Sa, 24. Mai 2014: Martinstour

Tourenbericht

ENDLICH: Wir pilgern auf dem Martinsweg und die Sonne scheint!

Zunächst hatten wir aber noch mehrere heftige Schauer abzuarbeiten. Zwei Mitfahrer ließen sich davon nicht abhalten und holten sich in Renningen gleich den ersten Stempel für ihren Pilgerausweis.

Über Malmsheim, wo die sehr liebevoll gestalteten Martinssymbole vor der Kirche bestaunt wurden, ging’s zur Schafhausener Martinskirche, die eine willkommene Unterbrechung der etwas heftigen Steigung Richtung Sindelfingen bot.
Das nächste Ziel war die große und sehr alte Martinskirche in Sindelfingen, wo wir eine Pause machten, um die Anlage in Ruhe besichtigen zu können. Klaus Deinhart erklärte den aufmerksamen Zuhörern, welche bedeutende Rolle diese Kirche und ihre Bücherschätze für die Universität Tübingen spielte. Ein weiterer wichtiger Punkt ist in Sindelfingen zu vermerken: der Regen ließ nach, die Wolken verschwanden und die Sonne strahlte, zum ersten Mal auf der nun schon zum vierten Mal angebotenen Martinstour.
Übers Bärenschlössle, wo wir uns mit Getränken und einem kleinen Imbiss stärkten, rollten wir durch den Bürgerwald Richtung Stuttgart. Zuvor nahmen wir noch den Anstieg zum Birkenkopf unter die Räder. Die Aussicht war an diesem Tag phantastisch wie selten. So ein frisch gewaschener Himmel hat eben auch seine Vorteile.

Auf der Hasenbergsteige bremsten wir gemütlich gen Stuttgarter Kessel.Einen heftigen Anstieg zur Karlshöhe mussten wir noch bewältigen, bevor wir tatsächlich bei strahlendem Sonnenschein die Tour im Biergarten am Schlossplatz beendeten.
Wir freuten uns über zwei so interessierte und bereitwillige Mitfahrer, kein Berg war ihnen zu steil, keine Info zu lange, wahre Pilger eben!

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