Verantwortungsvolles Radfahren in Zeiten von Corona

Verkehrspolitik

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"Wenn Sie können, dann nehmen Sie das Fahrrad zur Arbeit. Die Ansteckungsgefahr ist sehr gering und die frische Luft tut Ihnen gut" (Christian Drosten,  Chef-Virologe der Berliner Charité)

Soziale Distanz ist das Leitmotiv dieser Zeit. Möglichst wenig soziale Kontakte sollen die Corona-Neuinfektionen verlangsamen und das Gesundheitssystem stabil halten.

Gesundheitsminister Jens Spahn empfiehlt in diesem Zusammenhang auch das Fahrrad: Jeder solle im Sinne des "social distancing" überlegen, ob er/ sie einen Weg im Sattel zurücklegen könne, statt öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen.

Auch Mediziner weisen auf den positiven Effekt des Radfahrens hin: Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales zitiert den Chef-Virologen der Berliner Charité,  Christian Drosten: "Die Ansteckunsgefahr ist sehr, sehr gering und die Bewegung hält Sie fit. Wenn Sie Können, verzichten Sie auf Öffentliche Verkehrsmittel -  das schafft mehr Platz und Sicherheit für diejenigen, die darauf angewiesen sind."

Radfahren leistet also auch in Zeiten von Corona einen Beitrag zur Gesundheit - sowohl zur eigenen wie auch zur Gesundheit anderer. Und das nicht nur für den Weg zur Arbeit: Individuelles Radfahren wird auch zu anderen Zwecken empfohlen: Als körperliche Betätigung und zur Vermeidung von Lagerkoller.

Worauf muss ich beim Radfahren zur Zeit besonders achten?

  • keine unnötigen Risiken eingehen (sollte eigentlich immer selbstverständlich sein)
  • nicht in Gruppen fahren
  • Mindestabstand von 2 Metern zu anderen Radfahrenden und Fußgängern halten
  • Sicherstellen, dass man im Pannenfall sich selbst helfen kann und nicht auf fremde Hilfe angewiesen ist
  • Nach dem Radfahren gründlich die Hände waschen; insbesondere, wenn Oberflächen wie die Knöpfe von Ampeln berührt wurden
     

Eine kleine Sammlung von Beiträgen mit weiterführenden Informationen zum Radfahren und Corona haben wir auf dieser Stelle zusammengestellt:

Thomas Gotthardt (ADFC Göppingen) 

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