Informationen gibt es unter www.deinefreizeit.com/radguides oder telefonisch unter der 06221 522-2675.

PRESSEMITTEILUNG VOM 10.07.  


 

Bundesfreiwilligendienst beim ADFC

Freiwillig beim ADFC mitarbeiten? Jetzt gibt es den Bundesfreiwilligendienst. Beim ADFC Rhein-Neckar/Heidelberg gibt es drei Plätze dafür. Davon ist eine Stelle mit dem Schwerpunktbereich Flüchtlingsarbeit ab sofort frei! Altersmäßig gibt es keine Begrenzung - jung und alt können sich aktiv engagieren.

Der ADFC ist Ansprechpartner für Alltags- und Freizeitradler. Doch um bessere Bedingungen für Radfahrer im Straßenverkehr zu schaffen muss der ADFC als Fahrradlobby gute verkehrspolitische Arbeit machen. Wer ein Jahr im Bundesfreiwilligendienst ableistet, unterstützt den Verein bei seiner Arbeit.

Wer kann mitmachen?

Der Bundesfreiwilligendienst richtet sich an Menschen, die

  • nach der Schule oder Studium praktisch tätig sein wollen

  • eine sinnvolle Überbrückung bis zum Studium oder zur Ausbildung suchen

  • sich beruflich orientieren möchten

  • sich umorientieren möchten

  • ohne Druck Arbeitserfahrungen sammeln möchten

  • sich nach dem Berufsleben für das Gemeinwohl engagieren möchten

Diese Möglichkeiten bietet der ADFC als Einsatzstelle:


Untersützung des Vereins im Bereich Jugendarbeit:
Mithilfe bei der Organisation und Durchführung von Jugendfreizeiten per Fahrrad - von der Idee bis hin zur Verwaltung der Anmeldung und Abrechnung.

Unterstützung der Arbeitsgruppe Verkehrspädagogik:
Der ADFC Rhein-Neckar/Heidelberg engagiert sich sehr stark im Bereich Verkehrspädagogik und führt im Rahmen dessen eine Vielzahl von Projekttagen an Schulen und in Betrieben durch.

Unterstützung des Vereins:
Dazu gehören unter anderem die Verwaltung des Verbandes . Wichtigste Aufgabe ist die Beantwortung von Anfragen von Mitgliedern, Radfahrern, Politikern, Journalisten und Firmen.
Die Mitarbeit bei der Gestaltung des ZuM (Zentrum für umweltbewusste Mobilität), ist hier ein wesentlicher Bestandteil, (dazu gehören z.B. die Vorbereitung von Veranstaltungen, die Pflege der des Infobildschirms und der Internetseite)

Ansprüche an die Bundesfreiwilligen:

  • Eigenständiges Arbeiten

  • PC-Kentnisse erwünscht

Welche Leistungen bietet der Bundesfreiwilligendienst?

  • Anleitung: Freiwillige werden von einer Fachkraft betreut und erhalten kostenlose Seminare.

  • Taschengeld und Verpflegungsgeld

  • Versicherungen: Der Bundesfreiwilligendienst wird bei Sozialversicherungen einem Ausbildungsverhältnis gleichgestellt. Beiträge für Renten-, Unfall-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung zahlt die Einsatzstelle.

  • Zeugnis: Freiwillige erhalten nach Abschluss ein qualifiziertes Zeugnis.

Interesse?

Dann melden Sie sich bei uns - am einfachsten per Mail an personal-hd(..at..)adfc-bw.de

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